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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Premiere Deutsche Oper: Tandbergs kühler Wozzeck

06 Samstag Okt 2018

Posted by Schlatz in Annika Schlicht, Burkhard Ulrich, Donald Runnicles, Elena Zhidkova, Johan Reuter, Seth Carico, Thomas Blondelle, Tobias Kehrer

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Deutsche Oper Berlin

93 Jahre Wozzeck, und Alban Bergs rasante Büchner-Oper klingt druckfrisch wie am ersten Uraufführungstag. In Berlin verlegt Ole Anders Tandberg an der Deutschen Oper den Wozzeck in eine skandinavisch-norwegische Gegenwart. Weiterlesen →

Komische Oper: Die tote Stadt

01 Montag Okt 2018

Posted by Schlatz in Ainārs Rubiķis, Die tote Stadt, Erich Wolfgang Korngold, Günter Papendell, Maria Fiselier, Marta Mika, Sara Jakubiak

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Komische Oper

Korngoldianer haben in Berlin derzeit gut lachen. Nach der Premiere von Das Wunder der Heliane im Frühjahr an der Deutschen Oper eröffnet die Komische Oper ihre Premierensaison mit Korngolds bekanntestem Bühnenwerk Die tote Stadt. Die äußere Handlung ist schnell erzählt. Paul trauert um seine tote Frau Marie. Er verliebt sich in die Tänzerin Marietta. Paul kann Marie nicht vergessen. Marietta verspottet Pauls Kult um die Tote. Paul erwürgt Marietta. Doch dann – April! April! – war alles nur ein fiebriger Traum. Die innere Handlung erzählt von Obsession, von Begehren und Tod. Und von der Kraft der Liebe. Traumfabrik Oper oder die Oper als Trauerarbeit, der Zuhörer hat die Wahl. Unterfüttert von einer fabelhaft überhitzten Musik, wurde die fin-de-sièclige Künstleroper (uraufgeführt 1920) zu einer der aufregendsten Bühnenwerke der 1920er Jahre.

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Die Frau ohne Schatten

30 Sonntag Sept 2018

Posted by Schlatz in Adam Kutny, Boaz Daniel, Camilla Nylund, Claus Guth, Elena Pankratova, Evelin Novak, Michael Volle, Michaela Schuster, Richard Strauss, Simon O'Neill, Simone Young, Slávka Zámečníková

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Das Werk ist ein Opernsolitär. Heißgeliebt und selten gespielt, extrem fordernd zu singen und heikel, sehr heikel zu inszenieren. Und dabei so ungeniert affirmativ, dass Die Frau ohne Schatten schon immer der röhrende Hirsch unter den Strauss’schen Opern war. Claus Guth hat inszeniert 

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Robin Ticciati mit Bruckner & Violinkonzert von Lera Auerbach

25 Dienstag Sept 2018

Posted by Schlatz in Claude Debussy, DSO, Leonidas Kavakos, Robin Ticciati

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Domingos Bayreuther Walküre

01 Mittwoch Aug 2018

Posted by Schlatz in Alexandra Petersamer, Catherine Foster, Christiane Kohl, Greer Grimsley, John Lundgren, Mareike Morr, Marina Prudenskaya, Plácido Domingo, Stephen Gould, Tobias Kehrer

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Und ewig singen die Wälsungen.

Zumindest solange Plácido Domingo Die Walküre dirigiert. Kaum etwas in der Musik ist dem einstigen Tenor-Tausendsassa ja fremd. So machen die Bayreuther Festspiele möglich, was  vor Kurzem unmöglich schien: Castorfs Öl-Drama geht in sein sechstes, aber mit einiger Wahrscheinlichkeit nun wirklich allerletztes Jahr.

Was stellt Plácido Domingo im Bayreuther Graben an? Das Resultat ist zwiespältig. Der Reihe nach. Domingos Dirigat ist eine Reise zu nie gehörten Wagnerklängen.

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Der neu-alte Bayreuther Fliegende Holländer mit Greer Grimsley

31 Dienstag Jul 2018

Posted by Schlatz in Axel Kober, Christa Mayer, Greer Grimsley, Peter Rose, Ricarda Merbeth, Tomislav Mužek

≈ 3 Kommentare

Jan-Philipp Glogers unter antikapitalistischer Flagge segelnder Finanz-Holländer zählt gewiss nicht zu den beliebtesten Bayreuther Inszenierungen. Doch die im kühlen Business-Milieu angesiedelte Inszenierung ist so schlecht gar nicht. Jetzt sticht sie zum vermutlich letzten Mal in Bayreuth in See.

Ich höre BR Klassik.

Vokal ist es keinesfalls eine herausragende Vorstellung, auch musikalisch liegt das eine oder andere im Argen.

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Der Lohengrin im E-Werk: Bayreuth-Premiere mit Thielemann, Sharon, Beczała, Harteros

26 Donnerstag Jul 2018

Posted by Schlatz in Anja Harteros, Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann, Egils Silins, Georg Zeppenfeld, Piotr Beczala, Roberto Alagna, Waltraud Meier

≈ 22 Kommentare

Drei Jahre nach der letzten Vorstellung von Hans Neuenfels‘ Ratten-Lohengrin öffnet sich in Bayreuth der Vorhang für einen neuen Lohengrin. Der junge US-Regisseur Yuval Sharon inszeniert. Für knisternde Spannung sorgten im Vorfeld jedoch andere Namen. So war der Leipziger-Schule-Maler Neo Rauch als Bühnenbilder angekündigt, und dass nun nach Roberto Alagnas schnöder Absage Piotr Beczała, einer der führenden Interpreten im italienischen Repertoire und trotz umjubelten Dresden-Debüts als Lohengrin noch Wagner-Novize, die Titelpartie singt, hat die Erwartungen weiter gesteigert. Bei Neuenfels‘ ätzend scharfer Deutung dirigierte Andris Nelsons, es sangen Jonas Kaufmann und Annette Dasch. Wenn heuer das Team aus Thielemann, Beczała und Anja Harteros besteht, so steht zu vermuten, dass an Stelle des geschärften Ausdrucks der Jahre 2010 bis 2015 in 2018 seidenweicher Legato-Schönklang tritt.

Genau so kam es auch – jedenfalls fast.

Ich höre BR Klassik.

Bayreuth 2018 Lohengrin 3. Akt Thielemann

Wenn Regie-Jungspund Yuval Sharon jetzt eine halb mythische, halb extraterrestrische Gesellschaft von Brabantern auf die Bühne stellt, zusammengewürfelt aus Comic, Science-Fiction und Rembrandtkostümen (Antwerpen! Schelde!!), so zielt der US-Amerikaner mit israelischen Wurzeln in eine andere Richtung. Bei Sharon trägt man Puffärmel, weiße Kragen, Sportstreifen am Ärmel, ergeht sich in

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Staatsoper Berlin Premiere: Ti vedo, ti sento, mi perdo

08 Sonntag Jul 2018

Posted by Schlatz in David Oštrek, Laura Aikin, Lena Haselmann, Olivia Stahn, Otto Katzameier, Sarah Aristidou, Sónia Grané, Thomas Lichtenecker, Ulf Dirk Mädler

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Premiere und deutsche Erstaufführung von Ti vedo, ti sento, mi perdo von Salvatore Sciarrino.

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Trois Femmes: Ibert, Poulenc, Ravel an der UdK

07 Samstag Jul 2018

Posted by Schlatz in Francis Poulenc, Jacques Ibert, Maurice Ravel

≈ 2 Kommentare

Der Sommer fängt gut an. Erst die lustig-freche Viaggio a Reims an der Deutschen Oper, dann die turbulente Nase an der Komischen, jetzt drei prickelnde Kurzopern aus Frankreich an der Universität der Künste.

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La Gioconda Berlin Deutsche Oper

05 Donnerstag Jul 2018

Posted by Schlatz in Alfred Kim, Byung Gil Kim, Daniela Barcellona, George Gagnidze, Hui He, Ievgen Orlov, James Kryshak, Judit Kutasi, Philipp Jekal

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Deutsche Oper Berlin

Die traditionellen Zutaten der italienischen Oper sind Liebeschaos und Intrigenwirrwarr. Bei La Gioconda, mit der Amilchare Ponchielli 1876 seinen einzigen nachhaltigen Opernhit landete, verfeinern weitere Zutaten das Werk: echte Volkstypen etwa, regionales Liedgut oder Grand-Opéra-Einsprengsel (die berühmte Ballettszene). Weiterlesen →

Orfeo ed Euridice Staatsoper Berlin: Elsa Dreisig Bejun Mehta

04 Mittwoch Jul 2018

Posted by Schlatz in Bejun Mehta, Domingo Hindoyan, Elsa Dreisig, Narine Yeghiyan

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Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck ist keine Oper, sondern eine Azione teatrale, und zwar eine über den Tod und die Liebe. Uraufführung war in Wien 1762, man hört an der Staatsoper Berlin eine auf das Essentielle runtergekürzte Fassung von gut 80 Minuten. So klingen edle Einfalt und stille Größe.  Weiterlesen →

Kritik Parsifal München: Jonas Kaufmann Nina Stemme

29 Freitag Jun 2018

Posted by Schlatz in Christian Gerhaher, Golda Schultz, Jonas Kaufmann, Kirill Petrenko, Nina Stemme, René Pape, Tara Erraught, Wolfgang Koch

≈ 6 Kommentare

Kaum ist der Sommer da, beginnen für gewöhnlich die Münchner Opernfestspiele. So auch dieses Jahr. Während überall in der Republik die Opernhäuser dem Saisonende zutrudeln (hier in  Berlin mit Netrebko), lockt die Bayerische Staatsoper mit illustren Namen die Schönen und die Reichen und die Opernliebhaber an. Und heute gar, am heil’gen Tag der ersten Festspielpremiere, da ich Parsifal von Richard Wagner auf BR Klassik höre. Der Besetzungszettel führt die Namen Kaufmann, Stemme und Pape.

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Die Komische Oper zeigt Barrie Koskys Die Nase

25 Montag Jun 2018

Posted by Schlatz in Ainārs Rubiķis, Günter Papendell, Jens Larsen

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Komische Oper

Die Komische Oper biegt mit einer turbulenten Inszenierung von Die Nase ins Saisonfinale ein. Bei diesem Geniestreich des blutjungen Schostakowitsch, der klingt wie megascharfer Borschtsch, finden Tempo und Witz treffsicher zusammen. Dagegen wirkt Alban Bergs Wozzeck, die heilige Opern-Kuh der Musikmoderne, Weiterlesen →

Abschied: Simon Rattle und Mahlers 6. Sinfonie

21 Donnerstag Jun 2018

Posted by Schlatz in Simon Rattle

≈ 7 Kommentare

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Berliner Philharmoniker

Simon Rattle geht, wie er gekommen ist, mit Mahlers Sechster.

Das letzte Konzert in der Berliner Philharmonie mit Rattle als Chefdirigenten bringt also Mahlers Sinfonie Nr. 6 in a-Moll, die sogenannte „Tragische“, die der Brite seit

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Premiere Macbeth Berlin: Netrebko Domingo Youn

18 Montag Jun 2018

Posted by Schlatz in Anna Netrebko, Daniel Barenboim, Dominic Barberi, Evelin Novak, Fabio Sartori, Florian Hoffmann, Jan Martiník, Kwangchoul Youn, Plácido Domingo

≈ 31 Kommentare

Altmeister Harry Kupfer inszeniert Verdis düsteren Macbeth als Kriegsfabel im Erdölland Schottland.

Die Hexen liegen als Kriegstote auf dem Schlachtfeld, am Horizont qualmen rußig brennende Ölfelder. Unter den Schlachtfeldern aber wohnen die Mächtigen. Macbeths Herrschersaal erhebt sich als unheilverheißende Unterwelt aus den Tiefen der Bühnenmaschinerie, und wenn er dann aufgetaucht ist aus der Nachtschwärze des Untergrunds,

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