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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Die Liebe zu den drei Orangen: Heidi Melton, Thomas Blondelle, Heidi Stober

17 Montag Dez 2012

Posted by Schlatz in Albert Pesendorfer, Clémentine Margaine, Heidi Melton, Heidi Stober, Markus Brück, Steven Sloane, Thomas Blondelle, Tobias Kehrer

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Deutsche Oper Berlin

Endlich – die entzückende Oper von Sergej Prokofjew in einer neuen Produktion an der Deutschen Oper Berlin.

Es kann sein, dass Die Liebe zu den drei Orangen zu den kurzweiligsten Opern überhaupt zählt. Libretto und Partitur wetteifern in seltener Einigkeit um maximale Absurdität – ich bin mir nicht sicher, wer heute Abend den Sieg davongeträgt. Ein Genuss ist jedenfalls der Orchesterklang, der in unaufhörlicher Folge der musikalischen Vor- und Zwischenfälle mit systematischer Klarheit und aggressiver Virtuosität bezirzt. Weiterlesen →

Late Night: Hindemith, Henze, Walton – Barbara Hannigan singt Henze und dirigiert Walton

16 Sonntag Dez 2012

Posted by Schlatz in Barbara Hannigan, Hans Werner Henze, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Late Night Konzert. War womöglich besser als das große Konzert zuvor. Barbara Hannigan und Simon Rattle dirigieren. Den Anfang machte Hindemiths Kammermusik Nr. 1, deren Pathos der Schnödheit aber gegen die Schönheit von Hans Werner Henzes Being Beauteous und gegen den fröhlichen Kubismus von William Waltons Stücken aus Façade etwas abfiel. Im Zentrum stand Henzes Kantate für Koloratursopran, Harfe und vier Violoncelli, deren tödliche Grazie und lebendige Schönheit fast noch mehr verblüfften als die hingebungsvolle Interpretation der Musiker, allen voran der Frau Hannigans, deren straffer Sopran großer Resolutheit fähig ist. Weiterlesen →

Kritik Berliner Philharmoniker Thielemann: Mozart Pollini, Liszt Mazeppa, Von der Wiege bis zum Grabe, Les Préludes

16 Sonntag Dez 2012

Posted by Schlatz in Christian Thielemann, Maurizio Pollini

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Christian Thielemann mit Mendelssohn, Mozart, Liszt. Dieses Konzert in der Berliner Philharmonie war schwierig für Menschen mit einer gesunden Skepsis gegenüber Programmmusik. Bei Mendelssohn-Bartholdys Meeresstille und glückliche Fahrt konnten solche Menschen immerhin eine Art glänzender Behäbigkeit und heiteren Schwung bewundern. Im straff und warm leuchtenden Glanz seinem stichhaltigen Tannhäuser-Dirigat von Bayreuth 2012 ähnlich und gleichwertig.

Konzertmeister sind die Philharmoniker Guy Braunstein und Daniel Stabrawa. Streicherbesetzung bei Mozart: Weiterlesen →

Kritik Rattle Rosenkavalier Staatsoper: Dorothea Röschmann, Magdalena Kozena, Anna Prohaska, Michael Kraus

12 Mittwoch Dez 2012

Posted by Schlatz in Anna Prohaska, Dorothea Röschmann, Jürgen Linn, Magdalena Kozena, Simon Rattle

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Wiederaufnahme. Das Augenmerk liegt auf dem Dirigat von Simon Rattle. Rattles 1. Akt war Einspielen, Fingerübung. Rattles 2. Akt war gut. Rattles 3. Akt war he-raus-ra-gend. Die Besetzung mit Röschmann, Kozena, Prohaska, Muff, Kraus war natürlich ebenfalls ein Grund dafür, dass die Berliner sich glatten Fußgängerwegen, verdammt zugigen U-Bahn-Aufgängen und überhaupt einem äußerst wenig kulturellen Wetter aussetzten. Die Inszenierung von Nicolas Brieger hat mehrere gute Seiten. Sie erlaubt dem wertorientierten Zuhörer Weiterlesen →

Kritik Premiere MET Ballo in Maschera: Sondra Radvanovsky, Marcelo Álvarez, Kathleen Kim, Dmitri Hvorostovsky

09 Sonntag Dez 2012

Posted by Schlatz in Kathleen Kim, Marcelo Álvarez, Sondra Radvanovsky

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Ein sehr guter, doch kein überragender Maskenball aus der MET – auf Bayern Klasik reingehört. Sondra Radvanovsky wird ihrem Ruf als Verdisopran gerecht, Marcelo Álvarez seinem Ruf als ein führender Tenor mit Stärken und Schwächen.

Marcelo Álvarez: Heller, leichter Tenor. Hmmm… In „La rivedrà“ (Cantabile) phrasiert Álvarez eckig. „Di‘ tu se fedele“ singt Álvarez mit burschikoser Aufgeräumtheit und Vokal-Einfärbungen. Weiterlesen →

Kritik Inaugurazione La Scala Lohengrin: Jonas Kaufmann, Annette Dasch, René Pape, Barenboim

08 Samstag Dez 2012

Posted by Schlatz in Annette Dasch, Daniel Barenboim, Evelyn Herlitzius, Jonas Kaufmann, René Pape

≈ 20 Kommentare

Kritik INAUGURAZIONE LA TRAVIATA 2013 lesen!

So, heute nicht in der Staatsopern-Bohème mit Andris Nelsons, sondern zuerst im Theater und dann auf Arte die Saisoneröffnung („Inaugurazione“) der Mailänder Scala gehört. Eine Inszenierung des Lohengrin von Claus Guth, die auch ohne Schwan und notorisches Lohengrin-Weiß zu funktionieren scheint. Die Inszenierung endet in einem dunklen Schilf-Wasser-Ambiente, worin Elsa schlussendlich ersäuft. So weit zur Wozzeckisierung des Lohengrin durch Claus Guth. Sensationell, wie Jonas Kaufmann im 3. Akt auf Telramund losgeht, worauf Telramund im flandrischen Schilf verschwindet, allerdings weniger sang- und klanglos wie dies Elsa kurze Zeit später tut, sondern mit echtem Theaterschrei.

Jonas Kaufmann: Vielleicht, vielleicht Kaufmanns beste Rolle, weil Jonas Kaufmann dem Lohengrin das asexuelle Roboto-Image nimmt und etwas Don-José-haftes gibt. Deutlich hörbar ist während des gesamten Lohengrins, dass Kaufmann das Timbre seines Latin-Lover-Tenors im Piano und Mezzoforte zu mäßigen und der Rollengestaltung gefügig zu machen versucht. In „das Gott mir angetraut“ hält Kaufmann den hohen, heldischen Ton nur während der ersten Hälfte, das Ende klingt farbloser, weniger sexy. Für solche überall hörbaren Unausgeglichenheiten entschädigt die pure klangliche Üppigkeit der Glanzstellen („aus Glanz etc“). Hmm, Kaufmanns Diktion klingt komischerweise eine Spur undeutsch.

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Mein lieber Schwan: Scala-Lohengrin ohne Schwan, aber mit Jonas Kaufmann

28 Mittwoch Nov 2012

Posted by Schlatz in Anja Harteros, Evelyn Herlitzius, Jonas Kaufmann, René Pape

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Ohne Schwan, aber mit Kaufmann – so könnte man die Fakten zur Lohengrinpremiere der Mailänder Scala am 7. Dezember zusammenfassen. Sarà un Lohengrin senza cigno, schreibt nicht ganz ohne Trauer die italienische Tageszeitung La Repubblica. Alle Wagnerianer, denen ein Lohengrin ohne Schwan vorkommt wie ein Wagner ohne Barenboim, werden sich mit der exquisiten Besetzung zu trösten wissen. Sie umfasst unter anderen: Anja Hateros als Elsa, René Pape als König, Evelyn Herlitzius (Ortrud) und Tómas Tómasson (Telramund).

Und sonst? Claus Guth inszeniert, Daniel Barenboim dirigiert. Wie Barenboim den Lohnegrin dirigiert, ist in Berlin hinlänglich bekannt. Wie ein Lohengrin ohne Schwan ausschaut, ebenso. Denn der schwanlose Lohengrin ist keine Mailänder Besonderheit, sondern inzwischen allgemeines Kulturgut, wie die aktuelle, gleichfalls vollständig entschwante Lohengrin-Inszenierung an der DOB zeigt. In einem Interview mit Classic Voice meinte Claus Guth: „Non sono interessato all’immagine del cigno in sé“, was auf berlinerisch so viel heißt wie „Der Schwan ist mir schnuppe“. Da kann man mit Lohengrin nur sagen: Mein lieber Schwan!

Kritik RSB Walküre: Tomasz Konieczny Wotan, Melanie Diener Sieglinde, Petra Lang Brünnhilde, Iris Vermillion Fricka

25 Sonntag Nov 2012

Posted by Schlatz in Carola Höhn, Fionnuala McCarthy, Marek Janowski, Petra Lang, Robert Dean Smith, RSB, Timo Riihonen, Tomasz Konieczny

≈ 10 Kommentare

Puhh. Die 5. Walküre in 6 Monaten. Heute Abend in der Philharmonie Marek Janowski, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin & sehr gute Solisten. Aha, Herr Thierse ist auch wieder da. Wer hätte einen ausdauernden Wagnerbewunderer in ihm vermutet? Nebliger Novemberabend. Philharmonie, fast ausverkauft.

Tomasz Konieczny: Alles in allem der beeindruckendste Walküren-Wotan der letzten 12 Monate. Realistischer in der Deklamation als René Pape (Barenboim, Staatsoper), präsenter als Terje Stensvold (Rattle, Berliner Philharmoniker). Ein Wotan, der Feuer unterm Hintern hat. Rhetorisch sehr stark. Hämmernd schallende Höhe. Sehr interessantes, trockenes, körniges Timbre, das im 3. Akt allerdings a ganz a bissl ermüdet- hier hätten es ein Paar Gramm mehr Pape’scher Schönheitszauber sein dürfen. Jans kleenes Manko: Tomasz Konieczny orientiert ein Lauter- oder Leiserwerden bisweilen nicht am Text, sondern am allgemeinen Phrasenbau. Aber geschenkt – ein großartiger Wotan. Weiterlesen →

Daniel Barenboim 70

15 Donnerstag Nov 2012

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim

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Als Musikinteressierter im Allgemeinen, dann als Berliner, desweiteren als Staatsopernbesucher im Besonderen und zu guter letzt als Bewunderer der musikalischen Leistungen von Daniel Barenboim schließe ich mich den Glückwünschen zu Barenboims 70. an, auch dem netten Geburtstagsständchen von Simon Rattle.

Kritik Berliner Philharmoniker Simon Rattle: Ligeti, Lohengrin, Debussy Jeux, Ravel Daphnis, Schumann 3. Sinfonie

14 Mittwoch Nov 2012

Posted by Schlatz in Claude Debussy, György Ligeti, Maurice Ravel, Simon Rattle

≈ 7 Kommentare

Gutes Konzert. Interessante Programmschleife von Ligeti über Jeux zur Rheinischen. Zweifelt jemand daran, dass ich mit großer Erwartung auf meinem Platz in Block D links (relativ weit vorne) saß?

Ligeti und Lohgengrinvorspiel attacca – ein typischer aber nichtsdestoweniger brillanter Einfall Simon Rattles. Ligetis Atmosphères sind ein Prunkstück des Orchesters (Kontrabassstelle). Das direkte Ansetzen des Wagnerschen Vorspiels verursacht ästhetisches und physiologisches Kribbeln. Das Lohengrinvorspiel wird vom Orchester rein aus dem schimmernden Klang des Beginns mit den achtfach geteilten ersten Geigen herausgeholt.

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Kritik Berlin Staatsoper Zauberflöte: Alexander Soddy, Pavol Breslik, Anna Siminska, René Pape, Rowan Hellier, Michael Kraus

10 Samstag Nov 2012

Posted by Schlatz in Alexander Soddy, Anna Siminska, Pavol Breslik, René Pape, Roman Trekel

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Schinkel, Schinkel, Schinkel: Zauberflöte Staatsoper Berlin / Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Schinkel, Schinkel, Schinkel: Zauberflöte Staatsoper Berlin / Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Die Zauberflöte der Staatsoper Berlin mischt Schinkel-Optik und szenische Drolligkeit, wodurch am Schillertheater durchaus nicht die schlechteste aller möglichen Zauberflöten herauskommt. Regie: Everding. Sängerisch bot der Mozart-Abend eine überzeugende Mischung aus besten Kräften und jungen Nachwuchssängern. Weiterlesen →

Kritik Simon Rattle Berliner Philharmoniker: Strawinsky Sacre du Printemps, Roi des Étoiles

09 Freitag Nov 2012

Posted by Schlatz in Dmytro Popov, Igor Strawinsky, Le sacre du printemps, Luba Orgonášová, Mikhail Petrenko, Simon Rattle

≈ 4 Kommentare

Kein gutes Konzert.

Am besten gefiel Strawinskys Roi des Étoiles, ein kurzes, effektives Chorstück mit klug gesetztem Giga-Orchester. Vor der Pause Rachmaninows abwechslungsreiche Kolokola oder „Glocken“. Der sichere Rundfunkchor trumpft mit präziser Schallkraft auf. Eindrucksvolle magmatische – oder enigmatische? – Höhepunkte der Philharmoniker. Mikhail Petrenko punktet mit sonor strömender Basslinie. Er ist bestens bekannt als Staatsopern-Hunding. Luba Orgonášová singt großartig. Ihre Stimme hört sich an wie eine Stalinorgel (mit Mezzo-Qualitäten), die zärtliches, dunkelrot glühendes Sopranfeuer spuckt. Dmytro Popov gefällt mit fester Tenorstimme.

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Bayreuth: Thielemann Tristan 2015 und Lohengrin 2018 (mit Netrebko?), Nelsons Parsifal 2016

06 Dienstag Nov 2012

Posted by Schlatz in Andris Nelsons, Catherine Foster, Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Klaus-Florian Vogt

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Die aktuellen Informationen zu Bayreuth 2015 gibt es hier.

Einige Infos zu Neuproduktionen und Besetzungen bei den Bayreuther Festspielen von 2013 bis 2020.

2013: Ring des Nibelungen, dirigiert von Kirill Petrenko. Lance Ryan ist Siegfried, Catherine Foster Brünnhilde. Wolfgang Koch singt Wotan und Wanderer. Alberich ist Martin Winkler, Mime Burkhard Ulrich. Johan Botha singt Siegmund, Franz-Josef Selig Hunding und Anja Kampe Sieglinde. Die Regie übernimmt Frank Castorf.

2014: keine Neu-Produktion wegen der Ring-Produktion 2013.

2015: Tristan und Isolde. Es singen Stephen Gould und Eva-Maria Westbroek. Christian Thielemann dirigiert. Katharina Wagner inszeniert.

2016: Parsifal. Parsifal ist Klaus Florian Vogt, Kundry Petra Lang und Gurnemanz Georg Zeppenfeld. Die interessanteste Neuigkeit dürfte sein, dass Andris Nelsons dirigiert. Regie wird Schlingensief-Nachfolger Jonathan Meese führen.

2017: Die Meistersinger von Nürnberg

2018: Lohengrin, dirigiert von Christian Thielemann. Der Dresdner Maler Neo Rauch soll offenbar das Bühnenbild gestalten. Eventuell singt Anna Netrebko die Elsa.

2019: Tannhäuser

2020: Ring des Nibelungen

Baden-Baden/Anna Netrebko: Ick die Gräfin? Nich mit mir. Aber Donna Anna sing ich

30 Dienstag Okt 2012

Posted by Schlatz in Anna Netrebko, Erwin Schrott

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Anna Netrebko sollte im Mai 2013 die Gräfin im Festspielhaus Baden-Baden singen. Gräfin? Is nix für mich, sagt jetzt Frau Netrebko. Sie wird sie nicht singen, aber sie wird singen, so viel steht jetzt fest. Die Berliner hielten 2012 an Don Giovanni fest und mussten nach der Absage Netrebkos eine neue Donna Anna finden. Die Badener machen vor, wie man es besser machen kann. Sie halten an Netrebko fest und müssen lediglich eine neue Mozartoper finden. Das heißt, sie mussten. Intendant Andreas Mölich-Zebhauser hatte die Qual der Wahl. Sie fiel auf Don Giovanni. Netrebko singt an vier Abenden Donna Anna. Das sagt auch ihr Terminplan. Leiten wird Thomas Hengelbrock. Erwin Schrott singt Don Giovanni, Charles Castronovo Don Ottavio. Leporello wird von Luca Pisaroni gesungen werden.

Preise: von 310 bis 93 Euro. Wer ein Schnäppchen machen will, sollte möglichst schnell arbeitslos werden oder in die Bundeswehr eintreten. Soldaten und Arbeitslose bekommen 10% Rabatt.

Kritik Staatsoper Berlin Don Carlo: Tamar Iveri, Fabio Sartori, René Pape

29 Montag Okt 2012

Posted by Schlatz in Ekaterina Gubanova, Fabio Sartori, Rafał Siwek, René Pape

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Hans Werner Henze ist gestorben. Friede seinem Genie. Möge Phädra bald wieder auf dem Spielplan der Staatsoper auftauchen.

Heute war das Herbstwetter schöner als die Inszenierung und Petrus ein besserer Regisseur als Philipp Himmelmann, wobei ich anmerken muss, dass die Engel heute Abend NICHT himmlischer sangen als René Pape. Die Überraschung war Tamar Iveri. Ich meine nur in zweiter Linie Iveris aufsehenerregende Augenbrauen, in erster Linie Iveris Elisabetta. Beide, Iveria und ihre Elisabetta, klangen italienischer, als ich erwartet hatte. Ihr Sopran besitzt leidenschaftliches Gefühl. Über dem F, wo das Gefühl anfängt, klingt Iveri aufregend. Nettes, kleines, unruhiges Vibrato. Eine gute Verdistimme. Das einzige Manko ist vielleicht, dass Tamar Iveris Sopran in allen Registern ziemlich gleich timbriert ist, wenn das Timbre an sich auch recht komplex ist.

Noch mal zur Inszenierung: vor der Pause ist dieser Don Carlo doch von relativ monströser Langeweile. Danach wird’s besser, wahrscheinlich, weil die Geschichte so langsam ins Rollen kommt.

Fabio Sartori ist ein Beleg dafür, dass ein Kugelformat eine tolle Sache ist, wenn man mit einer resonanzreichen Tenorstimme Eindruck machen will. Die Regieanweisung an Sartori

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