Dit is‘ nichts. Andrea Moses‚ Meistersinger sind so interessant wie drei Tage alte Currywurst.
Und nein, ich glaube nicht, dass der dritte Akt am Sonntag, Glock zwölf, an dieser Einschätzung etwas ändern wird.
Weiterlesen04 Sonntag Okt 2015
Dit is‘ nichts. Andrea Moses‚ Meistersinger sind so interessant wie drei Tage alte Currywurst.
Und nein, ich glaube nicht, dass der dritte Akt am Sonntag, Glock zwölf, an dieser Einschätzung etwas ändern wird.
Weiterlesen30 Mittwoch Sept 2015
Posted in Alexander Soddy, Anna Samuil, Burkhard Fritz, Falk Struckmann, Sónia Grané

Jäger in Hosenträger: Falk Struckmann vor deutschem Rest-Wald / Foto: Katrin Ribbe / staatsoper-berlin.de
Fetter Freischütz.
Nach einer guten Katja Kabanowa und einer sensationellen Entführung inszeniert Michael Thalheimer an der Staatsoper Berlin Freischütz.
Dabei gilt: Selbst wenn Thalheimer den Freischütz verthalheimert, die Wolfsschlucht lässt selbst ein Thalheimer nicht weg.
Es sieht halt nur ein bissl anders aus. Weiterlesen
30 Mittwoch Sept 2015
Die Metropolitan Opera legt in der Saison 2015/2016 den Schwerpunkt auf das italienische Repertoire. Besonders das Verisimo-Repertoire gibt sich Star-gespickt. Es singen u.a. Maria Guleghina, Anna Netrebko, Angela Gheorghiu, Liudmyla Monastyrska oder Kristine Opolais bzw. Massimo Giordano, Marcelo Álvarez, Roberto Alagna, Jonas Kaufmann, Yonghoon Lee, Marcello Giordani und Roberto Aronica.
Weiterlesen23 Mittwoch Sept 2015
Posted in Daniel Barenboim, Edward Elgar, Martha Argerich
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Konzerthaus Berlin.
Beethoven Klavierkonzert Nr. 2.
Martha Argerich.
Wie spielt Martha Argerich? Ihr Spiel ist lyrisch und unberechenbar,
Weiterlesen20 Sonntag Sept 2015
Posted in Florian Boesch, Simon Rattle
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Philharmonie, Schönberg und Nielsen.
Berliner Philharmoniker.
Arnold Schönberg, der größte Melomane aller Zeiten, komponierte auch Die glückliche Hand. Das Stück ist weniger bekannt als das Schwesterwerk im Werkkatalog, die „Erwartung“. Weiterlesen
17 Donnerstag Sept 2015
Posted in Karen Cargill, Marek Janowski, RSB
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Musikfest Berlin. Nielsenschwerpunkt.
Philharmonie. Das RSB. Marek Janowski dirigiert.
Mahler, 10. Sinfonie, das Adagio. Das RSB realisiert es streng ausmusiziert. Der Zusammenhang steht über allem. Marek Janowski ist rasch. Das RSB erreicht ein Höchstmaß an objektiver Sachlichkeit. Weiterlesen
14 Montag Sept 2015
Posted in Michael Boder
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Das Royal Danish Orchestra.
Besser: Det Kongelige Kapel. Wow. Die Kapelle gibt es schon seit 1488. 1488 tendierte die Zahl der Berliner, die Noten lesen konnten, wohl gegen Null. Aha. Hier also war Carl Nielsen ab 1889 Geiger. Für Kenner dänischen Orchesterklanges mag Nielsens Geige bis heute durch das Orchester geistern. Und sicherlich zählte Prinz Hamlet seinerzeit zu den bevorzugten Dirigenten der Abo-Reihe.
Es ist nicht schlecht, neben Nielsens Fünfter ein Werk eines weiteren Dänen zu hören. Weiterlesen
13 Sonntag Sept 2015
Posted in Matthias Pintscher
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Musikfest. Matthias Pintscher dirigiert die Berliner Philharmoniker mit einem Programm ohne den Musikfest-Fokus Nr. 1 Nielsen, dafür aber mit Musikfest-Fokus Nr. 2 Schönberg, sodann noch mit Pintscher und einem kleinen Frankreich-Schwerpunkt.
Am besten dirigiert Pintscher heute Abend Pintscher. Dem Violinkonzert, es trägt den Titel Mareh, möchte man wieder begegnen. Das Werk ist eher streng strukturiert. Weiterlesen
03 Donnerstag Sept 2015
Posted in Daniel Barenboim
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Das Musikfest Berlin gruppiert 2015 seine Veranstaltungen um Werke von Schönberg, Nielsen und Mahler.
Die Begegnung mit Nielsen und Schönberg ist aufschlussreich. Doch Mahler hätte die künstlerische Leitung weglassen können. Ihn höre ich jede Saison. Stattdessen wäre es angezeigt gewesen, die kompletten Sinfonien Nielsens aufzuführen.
Zu Barenboim. Zur Staatskapelle. Zu Schönberg. Weiterlesen
15 Samstag Aug 2015
BR Klassik live.
In besonders ehrlichen Stunden weiß es jeder Wagnerliebhaber. Die Götterdämmerung ist der bescheuertste Tag des Rings.
Dafür gibt es verschiedene Gründe.

11 Dienstag Aug 2015
Dritte Etappe und zweiter Tag in der Bayreuther Königsdisziplin, dem Ring des Nibelungen.
Siegfried, Bayreuth, Hitze. Der Versuch, Wagner zu überleben, eint Sänger und Publikum.
Castorfs Ring ist eine erfrischende Ansammlung rüder Gags.
Andreas Conrad (Mime), Einspringer für Burkhard Ulrich, macht aus dem
Weiterlesen09 Sonntag Aug 2015
Bayreuth Walküre 2015.
Die Walküre, diese unkaputtbare Inzestverherrlichung.
Hartgesottene Wagnerianer schätzen an der Walküre die Kreuzung aus Pathos und sanfter Erotik.
Unmusikalischen erklärt man die Walküre am besten so: Wo der Bruder mit der eigenen Schwester.
Warum lohnt sich Frank Castorfs Ring? Gekonnt geschmackloser war noch keine Bayreuther Inszenierung.
Musikalisch bietet die diesjährige Bayreuther Walküre Licht und Schatten. Im Licht
Weiterlesen05 Mittwoch Aug 2015
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Der neue Salzburger Fidelio live auf BR.
Apropos Fidelio.
Out sind: Sprechpassagen in Opern und junge Frauen, die in der ersten Szene Wäsche plätten. In sind: Freiheit, Festspiele, Franz Welser-Möst.
Claus Guth hat das alles erkannt.

Schattenspiele eines notorischen Bösewichts: Tomasz Konieczny ist Pizarro in Claus Guth Salzburger Neuinszenierung / Foto: Monika Rittershaus, salzburgerfestspiele.at
Seine Neuinszenierung des Fidelio verzichtet auf gesprochene Dialoge. Stattdessen setzt Guth auf Knistersound-Intermezzi. Auf Gebärdensprache. Auf harte Schatten. Schön und gut. Weiterlesen
01 Samstag Aug 2015
Bayreuth. Fliegender Holländer. Ich höre BR.
HIER GIBT’S DIE KRITIK ZUM FLIEGENDEN HOLLÄNDER 2018!
Der fliegende Holländer: eine Sinfonie des Sturmes, gemalt in norwegischem Kolorit. Eine Biedermeieroper. Im Zentrum steht ein uralter jüdischer Hokuspokus. Eine einsame Dame, die den Kopf voller Flausen hat. Und ein komplett humorloser Bräutigam mit dubioser Vergangenheit.
Was machen die Sänger und Musiker daraus?
Kwangchul Youn ist ein Sänger, der allein schon dadurch, dass sein Name auf einem Besetzungszettel erscheint, eine Aura differenzierter Kantabilität verbreitet. Weiterlesen
28 Dienstag Jul 2015
Da ist sie wieder, jene von Bayreuth so sehr geprägte Zeit, da man beim Wasserlassen das Wellenmotiv, beim Bad im Wannsee das Naturmotiv und vor dem Einschlafen das Schlafmotiv pfeift.
Kirill Petrenko: Er ist besser als 2014. Besser als beim Münchener Ring vom Anfang diesen Jahres. Das Festspielorchester steht wie eine 1. Hingegeben dem lebhaften Detail.
Was ich vermisse, ist die Gewalt leiser Stellen.
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