Die Liebe der Danae: Manuela Uhl, Mark Delavan, Raymond Very

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Die Liebe der Danae Deutsche Oper Berlin Manuela Uhl Mark Delavan

Baby, lass den Flügel runter: Die Liebe der Danae, Deutsche Oper Berlin / Foto: Barbara Aumüller / deutscheoperberlin.de

Jaja, Die Liebe der Danae. Komponist: Richard Strauss. Komponiert: 38 bis 40.

Die dreistündige Oper variiert das Thema „Geld oder Liebe?“ – ähnlich wie im Ring. Der Thrill-Faktor ist indes gleich Null. Danae ist so unrettbar altmodisch, dass sie auf eine monströse Art sogar drollig ist. Angereichert wird das Ganze mit ironischer Antike (Offenbach machte das 80 Jahre früher aufregender) plus einem Schuss Opera seria. Weiterlesen

Kritik Berliner Philharmoniker Jansons: Tout un monde lointain Truls Mørk, Schostakowitsch 10

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Mariss Jansons bewahrt auch im – gerade erst beginnenden – Alter jungenhafte Drahtigkeit. Nur das Haar ist silbern.

Truls Mørk spielt Tout un monde lointain. So heißt das Cellokonzert von Henri Dutilleux, einem der gewissenhaftesten Genies, das die Musik gekannt hat. Das Cellokonzert mit dem philosophischen Titel ist kein Action-Blockbuster. Doch es ist zugleich unendlich raffiniert und einfach. Weiterlesen

Kritik Berliner Philharmoniker Rattle: Roussel Le Festin de l’Araignée, Szymanowski Violinkonzert 2 Stabrawa, Les Boréades

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Ein gelungener Abend.

Wer alle Stücke des heutigen Abends zum zweiten Mal in seinem Leben hört, darf sich nach der anstehenden Wahl zum Abgeordnetenhaus als legitimen Kandidaten für den Posten des Kultursenators betrachten. Ich höre alle zum ersten Mal.

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Kritik Frank Martin Le Vin herbé: Anna Prohaska, Marcel Reijans

Le Vin herbé Staatsoper Berlin Anna Prohaska

Tod im Kerzenschein: Anna Prohaska stirbt stilvoll in Le Vin herbé / Foto: Matthias Baus / staatsoper-berlin.de

Kammeroperfestival, Staatsoper Berlin.

Le Vin herbé von Frank Martin. Ein „Weltliches Oratorium“ für kleinen Apparat, sieben Streicher, Klavier. 12 Singstimmen. Komponiert 1938 bis 1941. Weiterlesen

Kritik Staatsoper Berlin The Turn of the Screw: Maria Bengtsson

The Turn of the Screw, Britten, Berlin Oper, Thomas Lichteneck, Maria Bengtsson

The Turn of the Screw: Thomas Lichteneck und Maria Bengtsson vor totem Karnickel / Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin-de

Ein britischer Abend.

Ein Kammeroperabend.

Brittens The Turn of the Screw ist ein Gewächs der 1950er Jahre. Minimalismus plus komprimierte Sachlichkeit. Leichtbau-Musik plus psychologische Metaebenen. Weiterlesen

Kritik Berliner Philharmoniker: Daniel Harding, Magnus Lindberg Violinkonzert Nr. 2

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Magnus Lindberg.

Der Finne hat Preise abgeräumt. Die großen Orchester spielen ihn. In New York und London war er composer-in-residence. Magnus Lindberg ist ein Blondschopf in den besten Jahren, der dezentes Intellektuellenschwarz trägt. Er hört in Block A links aufmerksam Dvořák zu.

Doch im Mittelpunkt des Konzertes mit den Berliner Philharmonikern steht Lindbergs Violinkonzert Nr. 2. Es ist die Deutschlandpremiere.

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Ariadne auf Naxos: Brenda Rae, Adrianne Pieczonka, Roberto Saccà

Brenda Rae Zerbinetta, Marina Prudenskaya Komponist

Hans Neuenfels inszeniert Ariadne auf Naxos: Marina Prudenskaya und Brenda Rae / Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Ariadne auf Naxos.

Die Richard-Strauss-Oper ist eine der ersten Anti-Opern. Kammerspiel, kleine Besetzung, selbstreferenzielles Libretto – all das war 1912, 13, 14 gewitzte, gewagte Avantgarde. Weiterlesen

La Bohème Staatsoper Berlin: Domingo Hindoyan, Sonya Yoncheva, Joseph Calleja, Anna Samuil

Sonya Yoncheva Joseph Calleja / La Bohème Staatsoper Berlin

Gyula Orendt, Domingo Hindoyan, Joseph Calleja, Sonya Yoncheva, Anna Samuil, Jan Martiník, hinten Arrtu Kataja / Foto: facebook.com/sonyayonchevaofficial/

Der Abend ist ein Glücksfall.

Die Sänger sind gut, der Dirigent ist gut. Das Orchester hat Lust. Über die Schwächen der Inszenierung von Lindy Hume kann man hinwegsehen. Weiterlesen