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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

RSB mit Anna Vinnitskaya & Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2

25 Freitag Nov 2016

Posted by Schlatz in Anna Vinnitskaya, Marek Janowski, RSB

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Marek Janowski und das RSB mit Richard Strauss und Sergei Rachmaninow.

Strauss und Rachmaninow (Richard mit Schnauzer, Nase und Mund bei Sergei wie aus Marmor gehauen) gehen sich auf dem Konzertpodium meist aus dem Weg. Heute nicht. Von Schnauzer-Richard kommen heute zwei Nebenwerke. Von Marmor-Sergei kommt das pièce de résistance. Die Werkauswahl bzw. die dahinter stehenden Fragen lösen sich zwar nicht restlos in Erkenntnis auf, was dem Faszinosum dieser Werkkopplung schlussendlich aber keinen Abbruch tut. Weiterlesen →

Sasha Waltz Sacre Berlin

20 Sonntag Nov 2016

Posted by Schlatz in Sasha Waltz

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Sasha Waltz Sacre du Printemps Saatsoper Berlin

Opfertod à la Sascha Waltz: Alles Strampeln hilft hier nicht / Foto: Bernd Uhlig

Drei Jahre nach der Premiere sehe ich  Sasha Waltz‘ Sacre wieder.

Waltz‘ Tanz-Triptychon, ins Leben gerufen 2013 zum 100. Jahrestag der Uraufführung von Strawinskys Erfolgsballett, heißt kurz und sachlich „Sacre“. So viel „Weihe“ ist dann aber gar nicht – zumindest anfangs, denn L’Après-midi d’un faune nach Debussys berühmter Musik und Berlioz‘ Scène d’amour sind auf jeden Fall zu 100% weihefrei. Die sinnliche Fauns-Pastorale macht Waltz zum picassösen Trikot-Theater, die „Liebesszene“ zum zarten Pas de deux. Weiterlesen →

Manon Lescaut Met Opera: Anna Netrebko Marcelo Álvarez

16 Mittwoch Nov 2016

Posted by Schlatz in Anna Netrebko, Christopher Maltman, Marcelo Álvarez, Marco Armiliato

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Anna Netrebko Manon Lescaut Met Opera 2016

Anna Netrebko singt Manon Lescaut / Foto: facebook.com/MetOpera/

Zwei Gründe sprechen für die New Yorker Manon Lescaut.

Ein Grund spricht dagegen: die Inszenierung.

Die Inszenierung von Richard Eyre festigt den Ruf der Met als eines der trübsten Opernhäuser – was die Regie angeht. Richard Eyres inszenatorische Belanglosigkeit führt uns in’s Vichy-Frankreich, dezent garniert mit Nazi-Mayonnaise. New York – que me veux-tu? Weiterlesen →

Anna Netrebko Aida Salzburg

11 Freitag Nov 2016

Posted by Schlatz in Anna Netrebko, Francesco Meli, Kent Nagano, Luca Salsi

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Wiener Philharmoniker

Es ist raus. Die russische Sopranistin Anna Netrebko wird im Sommer 2107 ihr Rollendebüt als Aida im Rahmen der Salzburger Festspiele geben. Unter der Leitung von Riccardo Muti wird Netrebko zum ersten Mal die Rolle der äthiopischen Prinzessin in Verdis gleichnamiger Oper singen. Die Arie „O patria mia“ („Nil-Arie“) aus dem 3. Akt der Oper Aida hat Anna Netrebko schon auf Konzerten gesungen.

Die Premiere findet am 6. August 2017 statt.

Neben Netrebko werden Ekaterina Semenchuk (als Amneris), Francesco Meli (Radamès), Netrebko-Ehemann Yusif Eyvazov (Radamès, 22.,25.August), Luca Salsi (Amonasro), Roberto Tagliavini (Il Re) und Dmitry Belosselskiy (Ramfis) auf der Bühne des Großen Festspielhauses zu hören sein.

Weitere Termine sind der 9., 12., 16., 19., 22.und 25. August 2017. Es spielen die Wiener Philharmoniker.

Preise: 30 bis 450€

Mehr Infos zu Netrebkos Aida-Debüt in Salzburg auf der Seite der Salzburger Festspiele.

Kritik Staatkapelle Berlin Paavo Järvi: Lupu Beethoven Klavierkonzert 3 Schostakowitsch 7

08 Dienstag Nov 2016

Posted by Schlatz in Dmitri Schostakowitsch, Paavo Järvi, Radu Lupu

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Staatskapelle Berlin

Die Staatskapelle Berlin unter Paavo Järvi.

Dieser Beethoven klingt wie Schwarz-Weiß: heroisch-lyrisch, laut-leise- mehr gibt’s bei Järvi nicht. Das ist Positivismus, langweilig wie Wassersuppe. Simplifizierung. Punkt. Es stört noch mehr: ein undifferenziertes c-Moll-Forte etwa. Rhythmik und Phrasierung fehlen Wärme.

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70 Jahre DSO Jubiläumskonzert: Kent Nagano Mikhail Pletnev

07 Montag Nov 2016

Posted by Schlatz in DSO, Kent Nagano

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Das Geburtstagskonzert.

Mit Kent Nagano dirigiert jener Dirigent, der das Orchester in den letzten 25 Jahren wohl am bedeutendsten geprägt hat.

Die Aufzählung der Festredner erlasse ich dem Leser.

Wie so oft legitimiert sich das Deutsche Symphonie-Orchester durch Programm und Leistung. Ersteres besticht durch warme Intelligenz. Weiterlesen →

Rattle Berliner Philharmoniker: Mahler 7 Boulez Éclat

06 Sonntag Nov 2016

Posted by Schlatz in Pierre Boulez, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Wer Ende August noch nicht in der Saisoneröffnung war, kann heute nachholen.

Die Berliner Philharmoniker, Simon Rattle.

Pierre Boulez‘ Éclat (1965). Ein Sextett besetzt die Mitte des Podiums (Trompete, Posaune, Altquerflöte, Englischhorn, Bratsche, Cello). Links Harfe, Klavier, Cymbalon, mittig Mandoline, Gitarre, hinten vier Schlagzeuger. 15 Instrumentalisten. Die Struktur von Éclat ist luftig, das Verfahren teilweise aleatorisch. Die Instrumentation wird vom Gegensatz lang- und kurzklingender Instrumente bestimmt. Prägend ist die für Boulez charakteristische Spannung zwischen Sachlichkeit und Sinnlichkeit. Simon Rattle leitet. Die Linke agiert scheinbar spontan in der Zeichengebung per Zeigefinger. Die Rechte zeigt per Fingerzahl die Motivwahl. Rattle leitet sparsam, aber mit Emphase.

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Rattle Berliner Philharmoniker: Brahms Berg Schönberg Webern

05 Samstag Nov 2016

Posted by Schlatz in Alban Berg, Anton von Webern, Johannes Brahms, Orchesterstücke, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Simon Rattle Berliner Philharmoniker Brahms 2. Sinfonie Philharmonie
80 Musiker und ein weißer Schopf: Simon Rattle und das Bad in der Menge

Weil die Berliner Philharmoniker durch Nordamerika touren, kommt Berlin zwei Tage hintereinander in den Genuss des vollständigen Tourprogramms. Boulez, Mahler, Neue Wiener Schule, Brahms. Wien, Frankreich, Deutschland. Ausdruck, Moderne, Struktur.

Es ist ein Konzertdoppel, das unwillkürlich nach Abschied schmeckt (alas!). Werde ich Brahms‘ 2., Mahlers 7. noch einmal unter Rattle hören?

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Alexia Voulgaridou Madama Butterfly Staatsoper Berlin

02 Mittwoch Nov 2016

Posted by Schlatz in Alfredo Daza, Angela Gheorghiu, Dmytro Popov, Eun Sun Kim, Katharina Kammerloher, Madama Butterfly, Michael Smallwood, Vincenzo Neri

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Madama Butterfly Staatsoper Berlin
Madama Butterfly / Foto: Monika Rittershaus

Ach, die Madama Butterfly. In der Teenie-Tragödie Madama Butterfly wird besonders blutig gestorben. Es ist eine Tragödie ohne Bösewicht (Pinkerton ist ja aufrichtig verliebt). Mit sozialem Unterton (Liebe GIs, nehmt doch bitte die japanischen Mädls etwas ernster). Und ohne Fallhöhe (Butterfly stirbt so arm wie sie war).

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Iván Fischer Berliner Philharmoniker: Bartók Enescu Mozart Christiane Karg

29 Samstag Okt 2016

Posted by Schlatz in Christiane Karg, Ivan Fischer

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Berliner Philharmoniker

Ein nettes Konzertchen.

Es beginnt mit dem Prélude à l’unisson aus der Orchestersuite Nr. 1 (1903) des Rumänen George Enescu. Das Vorspiel besitzt einen herben Ton. Form und Sprödheit des Ausdrucks folgen dem Vorbild eines Rezitativs. Die sorgfältigen Streicher und die verhaltene Emphase des Prélude sollten zum Leitbild des Abends werden. Weiterlesen →

Elektra Premiere Staatsoper Berlin: Chéreau Barenboim Herlitzius

24 Montag Okt 2016

Posted by Schlatz in Adrianne Pieczonka, Anna Samuil, Daniel Barenboim, Evelyn Herlitzius, Katharina Kammerloher, Marina Prudenskaya, Michael Volle, Richard Strauss, Stephan Rügamer, Waltraud Meier

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Wer wollte, konnte diese Elektra schon in Aix-en-Provence, Mailand oder New York sehen. Premiere war 2013 in Aix. Ist die Berliner Premiere im Schillertheater also nur aufgewärmtes Gulasch? Nein. Es war richtig, Patrice Chéreaus verblüffende Elektra nach Berlin zu holen.

Es sind nicht nachgerade neue Regie-Einfälle, die Chéreaus Inszenierung  von Strauss‘ phonstarker Oper auszeichnet. Es ist die Fähigkeit des Regisseurs, eine Art verblüffend moderner Essenz der Elektra zu schaffen. Bühnenbild (Richard Peduzzi) und Kostüme (Caroline de Vivaise) formen einen vage gegenwärtigen Imaginationsraum. Metalltore, hohe Mauern, eine bleiche Apside suggerieren im Detail unbestimmt, in der Atmosphäre präzise einen spröde mediterranen Patio (trübe Athener Vorstadtbehausung? staubiger Mykene-Landsitz?). Das Licht ist hell. Die Protagonisten zeichnen sich scharf ab.

Evelyn Herlitzius Elektra Berlin Patrice Chéreau
Aktion „Stoppt diese Frau“: Katharina Kammerloher und Anna Samuil versuchen’s wenigstens / Foto: Monika Rittershaus / facebook.com/staatsoper/
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Parsifal Deutsche Oper: Stephen Milling Gurnemanz Daniela Sindram Kundry

17 Montag Okt 2016

Posted by Schlatz in Adriana Ferfezka, Alexandra Hutton, Alexei Botnarciuc, Andrew Dickinson, Andrew Harris, Annika Schlicht, Daniela Sindram, Derek Welton, Donald Runnicles, Elena Tsallagova, Irene Roberts, Klaus-Florian Vogt, Siobhan Stagg, Stephen Milling, Thomas J. Mayer

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Deutsche Oper Berlin

Philipp Stölzl Richard Wagner Parsifal Deutschen Oper Berlin

Blaue Stunde in Gralslandschaften: Stölzls Parsifal an der Deutschen Oper Berlin / Foto: facebook.com/DeutscheOperBerlin, Matthias Baus

Philipp Stölzls Zentenar-Parsifal (Mit der Inszenierung feierte die Deutsche Oper ihr 100-jähriges Wachsen und Gedeihen) steht wieder auf dem Spielplan der DOB. Und immer noch changiert Stölzls Berliner Parsifal zwischen Revoluzzer-Regie und turbulenter Texttreue. Es ist eine Stärke von Stölzls Parsifaldeutung, dass der Zuschauer auch nach wiederholtem Besuch nicht weiß, ob Stölzl sich bierernste Bibeltreue oder ideologiekritisch um sich ätzendes Regietheater auf die Fahnen geschrieben hat. Das kultige Bühnenweihfestspiel als ergebnisoffenes postmodernes Wunschkonzert, wer hätte das gedacht! Weiterlesen →

Sokhiev Berliner Philharmoniker: Le Chasseur maudit Luganski Rachmaninow

14 Freitag Okt 2016

Posted by Schlatz in Nikolai Lugansky, Tugan Sokhiev

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Berliner Philharmoniker

Tugan Sokhiev gelingt es selten, ein Konzertprogramm zu dirigieren, dass nicht in der einen oder anderen Weise russisch inspiriert wäre. Auch heute nicht. Macht ja auch nichts. Doch immerhin hält der erste Konzertteil zwei Raritäten-Häppchen bereit, die zu unverzüglicher Einverleibung einladen.

Da ist erstens Francks Le Chausseur maudit, der zu denjenigen symphonischen Dichtungen zählt, die sich durch einen noblen tragischen Tonfall auszeichnen. Das Stück ist frisch, nicht zu lang und präsentiert eine überschaubare Anzahl von Themen. Die Hauptperson der symphonischen Dichtung ist ein Jäger, der unklugerweise das sonntägliche Jagdverbot missachtet. Passenderweise wird das Stück leitmotivisch von reizvollen Hornfanfaren durchzogen. Trotz des lebhaft bewegten Vollklangs ist die Faktur des Jagdstücks erfreulich transparent. Sokhiev leitet glühend fokussiert. Weiterlesen →

Kritik Fidelio Premiere Staatsoper Berlin: Schager Nylund Struckmann Salminen Barenboim

04 Dienstag Okt 2016

Posted by Schlatz in Andreas Schager, Camilla Nylund, Daniel Barenboim, Evelin Novak, Falk Struckmann, Matti Salminen, Roman Trekel

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Falk Struckmann, Camilla Nylund, Andras Schager Fidelio Berlin Staatsoper

Troll dich, Bösewicht! Camilla Nylund meint es ernst / Foto: Bernd Uhlig / staatsoper-berlin.de

Die erste Premiere der Saison in der Staatsoper Berlin.

Fidelio (bzw. „Leonore“, wie Beethovens einzige Oper zuerst hieß) war Anno 1805 ein Schlag ins Wasser. Aber auch noch heute ist Fidelio Dauerbaustelle. Drei Fassungen, vier Ouvertüren gibt’s. Gespielt wird zumeist Fassung drei mit den Ouvertüren vier und drei (aber John Eliott Gardiner versuchte sich vor einiger Zeit etwa an einem Mix aus Fassung eins und zwo). Ja, die Dialoge sind hanebüchen, die Dramaturgie ist hölzern, die Solonummern sind alles andere als ein Ausbund an melodischem Schmelz – Beethoven als Opernbruchpilot? Weiterlesen →

Così fan tutte Deutsche Oper Berlin

26 Montag Sept 2016

Posted by Schlatz in Alexandra Hutton, Donald Runnicles, Noel Bouley, Paolo Fanale, Stephanie Lauricella

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Deutsche Oper Berlin

Die neue Così fan tutte an der Deutschen Oper.

Mozarts leichtfertigstes Theatererzeugnis ist auch sein bezauberndstes. So schwer-leicht, so heiter-tragisch ist selbst die Hochzeit des Figaro nicht. „Così“ ist die klassische doppelter-Boden-Oper. Vier junge Menschen versinken in einen irren Strudel aus realen und virtuellen Gefühlen. Die Modernität dieses „Dramma giocoso“ wurde schon früh bemerkt. Der teuflische Frauentausch-Plot beginnt als Verkleidungsklamotte und wird zu einem Drama intimster Melancholie. Weiterlesen →

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