Kritik Dudamel Berliner Philharmoniker: Korngold Violinkonzert (Kavakos) & Also sprach Zarathustra

Schau an. Leonidas Kavakos hat lange Haare. Meiner Begleiterin gefällt das wenig („unmännlich“). Ich denke, Kavakos lange Haare haben was. Kavakos sieht aus wie der Sergio Ramos von Real Madrid, nur dass er eine Geige unterm Arm trägt und keinen Fußball, als er reinkommt. Was die Länge der Haare angeht, dürfte Kavakos in Kürze zu Anne-Sophie Mutter aufgeschlossen haben. Fehlt nur noch das Extra Strong Hold Spray von Frau Mutter. Doch jetzt zur Musik.

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Deutsche Oper Berlin 2013/2014: Simon Rattle Ring des Nibelungen

DIE AKTUELLEN KRITIKEN FÜR DEN RATTLE-RING:

SIMON RATTLE DIRIGIERT RHEINGOLD DOB 2013

SIMON RATTLE DIRIGIERT WALKÜRE DOB 2013

SIMON RATTLE DIRIGIERT SIEGFRIED DOB 2013

SIMON RATTLE DIRIGIERT GÖTTERDÄMMERUNG DOB 2013

Hat’s die Deutsche Oper doch geschafft. Simon Rattle wird an der DOB dirgieren. Allerdings erst in der übernächsten Saison. Dann soll es aber gleich der Ring des Nibelungen sein. Rattle dirigiert den kompletten Ring im September 2013, Donald Runnicles einen weiteren Ring im Januar 2014.

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Deutsche Oper Berlin 2012/2013: Klaus-Florian Vogt Parsifal & Lohengrin, Anja Harteros Tosca

Auch die Deutsche Oper hats geschafft. Die Saisonvorschau 2012/2013 ist da. Die Premieren fallen interessanter aus als gewohnt: Lachenmanns Mädchen mit den Schwefelhölzern und Prokofjews Liebe zu den drei Orangen sind echte Knaller. Auch ein neuer Peter Grimes tut Berlin gut. Na also: Simon Rattle dirigiert auch mal an der DOB: und gleich den Ring des Nibelungen – aber erst im September 2013.

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Kritik Rattle Berliner Philharmoniker: Berio, Schumann Klavierkonzert Perahia, Fauré Requiem

Simon Rattle Berliner Philharmoniker / Barbara Kind, Kate Royal, Christian Gerhaher / Murray Perahia / Rundfunkchor Berlin

Ach herrje. Es war der Abend der kleinen Stücke. Die beiden Berio-Stücke – E vó für Sopran (Barbara Kind) und Instrumente und O King für Mezzosopran und fünf Spieler (Kate Royal) – waren ebenso attraktiv, wie es Schumanns dunkel fließendes Nachtlied war.

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Staatsoper Berlin Saison 2012/2013: Rattle Rosenkavalier, Domingo Parsifal, Shicoff Cavaradossi

Matzukaze // Foto: Bernd Uhlig / staatsoper-berlin.de

Matzukaze: Führt krasse Schieflage zu operativer Hektik? // Foto: Bernd Uhlig / staatsoper-berlin.de

Barenboim und Flimm haben es geschafft. Premieren, Repertoire & Konzerte der Staatsoper Berlin für die kommende Saison sind raus. Die Überraschungen: Simon Rattle dirigiert den Rosenkavalier, Neil Shicoff singt Cavaradossi an der Seite von Oksana Dyka, Rolando Villazón will mit Mozartliedern brillieren. Und sonst? Plácido Domingo singt Parsifal – aber nur konzertant. Weiterlesen

Kritik Manon MET: Anna Netrebko Manon, Piotr Beczala Des Grieux

Osternacht in Berlin. Es schneit. Ich höre Manon auf Ö1.

Man könnte seinen Osterhasen drauf verwetten, dass Massenets Manon eine der derzeitigen Lieblingsrollen Anna Netrebkos ist. 2007 sang Netrebko Manon in Berlin Unter den Linden an der Seite Villazóns (die „Räkel-Manon“), 2010 in London an der Seite Vittorio Grigolos.

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Wiener Staatsoper 2012/2013: Anna Netrebko Tatjana, Vittorio Grigolo Alfredo, Jonas Kaufmann Parsifal

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München hat es hinter sich, Wien hat es hinter sich. Nur in Berlin wartet man noch auf das Coming-Out der Opernsaisons. Liegt es am kühlen Berliner Frühling?

Zur Wiener Opernsaison 2012/2013. Die Premiere von Tristan und Isolde ist mit Nina Stemme und Peter Seiffert besetzt. Kennt man irgendwie von Berlin her…

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Kritik Lulu Staatsoper Berlin: Mojca Erdmann, Andrea Breth, Barenboim

Mojca Erdmann // Foto: Bernd Uhlig / staatsoper-berlin.de
Gruppenbild mit Boxer: Mojca Erdmann greift in den Berliner Theaterhimmel // Foto: Bernd Uhlig / staatsoper-berlin.de

Es fehlen der Prolog („Hereinspaziert in die Menagerie…“) sowie je eine Szene aus Akt I bzw. III. Richard Coleman hat die zweite Szene des dritten Akts neu bearbeitet. Macht nichts. Warum nicht?

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Staatsoper Berlin Festtage 2013: 1 x Ring, 2 x Pollini, 1 x Anja Harteros, 2 x Rolando Villazón

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Barenboim und Flimm sind soweit. Die Staatsoper Berlin sagt, wie die kommenden Festtage aussehen werden. Die Festtage 2013 bringen den kompletten Ring (23. März – 1. April 2013) sowie drei Orchesterkonzerte.

Die Besetzung für Siegfried ist Lance Ryan (Siegfried), Iréne Theorin (Brünnhilde), Peter Bronder (Mime), Juha Uusitalo (Der Wanderer), Johannes Martin Kränzle (Alberich), Anna Larsson (Erda), Mikhail Petrenko (Fafner), Rinnat Moriah (Waldvogel). Die Besetzung für Götterdämmerung ist Ian Storey (Siegfried), Iréne Theorin (Brünnhilde), Peter Bronder (Mime), Gerd Grochowski (Gunther), Johannes Martin Kränzle (Alberich), Mikhail Petrenko (Hagen) sowie u.a. Waltraud Meier, Anna Samuil, Marina Prudenskaja und Aga Mikolaj.

Den Ring gibts drei Mal zu sehen. Innerhalb der Festtage kostet das ganze Vernügen 250 – 840 Euro, nach den Festtagen jeweils 186 – 527 Euro – ohne Champagner wohlgemerkt.

Barenboim leitet die Staatskapelle Berlin im Mozartrequiem sowie in einem Verdi-Strawinsky-Programm. Solisten sind Maria Bengtsson, Bernarda Fink, Rolando Villazón, René Pape bzw. nochmals Rolando Villazón. In zwei weiteren Konzerten spielen Orchester und Chor der Scala jeweils das Verdirequiem. Die Solisten sind Anja Harteros, Daniela Barcellona, Fabio Sartori und René Pape. Die Leitung hat ebenfalls Daniel Barenboim. Zudem ist Maurizio Pollini in zwei Konzerten mit seinen „Perspektives Pollini“ zu hören. Das Programm kombiniert Beethovensonaten mit Musik von Lachenmann und Sciarrino.

Kritik Berliner Philharmoniker Carmen: Jonas Kaufmann, Magdalena Kozena, Genia Kühmeier, Kostas Smoriginas

Jonas Kaufmann Don José
Jonas Kaufmann, Magdalena Kozena: Wie, isse jetzt tot oder was? // Foto: Forster / salzburgerfestspiele.at

Was tun im vorösterlich kalten, von Schneeschauern heimgesuchten Berlin?

In Ö1 die Übertragung aus Salzburg hören. Simon Rattle dirigiert, die Berliner Philharmoniker spielen bei den Osterfestspielen.

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Rheingold Staatsoper Berlin: Da schaugst

Johannes Martin Kränzle hat wenig Spaß mit den Rheintöchtern (Aga Mikolaj, Marina Prudenskaja, Maria Gortsevskaya)

Rheingold zwischen Spree und Panke // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Rheingold 1: Martin Kränzle, Aga Mikolaj, Marina Prudenskaja, Maria Gortsevskaya // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Kwangchoul Youns blaue Stunde: Timo Riihonen (Fafner) und Kwangchul Youn (Fasolt) in Tanzpose, Stephan Rügamer (Loge) ahnt Böses

Rheingold 2: Kwangchoul Youn, Timo Riihonen, Stephan Rügamer // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Rheingold 2: Kwangchoul Youn, Timo Riihonen, Stephan Rügamer // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Riesentreffen unter Retro-Leuchte: Kwangchoul Youn und Timo Riihonen haben was zu besprechen

Kwangchul Youn & Timo Riihonen // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin

Rheingold 3: Kwangchul Youn & Timo Riihonen // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin

Hier Videotrailer anschauen.

München schneller als Berlin: 2012/2013 Weißwurst mit Vittorio Grigolo, Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Klaus Florian Vogt

Jonas Kaufmann München

Jonas Kaufmann in angespannter Diskussion mit Karita Mattila // Foto: k.A. / bayerische.staatsoper.de

Die Staatsoper München ist früh dran. Während die Berliner Häuser sich noch in Schweigen hüllen, hat das Münchener Haus seine Premieren- und Repertoirebesetzungen der Saison 2012/2013 veröffentlicht.

Da schaugst. Münchener können sich in der nächsten Saison nicht nur auf Weißbier und Weißwurst freuen, sondern – sofern sie Opernfreunde sind – auch auf zahlreiche Vorstellungen mit Jonas Kaufmann. Weiterlesen

Kritik RSB-Tristan, Marek Janowski: Nina Stemme Isolde, Stephen Gould Tristan, Michelle Breedt Brangäne

Marek Janowski / RSB / Rundfunkchor Berlin / Nina Stemme Isolde / Stephen Gould Tristan / Kwangchul Youn Marke / Johan Reuter Kurwenal / Michelle Breedt Brangäne / Simon Pauly Melot / Clemens Bieber Hirte / Timothy Fallon Seemann / Arttu Kataja Steuermann

Ein konzertanter Tristan mit dem RSB und einer ansprechenden Besetzung. Wie wars?

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Jonas Kaufmann: satte Mezzosopranistin? Ja. Emanzipierte Anti-Carmen? Ja. Bayreuth? Jein. Salzburg: Jaaa!

Jonas Kaufmann, Magdalena Kozena: "Küss mich, oder ich sing meine drei letzten CDs in einem durch!" // Foto: Forster / salzburgerfestspiele.at

Tenor Jonas Kaufmann will in Zukunft am Bühnenausgang keine Autogramme mehr geben, zumindest im Winter. Als Grund nannte Herr Kaufmann die Infektionsgefahr. Außerdem will sich Tenor Jonas Kaufmann nicht auf einen bestimmten Carmentyp festlegen. Weiterlesen