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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Kritik Premiere Staatsoper: Hippolyte et Aricie

26 Montag Nov 2018

Posted by Schlatz in Adriane Queiroz, Anna Prohaska, Elsa Dreisig, Gyula Orendt, Magdalena Kozena, Michael Smallwood, Peter Rose, Reinoud Van Mechelen, Roman Trekel, Sarah Aristidou, Serena Sáenz Molinero, Simon Rattle, Slávka Zámečníková

≈ 5 Kommentare

Die Premiere von Hippolyte et Aricie geht mit Pauken und Trompeten unter. Aletta Collins macht aus Rameaus Götterdrama eine Geschichte, die gefährliche Längen hat, nicht mitreißt und auch sonst keine neuen Erkenntnisse bringt. Die Liste der Fehltritte ist lang: schwer verständliche Ballettnummern, Kostüme à la Raumschiff Enterprise, endlose Lichterspielchen, null Personenregie. Weiterlesen →

Barocktage: L’Incoronazione di Poppea

25 Sonntag Nov 2018

Posted by Schlatz in Adam Kutny, Emanuel Cenčić, Franz-Josef Selig, Katharina Kammerloher, Mark Milhofer, Michael Boder

≈ 2 Kommentare

Drei ausgewachsene Bühnenwerke schickt die Staatsoper Berlin ins Getümmel der Barocktage 2018. Als erstes wagt sich Monteverdis rätselhaft pralles Spätwerk L’Incoronazione di Poppea in der Regiearbeit von Eva-Maria Höckmayr aus der Deckung. Eine minimalistisch aufgebogene Bühnengoldfolie als Tummelplatz für Eros, Eifersucht und Ekstase,  Weiterlesen →

München: Otello Jonas Kaufmann

24 Samstag Nov 2018

Posted by Schlatz in Anja Harteros, Evan Leroy Johnson, Gerald Finley, Jonas Kaufmann, Kirill Petrenko

≈ 62 Kommentare

Premiere Otello an der Bayerischen Staatsoper München. Super-Superstar Jonas Kaufmann durchlebt als Otello schwere Verdi-Stunden. Am Ende muss der geflügelte Tenor-Löwe (der alata Leon der Eingangsszene) vokale Wunden lecken. An seiner Seite singen Anja Harteros und Gerald Finley. Otello wird wohl nicht die Kaufmann-Oper par excellence werden. Weiterlesen →

Staatsoper: Sasha Waltz‘ L’Orfeo

18 Sonntag Nov 2018

Posted by Schlatz in Cécile Kempenaers, Georg Nigl, Sasha Waltz

≈ 13 Kommentare

Sasha Waltz ist an der Staatsoper Unter den Linden das Glück nicht immer hold.

Neben dem feinen Opern-Dreiblatt Dido und Aeneas, Medea und Matsukaze lieferte Waltz einen tranigen Tannhäuser und den staubgrauen Sacre ab. L’Orfeo, Premiere 2015, hat von beidem etwas. Monteverdis Favola in musica in der Version Sasha Waltz geht unter die Haut, hat aber auch Nerv-Potenzial. Weiterlesen →

George Benjamin: Written on Skin

13 Dienstag Nov 2018

Posted by Schlatz in Bejun Mehta, George Benjamin

≈ 4 Kommentare

Ist Written on Skin die neue „beste zeitgenössische Oper“? Das Werk in drei Teilen und fünfzehn Szenen wurde 2012 in Aix-en-Provence uraufgeführt. Komponist ist George Benjamin. Schon in tout Europe – Wien, Florenz, München, London, Paris – war die Oper zu hören. Weiterlesen →

Deutsche Oper: Die Sache Makropulos mit Herlitzius

11 Sonntag Nov 2018

Posted by Schlatz in Aleš Briscein, Andrew Harris, Clemens Bieber, Die Sache Makropulos, Evelyn Herlitzius, Jana Kurucová, Leoš Janáček, Maiju Vaahtoluoto, Paul Kaufmann, Philipp Jekal, Seth Carico

≈ 9 Kommentare

Schlagwörter

Deutsche Oper Berlin

Schnell noch in Die Sache Makropulos, diesen tiefsinnig-spröden Operntrüffel im Raritätenrepertoire der Musiktheaterbühnen. Denn die Oper wird abgesetzt. Schade eigentlich. Ist die Story um die 338 Jahre alte, ewig junge Opernsängerin Emilia Marty nicht Janáčeks beste Oper? David Hermanns Inszenierung widersteht der Versuchung, ein morbides Gespenster-Prag zu zeigen, das sich ans sogenannte „Kafkaeske“ anbiedert.

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RSB & Carolin Widmann

09 Freitag Nov 2018

Posted by Schlatz in Carolin Widmann, Dima Slobodeniouk, RSB

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Ach, wie schön ist das Programm!

Das RSB spielt Reimann, Schumann, Beethoven. Weiterlesen →

Andreas Schager: Lied-Recital

05 Montag Nov 2018

Posted by Schlatz in Andreas Schager, Liederabend

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Andreas Schager, der zur Zeit Lohengrin in Wien singt (am Freitag zuletzt, erneut übermorgen), gastiert im Apollosaal der Staatsoper Berlin. Auf dem Programm stehen Lieder von Wagner, Beethoven und Strauss. Seine Frau, die Geigerin Lidia Baich, steuert im Reißverschlussverfahren Stücke von Wagner, Prokofjew und Strauss bei. Es ist ein gelungenes Lied-Recital. Weiterlesen →

Komische Oper: Cendrillon von Massenet

03 Samstag Nov 2018

Posted by Schlatz in Ainārs Rubiķis, Jules Massenet, Karolina Gumos, Mirka Wagner

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Komische Oper

Wiederaufnahme von Cendrillon, Massenets quirliger Aschenputtel-Oper von 1899 – und Wiedergutmachung an Jules Massenet, den in Deutschland immer noch sträflich vernachlässigten Opernmagier der Belle Époque. Die Geschichte vom armen Aschenputtel hüllt Massenet in zärtliche, sinnliche, wunderbar glitzernde Musik, was Regisseur Damiano Michieletto aber nicht davon abhält, den Märchen-Stoff in einer schmuddligen Ballettschule mit viel VHS-Charme abzuspulen.

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Deutsche Oper: Lohengrin

29 Montag Okt 2018

Posted by Schlatz in Anna Smirnowa, Camilla Nylund, Dong-Hwan Lee, Günther Groissböck, Kaspar Holten, Klaus-Florian Vogt, Martin Gantner

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Schlagwörter

Deutsche Oper Berlin

Mit viel Vorfreude gehe ich in den Lohengrin (hört man ja sooo selten), um Groissböck, Vogt, Nylund und Smirnowa mal wieder zu hören.

Aufällig sind die Gemeinsamkeiten von Vogt, Nylund und Gantner, der den Telramund singt. Alle drei singen expressiv zurückhaltend, geben der Musik den Vorrang vor der Deklamation, haben helle Stimmen, kolorieren behutsam, und besonders Vogt und Nylund phrasieren mit viel Erfahrung. Als Fitnessprogramm kann Klaus Florian Vogt die Rolle des Lohengrin (ganz brav mit Ansteck-Flügel) kaum nutzen. Mehr als gemessenes Schreiten sieht die Regie (Kasper Holten) nicht vor. Man kennt Vogts Lohengrin, man hat’s schon öfters gehört. Dennoch verblüfft der radikal liedhafte Zugang aufs Neue, Vogt singt 

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Staatsoper: Il Trovatore

28 Sonntag Okt 2018

Posted by Schlatz in Corinna Scheurle, Eun Sun Kim, Grigory Shkarupa, Il Trovatore, Krassimira Stoyanova, Linard Vrielink, Stefano La Colla, Violeta Urmana, Vladislav Sulimsky

≈ 7 Kommentare

Wiederaufnahme Der Troubadour an der Staatsoper.

Liebe, Hass, Rache und die Allgegenwart des Todes, das ist der Stoff, aus dem Der Troubadour ist, Verdis finsteres Nachtstück von 1853. Das war dem Regisseur Philipp Stölzl offensichtlich zu plan. Stölzl kapituliert vor dem berühmt-berüchtigten Libretto und konterkariert das düstere dramma lirico mit der geheimnislosen Taghelle seines Bretterbudenwürfels. Verdis Leidenschaften erstarren zu Gesten von Spielzeugfiguren, und 

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Dudamel und Berliner Philharmoniker: Mahler 5

26 Freitag Okt 2018

Posted by Schlatz in Gustavo Dudamel

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Die Berliner Philharmoniker spielen Mahler und Bernstein. Gustavo Dudamel gastiert.

Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 5.

Dudamel fährt in sinnenfrohem Mahler-Fahrwasser. Rotbackig und diesseitig ist dieser Mahler-Klang – und das bei der zerrissenen Fünften! Linien und Zusammenhang sind locker. Der Gestus ist eher theatralisch als tragisch. Die Sinfonie klingt quietschbunt wie Pop-Art.

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Staatsoper: Figaro

14 Sonntag Okt 2018

Posted by Schlatz in Anna Prohaska, Corinna Scheurle, Dorothea Röschmann, Evelin Novak, Florian Hoffmann, Ildebrando D'Arcangelo, Katharina Kammerloher, Lauri Vasar, Linard Vrielink, Otto Katzameier, Pablo Heras-Casado, Peter Maus, Sónia Grané

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Jürgen Flimm konnte ganz schön lustige Sachen inszenieren. Doch Flimms temporeicher, amüsanter Figaro, in dem jeder mit jedem flirtet, ist nur vordergründig vordergründig. Hinter Pleiten-Kurzweil und Pannen-Leichtigkeit tut sich eine Ernsthaftigkeit auf, Weiterlesen →

Staatskapelle mit Nikos Skalkottas und Kian Soltani

09 Dienstag Okt 2018

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Kian Soltani

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Staatskapelle Berlin

Die Staatskapelle spielt ihr erstes Abonemmentkonzert der Saison. Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Dvořák, Ravel und dem Schönbergschüler Skalkottas.

Die Heimkehr des Odysseus (1942, UA 1969) von Nikos Skalkottas ist eine Entdeckung. Die Klarheit dieser Musik ist bestechend. Weiterlesen →

Premiere Staatsoper: Sonya Yoncheva als Medea

08 Montag Okt 2018

Posted by Schlatz in Charles Castronovo, Corinna Scheurle, Elsa Dreisig, Iain Paterson, Marina Prudenskaya, Sarah Aristidou, Sonya Yoncheva

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Medea Elsa Dreisig Sonya Yoncheva

Medea schreit, Medea wütet, Medea zetert. Medea schreit ihren Schmerz heraus. Aber in der Oper wird natürlich gesungen, nicht geschrien. Arien und Ensembles bändigen den archaischen Ausdruck zu kunstvollem Furor, zumal in Luigi Cherubinis klassizistischer Version. Die stammt von 1797, ist aber bei weitem nicht die Ur-Medea, jedoch, auch dank Maria Callas, die bekannteste Version. Nun lädt die Staatsoper Berlin zum Medea-Experiment. Das furiose Antikendrama um die verstoßene Zauberin aus Kolchis  inszeniert Andrea Breth. Die Neuinszenierung ist glänzend besetzt, aber Breth verordnet strenge Diät. Das Ergebnis ist zwiespältig. Zwar zeigt die Drehbühne eine moderne Lagerhalle mit Lüftungskanälen, Industrierolltor und rostig versifftem Außenklimagerät

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