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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Kritk Bayreuther Festspiele: Rheingold 2013 Premiere – Claudia Mahnke, Martin Winkler, Norbert Ernst

27 Samstag Jul 2013

Posted by Schlatz in Bayreuther Festspiele, Burkhard Ulrich, Claudia Mahnke, Frank Castorf, Günther Groissböck, Julia Rutigliano, Kirill Petrenko, Lothar Odinius, Martin Winkler, Mirella Hagen, Nadine Weissmann, Norbert Ernst, Okka von der Damerau, Wolfgang Koch

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Die Bayreuther Fanfare bläst.

Rheingold-Premiere, BR, live.

Kirill Petrenko dirigiert. Es singt ein sehr gutes, wenn auch nicht überragendes Ensemble. Frank Castorf Regie.

Das Vorgeplänkel bestreitet das Rheintöchter-Geschwader, bestehend aus den üppigen Blondinen Mirella Hagen (Woglinde), Julia Rutigliano (Wellgunde), Okka von der Damerau (Floßhilde).

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Kritik Bayreuther Festspiele: Fliegender Holländer 2013 – Ricarda Merbeth Senta

25 Donnerstag Jul 2013

Posted by Schlatz in Christian Thielemann, Franz-Josef Selig, Ricarda Merbeth, Samuel Youn, Tomislav Mužek

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Blauer Juli-Himmel über Berlin.

Die Philharmoniker sind schon seit Wochen spurlos im philharmonischen Sommerloch verschwunden.

Die Staatskapelle geht bei den Proms fensterln.

BR eingeschaltet: Fliegender Holländer, live aus Bayreuth, Thielemann dirigiert.

Jan Philipp Glogers Inszenierung wurde 2012 ungnädig aufgenommen. Doch sie ist sehr gut. Norwegenfoklore kommt nicht vor. Gloger stellt die Frage nach Eigenart und Bedingungen der Wagnerschen Idee der Erlösung neu. Bilder und Personen sind neu und ungesehen.

Ouvertüre: Flotter als der Bayreuth-Holländer 2012, aber immer noch nicht ganz mein Ding. Bukolische Bläser: pointierte Fröhlichkeit beim Non-Legato. Die Bläserpakete werden vom Festspielorchester mit Freude rausgehauen. Es dominiert ein sonntäglich gerundeter Klang. Die aufgeräumten Tutti besitzen einen Einschlag von sonniger Behäbigkeit. Wenig Kantenschärfe. So wie wenn früher Helmut Kohl Witze gemacht hat. Weiterlesen →

Kritik Yannick Nézet-Séguin Staatskapelle Berlin: Mozart Piotr Anderszewski, Schostakowitsch 5.

27 Donnerstag Jun 2013

Posted by Schlatz in Dmitri Schostakowitsch, Karol Szymanowski, Piotr Anderszewski, Yannick Nézet-Séguin

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Yannick Nézet-Séguin ist ein kurzhaariger, drahtiger, kleingewachsener Mann, der Manschettenknöpfe trägt und dirigiert.

Schostakowitsch, Szymanowski, Mozart.

Das Konzert mit der Staatskapelle hatte eine gute, eine halbgute und eine schlechte Seite.

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Hosokawa Hanjo: Staatsoper Berlin

24 Montag Jun 2013

Posted by Schlatz in Calixto Bieito, Georg Nigl, Toshio Hosokawa

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Ingela Bohlin und Ursula Hesse von den Steinen // Foto: Hermann/Clärchen Baus / staatsoper-berlin.de
Apart beklemmend: Ingela Bohlin und Ursula Hesse von den Steinen // Foto: Hermann/Clärchen Baus / staatsoper-berlin.de

Auch gut. Toshio Hosokawas Kammperoper Hanjo (komponiert 2003/04, Premiere: 2004) dauert nur 1:16 Minuten. Das ist schön, wenn vorm Opernhaus Sommer ist, hinter mir eine ganze Saison liegt und nebenan der Biergarten mit Berliner Weiße lockt.

Toshio Hosokawa komponierte eine kammermusikalisch durchsichtige Musik, die zur einen Hälfte aus Glissandi der Solostimmen des Orchesters besteht und zur anderen Hälfte aus – Psssssssst! – Pianissmi. Alles sehr apart und beklemmend.

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Kritik Berliner Philharmoniker Waldbühnenkonzert 2013: Tetzlaff Mendelssohn, 9. Sinfonie

23 Sonntag Jun 2013

Posted by Schlatz in Christian Tetzlaff, Felix Mendelssohn, Nathalie Stutzmann, Simon Rattle

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Das Motto des Abends: erst der Spaß (Mendelssohn), dann die Mühe (Beethoven).

Ich schaue das Waldbühnenkonzert im RBB.

Es herrscht Frühhochsommerwetter. Ich habe ein Pils in der Hand. Aus diesen zwei Gründen ist mein kritisches Vermögen sehr von Nebensächlichkeiten in Anspruch genommen.

Christian Tetzlaff hat eine halbe Tube Gel im Haar. Das war 2007 undenkbar.

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Waldbühne Berlin: Philharmoniker öffentliche Generalprobe

19 Mittwoch Jun 2013

Posted by Schlatz in Simon Rattle

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Hier den Bericht zum Waldbühnenkonzert 2015 ansehen.

Die Berliner Philharmoniker machen das, was sie selten machen: Sie generalproben öffentlich. Die öffentliche Generalprobe für das diesjährige Waldbühnenkonzert findet diesen Freitag, den 21. Juni, statt. Der Erlös soll Flutopfern der jüngsten Flutkatastrophe zugutekommen. Man kann sich vorstellen, wie das ablief. Simon Rattle sagt zu Orchestervorstand Peter Riegelbauer: „O Gottogott, this crazy Flut. What can we do for the Flutopfer, Peter?“ Weiterlesen →

Kritik Berliner Philharmoniker Rattle: Boulez Notations, Bruckner Sinfonie Nr. 7

30 Donnerstag Mai 2013

Posted by Schlatz in Simon Rattle

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HIER DIE KRITK DER BRUCKNER SINFONIE 7 MIT RATTLE VOM MAI 2014 LESEN!

Bruckner Sinfonie Nr. 7. Berliner Philharmoniker, Rattle.

Es gibt zwei Sorten englischer Brucknerfreunde. Die einen sagen „Brookner“, die anderen „Brukkner“. Die ersteren sind überwiegend Melancholiker. Heute saß ein „Brookner“ neben mir. Wir kommen ins Gespräch.

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Andris Nelsons Boston! Und Berlin?

27 Montag Mai 2013

Posted by Schlatz in Andris Nelsons

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Andris Nelsons wird 2014 Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Zu den Kandidaten zählten ebenso Stéphane Denève, Riccardo Chailly und Wladimir Jurowski. Zuletzt waren wohl nur noch Nelsons und Daniele Gatti im Rennen. Gatti leitet das Orchestre National de France und das Zürcher Opernhaus. Wie einige Medien berichten, hatte das Bostoner Orchester schon konkret bei Gatti anfragen lassen. Das BSO wurde zuvor von James Levine geleitet, der wegen Gesundheitsproblemen im September 2011 von der Leitung zurücktrat. Nelsons‘ Vertrag wird fünf Jahre laufen.

Die Angelegenheit besitzt Berliner Relevanz. Es ist unwahrscheinlich, dass Nelsons Vertragsunterzeichnung das Aus des Letten aus dem Rennen um die Nachfolge Simon Rattles bedeutet. Simons Sessel ist ab 2018/19 vakant. Nelsons ist ab 2019/20 frei. Für Nelsons wird es kein Problem darstellen, während einer Spielzeit zwei renommierte Orchester zu leiten – oder um eine vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Boston Symphony Orchestra bitten.

Kritik Berliner Philharmoniker Blomstedt: Beethoven 4., Nielsen Sinfonie 5

25 Samstag Mai 2013

Posted by Schlatz in Carl Nielsen, Herbert Blomstedt

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Heute im Konzert, denn morgen will meine Frau Champions League schauen. Heute schaut sie „24 Kühe und kein Mann“. Deswegen bin ich heute allein in der Philharmonie. Blomstedt bleibt blass bei Beethoven und macht guten Nielsen.

Hauptstück ist die Nielsen-Sinfonie Nr. 5, die einen sehr guten Eindruck macht. 1. Satz: melancholisch strahlende Streicherlinien. Herrlich, wenn es immer lauter wird:

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Kritik Wagner Geburtstagskonzert Bayreuth Thielemann Westbroek

23 Donnerstag Mai 2013

Posted by Schlatz in Christian Thielemann, Eva-Maria Westbroek

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Heute versucht, in den Holländer an der Berliner Staatsoper zu kommen. War nüscht. Nüscht und wieder nüscht. Aus Frust in Thielemanns Geburtstagskonzert aus Bayreuth reingehört.

Eva-Maria Westbroek singt die Isolde ohne die ganz schwere Soprangoldlinie, mit nervösem Flackern, ohne Leidens- oder gar Lustbeschwernis, mit nicht ganz klarer Sopranstimme. Weiterlesen →

Kritik Komische Oper Berlin: Le Grand Macabre Ligeti

18 Samstag Mai 2013

Posted by Schlatz in Andrew Watts, Annelie Sophie Müller, György Ligeti

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Der Besuch der Komischen Oper ist heute Abend ein hartes Stück Arbeit, erleichtert nur durch die laue Berliner Frühsommerluft, die durch die Behrensstraße weht.

Als unvoreingenommener Hörer schätzt man Le Grand Macabre von György Ligeti als exzentrischen Nonsens sowie als urwüchsiges Meisterwerk. Die Handlung stellt Probleme, die der Verstand nicht allein lösen kann. Das kennt man auch von Wagner. Weiterlesen →

Kritik Berliner Philharmoniker Jaap van Zweden: Brahms 1., Béla Bartók Konzert für Orchester

11 Samstag Mai 2013

Posted by Schlatz in Béla Bartók, Johannes Brahms

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Jaap van Zweden kennt niemand, also zumindest in Berlin nicht. Dann aber neulich im Rizz, einem Restaurant in der Grimmstraße mit bekanntermaßen schlechtem Essen. Ein Bekannter sagt: „Van Zweden ist eine coole Socke.“ Der Bekannte zwei Tage später per SMS: „Zweden wird Hammerkonzert. Gehe Freitag.“

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Kritik Anne-Sophie Mutter Beethoven Violinkonzert Dresdner Philharmonie

04 Samstag Mai 2013

Posted by Schlatz in Anne-Sophie Mutter

≈ 2 Kommentare

Anne-Sophie Mutter spielt das Beethovenkonzert. Der Anfang war etwas ernüchternd, schien sorglos-oberflächlich, achtlos vorwärtsdrängend, es gab Ahnungen von Unsauberkeiten, Tempo-Ungleichmäßigkeiten.

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Kritik Premiere Fliegender Holländer Staatsoper Berlin: Michael Volle Holländer, Emma Vetter Senta

29 Montag Apr 2013

Posted by Schlatz in Daniel Harding, Emma Vetter, Michael Volle, Stephan Rügamer, Tobias Schabel

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Senta Emma Vetter, desillusioniert mit Flasche unterm Kronleuchter // staatsoper-berlin.de / Foto: Matthias Baus

Senta (Emma Vetter), mit Flasche unterm Kronleuchter // staatsoper-berlin.de / Foto: Matthias Baus

Eine gute Premiere.

Philip Stölzl, dem an der Deutschen Oper Berlin jüngst ein subtil hyperrealistischer Parsifal gelang, legt jetzt 500 Meter weiter die Bismarckstraße runter einen aufregenden, kraftvollen Fliegenden Holländer hin. Aufregend, weil der Einheitsraum, ein düsterer Bibliothekssaal, sich in erstaunliche Phantasiezonen öffnet, die sich ihrerseits auf verhängnisvollste Weise in die Realräume rückfressen wie übelster seelischer Lochfraß. Weiterlesen →

Staatsoper Berlin Saison 2013/2014: Il Trovatore Anna Netrebko (Leonore) & Plácido Domingo (Luna), Simon Rattle Katja Kabanova, Rolando Villazón Don Ottavio

25 Donnerstag Apr 2013

Posted by Schlatz in Anja Harteros, Anna Netrebko, Dorothea Röschmann, Plácido Domingo, René Pape

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Die Staatsoper Berlin lässt sich immer vieeel Zeit. Jetzt ist das Programm der Saison 2013/2014 online. Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Anna Netrebko und Plácido Domingo singen von Ende November bis Ende Dezember 2013 immerhin sieben Aufführungen des neuen Berliner Trovatore. Regie führt Philip Stölzl. Manrico singt Aleksandr Antonenko. Klar, Daniel Barenboim dirigiert. Somit ist klar, was das klaffende Loch in Anna Netrebkos Terminkalender zwischen Ende September 2013 und Anfang Januar 2014 bedeutete. Weiterlesen →

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