Gustavo Dudamel und das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar beim Musikfest.
Es gibt keinen besseren Anlass, in die Philharmonie zu gehen, als um Olivier Messiaens Turangalîla-Sinfonie (komponiert 1946-48) zu hören. Weiterlesen
14 Mittwoch Sept 2016
Gustavo Dudamel und das Orquesta Sinfónica Simón Bolívar beim Musikfest.
Es gibt keinen besseren Anlass, in die Philharmonie zu gehen, als um Olivier Messiaens Turangalîla-Sinfonie (komponiert 1946-48) zu hören. Weiterlesen
12 Montag Sept 2016
Posted in DSO, György Ligeti, Jakub Hrůša, Olga Neuwirth
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Musikfest Berlin, Philharmonie Berlin.
Die musikalische Leitung liegt bei Jakub Hrůša, dem nagelneuen Chef der Bamberger Symphoniker.
Weiterlesen11 Sonntag Sept 2016
Posted in György Ligeti, Pekka Kuusisto
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Adieu Ostsee, Adieu Brandenburger Seen. An diesem Wochenende gebe ich mir die Kante. Musikfest verpflichtet.
Heute Vormittag ist die Junge Deutschen Philharmonie dran.
Jonathan Nott leitet ein Rudel hochtrainierter junger Leute. Weiterlesen
11 Sonntag Sept 2016
Posted in Andris Nelsons
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Andris Nelsons macht die Philharmonie unsicher, wieder einmal.
Heute nelsonsiert der Lette die französische Küche. Entrée Debussy, plat principal Berlioz, dazwischen schiebt Nelsons listig Varèse. Weiterlesen
09 Freitag Sept 2016
Posted in Hans Werner Henze, Ivan Fischer, Julia Fischer
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Das Konzerthausorchester Berlin spielt in der Philharmonie Berlin. Aber hallo!
Solches Konzertsaal-Hopping macht das Musikfest Berlin möglich.
Weiterlesen07 Mittwoch Sept 2016
Posted in Galina Ustwolskaja, Valeri Gergiev
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Das Musikfest Berlin pflegt eine unbekümmerte Kommerzferne. Heuer, 2016, da Manoury und Nono, Langgard und Henze, Pintscher und Rihm, Ligeti und Neuwirth oder eben Ustwolskaja und Schostakowitsch ihre Klingen kreuzen dürfen, ist diese Ferne noch unbekümmerter. Zeugnis dessen ist nicht nur, aber auch das Konzert der Münchner Philharmoniker mit einem Ustwolskaja-Schostakowitsch-Programm. Das ist zum Wohl des interessierten Zuhörers. Freilich nehmen die Veranstalter eine gewisse Leere der Veranstaltungsorte in Kauf. Weiterlesen
14 Sonntag Aug 2016
Castorfs wohlkomponierte Götterdämmerung schlawinert sich vom Kreuzberger Juste Milieu bis an die New Yorker Börse.
Ich höre Castorfs genialen Budenzauber auf BR-Klassik. Man wird diesen derb aufgetakelten Realismus noch bitter vermissen.
Weiterlesen13 Samstag Aug 2016
Ohne Bayreuth wären Sommer keine Sommer.
Castorfs Sozialismus-Siegfried geht ins vierte Jahr. Heil euch, ihr Nibelungen-Camper.
Wagner-Liebhaber, ihr werdet Castorfs Proll-Epos, diese durchgedrehte Nibelungen-Revue, einst bitter vermissen.
BR Klassik.
Bayreuth-Novize Marek Janowski dirigiert. Nach einem hörenswerten Rheingold und einer durchwachsenen 2016er Walküre hat Janowskis Siegfried wieder Hand und Fuß. Janowski schafft einen straffen Nibelungen-Sound, der klingt wie frisch vom Fass – und dabei auch noch denkbar uneitel wirkt.
Weiterlesen08 Montag Aug 2016
Posted in Anna Netrebko
Нет, нет, нет. Не буду петь. Anna Netrebko wird aller Voraussicht nach keine Elsa in Bayreuth singen. Weiterlesen
08 Montag Aug 2016
Wagners Die Walküre in Castorfs Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen 2016.
Ich höre BR Klassik.
Weiterlesen06 Samstag Aug 2016
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Richard Strauss‘ Liebe der Danae liegt für viele Opernliebhaber als Terra incognita irgendwo weit jenseits Salomeland und Elektrareich.
Weiterlesen31 Sonntag Jul 2016

Bayreuther Festspielhaus, BR-Klassik überträgt.
Jan Philipp Glogers Holländer sticht wieder in See. Am Steuer steht wie letztes Jahr Dirigent Axel Kober.
HIER DIE KRITIK VOM FLIEGENDEN HOLLÄNDER 2018 LESEN!
Regisseur Gloger übersetzte Wagners dramatische Ballade über zwei Seebären und eine überreizte Norwegerin 2012 ja ins Finanzweltliche. Der Fliegende Holländer als Ballade wider den schnöden Mammon – dieser fixen Idee blieb und bleibt auch 2016 nicht die intelligente, wohl aber die mitreißende Bühnenvergegenwärtigung versagt. Da helfen selbst Bauchstichfinale und fix ökonomisierter Liebestod nicht weiter.
Weiterlesen27 Mittwoch Jul 2016
Marek Janowski feiert sein Bayreuth-Debüt. Und das ausgerechnet beim Castorf-Ring. Ist Janowski, der Übles übers Regietheater denkt, im Alter weise oder gleichgültig geworden?
Die ersten Minuten Janowskis ergeben diesen Eindruck:
Ausgesprochen forsch wird das Riesenmotiv eingeführt. Wo Feuer und Schwung gefragt sind, wird das Orchester antreibend hochgefahren. Dabei entstehen fast symphonisch gedachte Entwicklungsfelder. So klingt Wagner von Bruckner her gedacht. Unten noch mehr zu Janowski.
Weiterlesen26 Dienstag Jul 2016
Posted in Alexandra Steiner, Anna Siminska, Bayreuther Festspiele, Bele Kumberger, Charles Kim, Elena Pankratova, Georg Zeppenfeld, Gerd Grochowski, Ingeborg Gillebo, Karl-Heinz Lehner, Katharina Persicke, Klaus-Florian Vogt, Mareike Morr, Ryan McKinny, Stefan Heibach, Tansel Akzeybek, Timo Riihonen
Die Bayreuther Premiere 2016.
Ich höre live auf BR-Klassik.
Uwe Eric Laufenberg inszeniert Parsifal. Hier kurz die Eckpunkte.
Akt 1: Gurnemanz ist ein strengsanfter Öko-Fundi in syrischer Diaspora.
Akt 2: Klingsors Zauberschloss ist ein Harem voller fescher Burkamädls.
Akt 3: Kundry hievt Gurnemanz in den Rolli, zuletzt herrscht reuelose All-Versöhnung.
Laufenbergs Parsifal-Premiere hat ein Problem. Billiges steht neben Gutem. Wagner-Trash neben Zukunftsfähigem, Bedenkenswertem.
Weiterlesen14 Donnerstag Jul 2016
Posted in Karlheinz Stockhausen

Das Konzert in der Werkstatt des Schillertheaters bringt Werke von Karlheinz Stockhausen. Es erklingen die frühen Klavierstücke sowie ein Hauptwerk aus Stockhausens elektronischem Œuvre, der Gesang der Jünglinge. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals „Infektion“ der Staatsoper Berlin statt.
Die Klavierstücke kennzeichnen wichtige Stationen der Entwicklung der Klaviermusik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Interpretation durch Adrian Heger ist beispielhaft. Heger spielt die Klavierstücke mit großer Fähigkeit zur Veränderung jedes einzelnen Anschlags. Zudem gelingt ihm die sinngebende Zusammenfügung der einzelnen Tongruppen zu größeren Zeiteinheiten.
In den Stücken I-IV erreicht der Grad der Genauigkeit der Notation zuvor ungekannte Dimensionen. So sind für Einzeltöne jeweils unterschiedliche Dauern und Lautstärken vorgeschrieben. Charakteristisch ist die Organisation in sogenannten Gruppen, Gruppierungen einzelnder Töne. Klavierstück I besteht aus 36 solcher Gruppen, Klavierstück II aus 30 Gruppen. II verwendet Taktarten von 1/8 bis 5/8. Über die Frage der Organisation von Klavierstück III – Tetrachord oder Pentachord – entzündete sich eine inzwischen Jahrzehnte währende Debatte, an sich u.a. Dieter Schnebel eifrig beteiligte. Das Stück verbindet Knappheit der Struktur mit äußerster Klarheit. Während Klavierstück V fährt ein Notarztwagen mit Martinshorn die Bismarckstraße entlang.
Adrian Heger hat im Profil gewisse Ähnlichkeit mit Liszt, das lange Haar, das ein Seitenscheitel teilt, das hingebungsvolle Profil.
Es folgt in der zweiten Konzerthälfte Stockhausens Gesang der Jünglinge von 1956. Klangregie hat Sébastien Alazet. Das 13-minütige Stück verknüpft die Aura eines Urknalls der elektronischen Musik mit der aus heutiger Sicht kantigen Handwerklichkeit der Machart.
Das Konzert wird am Freitag wiederholt, ist aber ausverkauft.