• Opernkritik/Konzertkritik
    • Bayreuther Festspiele News & aktuell
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2016
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2017
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2018
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2019
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2020
  • Die besten Orchester der Welt – oder doch nicht?
  • Anton Schlatz
  • Impressum

Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

King Arthurs Märchenstunde in der Staatsoper

07 Montag Mai 2018

Posted by Schlatz in Anett Fritsch, Mark Milhofer, René Jacobs

≈ 3 Kommentare

King Arthur Berlin Oper Unter den Linden Purcell

Ratlose Briten: Anett Fritschs Sonntagsausflug mit King Arthur / Foto: Ruth u. Martin Walz

Purcells King Arthur an der Staatsoper Berlin ist eine unterhaltsame Reise durch die britische Geschichte, und zwar anhand einer der feinsten britischen Opern. Die Hauptstopps dieser Reise sind frühes Mittelalter und Zweiter Weltkrieg, und mittels lustiger Rück-, Quer- und Vorblicke entsteht ein mal ironisches, mal ergreifendes Bild der ruhmreichen britischen Nation und ihrer wechselvollen Geschicke, die sich sämtlich in der Gestalt des edlen König Arthurs (bei Purcell allerdings ohne Tafelrunde und Excalibur) und seines Kontrahenten, des bösen sächsischen Invasoren Oswald, zu bündeln scheinen. Weiterlesen →

Staatskapelle: Debussy vokal mit Crebassa & Prohaska

02 Mittwoch Mai 2018

Posted by Schlatz in Anna Prohaska, Daniel Barenboim, Marianne Crebassa

≈ 6 Kommentare

Schlagwörter

Staatskapelle Berlin

Die Staatskapelle Berlin greift nach Debussy und spannt den Bogen vom Jugendwerk bis zum dezenten Meisterwerk der späten Jahre. Als erstaunlich entpuppen sich besonders die nicht allzu bekannten Trois Ballades de François Villon, die Marianne Crebassa verblüffend perfekt singt.

Die Französin – 2015 schon ein aufregender Cherubino an der Staatsoper – präsentiert die drei Orchesterlieder mit unerschütterlicher Spontaneität. Ihr Ton ist reich, ihre Stimme sitzt perfekt, klingt üppig und wahnsinnig entspannt. Ich höre ein fein gezeichnetes Vibrato und einen Klangkern aus tausend Nuancen kühlen Kupfers, um den sich feinster Samt legt. Marianne Crebassa singt einen erstaunlichen Debussy. Auch die drei Balladen will man gerne öfters hören. Weiterlesen →

Pierre Boulez Saal: Patricia Petibon singt

30 Montag Apr 2018

Posted by Schlatz in Liederabend, Thomas Hampson

≈ 5 Kommentare

Thomas Hampson sagt sehr kurzfristig ab, Patricia Petibon sagt sehr kurzfristig zu.

Patricia Petibon Susan Manoff

Statt Schubert nun also ein Programm, das sich kapriziös und kalkuliert exotisch gibt: französische, spanische, lateinamerikanische mélodies und canciones, dazwischen Populäres, ja Gewagtes. Petibon singt Opernschnipsel (O mio babbino caro), schmettert Granada, bietet de Falla, Poulenc, Turina. Das Recital bricht auf, was man gemeinhin unter Liederabend versteht. Man soll merken: Hier werden keine Klassiker beweihräuchert. Es ist ein eloquentes Plädoyer für (zumindest in Mitteleuropa) selten Gehörtes. Weiterlesen →

RSB-Nachmittag mit Adès, Britten, Liszt

23 Montag Apr 2018

Posted by Schlatz in Benjamin Britten, Franz Liszt, Kirill Gerstein, RSB, Simon Keenlyside

≈ 5 Kommentare

Das RSB-Konzert am Sonntagnachmittag.

Einmal Britten, einmal Liszt, einmal Adès, drei Mal Tod, so lautet das Fazit eines Musiknachmittags in der Berliner Philharmonie, der von Trauermusik und Todesvision erzählt.

Weiterlesen →

Mit Evelyn Herlitzius: die letzte Lady Macbeth aus der Fischfabrik

21 Samstag Apr 2018

Posted by Schlatz in Burkhard Ulrich, Derek Welton, Donald Runnicles, Evelyn Herlitzius, Seth Carico, Thomas Blondelle, Vasilisa Berzhanskaya

≈ 15 Kommentare

Schlagwörter

Deutsche Oper Berlin

2015 war (umjubelte) Premiere, jetzt ist Schluss mit Mehrfachmord und liebevoll auskomponiertem Beischlaf. Weiterlesen →

Barenboim, Staatskapelle, Szymanowski, Tschaikowsky, Rossini

18 Mittwoch Apr 2018

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Karol Szymanowski, Lisa Batiashvili, Peter Tschaikowsky

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Staatskapelle Berlin

Die Staatskapelle Berlin spielt in der Staatsoper ein Programm abseits ausgetretener Repertoirepfade. Das Programm ist hochinteressant, ohne sich gleich spektakulärer Verschrobenheit zu verschreiben. Stattdessen öffnet es kluge Seitenpfade, liebäugelt mit Rarem bewährter Großmeister (Rossini, Tschaikowsky) und wagt sich auf halbwegs unerprobtes Konzertterrain (Szymanowski).

Weiterlesen →

Katharina Kammerloher singt Schumann, Schönberg, Berg

17 Dienstag Apr 2018

Posted by Schlatz in Adriane Queiroz, Alban Berg, Johannes Brahms, Katharina Kammerloher, Liederabend

≈ Ein Kommentar

Liedrecital von Katharina Kammerloher im Apollosaal der Berliner Staatsoper.

Sängerisch intelligent angepackt und auf einem Spannungsbogen entfaltet erklingt jedes der zwölf Lieder Robert Schumanns aus dem Liederkreis nach Eichendorff op. 39. Da wird Mondnacht weitgespannt entwickelt

Weiterlesen →

Wim Wenders‘ Perlenfischer

16 Montag Apr 2018

Posted by Schlatz in Alfredo Daza, Francesco Demuro, Georges Bizet, Olga Peretyatko, Wolfgang Schöne

≈ 5 Kommentare

Dem Operngott sei Dank.

Wim Wenders hat nicht den Bayreuther Ring inszeniert. Es wäre eine tranige Sache geworden, die sich hingezogen hätte. So inszenierte der Filmemacher stattdessen in Berlin Les Pêcheurs de Perles, Bizets kaum bekannte Fischer- und Brahmanenoper Die Perlenfischer.

Es war Wenders erste Opernregie. Sie wurde einigermaßen einhellig zerrissen: blutleer, dilettantisch, Anfängerfehler. Eine Ausnahme:

Weiterlesen →

Bei den Philharmonikern: Kirill Petrenko und Yuja Wang

13 Freitag Apr 2018

Posted by Schlatz in Kirill Petrenko, Yuja Wang

≈ 7 Kommentare

Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Der Designierte ist da.

Kirill Petrenko dirigiert Dukas, Prokofjew, Franz Schmidt.

Vom feinen, selten zu hörenden Paul Dukas erklingt La Péri, diese flüchtige, glühende, so intelligente Ballettmusik, die die Berliner Philharmoniker zeichnerisch fein und rhythmisch geschmeidig spielen. Der Gesamtduktus ist flüssig, agil, biegsam. Weiterlesen →

Livre pour quatuor: Das Arditti Quartet spielt Boulez – und Manoury

11 Mittwoch Apr 2018

Posted by Schlatz in Pierre Boulez

≈ 11 Kommentare

Das Arditti Quartet spielt Livre pour quatuor von Pierre Boulez.

Arditti Quartet Berlin Boulez Livre pour quatuorKurz die Eckdaten: Boulez‘ einziges Streichquartett entsteht im Wesentlichen 1948/49. Satz I und II werden 1955 in Donaueschingen uraufgeführt. 1968 entsteht eine Version dieser beiden Sätze für Orchester (Livre pour cordes). Weiterlesen →

Simon Rattles konzertanter Parsifal in der Philharmonie Berlin

09 Montag Apr 2018

Posted by Schlatz in Evgeny Nikitin, Franz-Josef Selig, Gerald Finley, Nina Stemme, Reinhard Hagen, Rundfunkchor Berlin, Simon Rattle, Stuart Skelton

≈ 5 Kommentare

Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Simon Rattle biegt als Philharmoniker-Chef auf die Zielgerade ein.

Ein kurzer Überblick über Rattles Zielgerade: Nach dem sakral überwölbten Parsifal folgt Schumanns sanftes Oratorium Das Paradies und die Peri, sodann ein Kombi-Abend mit Bernstein, Korngold und zeitgenössischem Kleingemüse sowie Mahlers 6., nebst zweier als Vorbereitung zur letzten Tour dazwischengeschobenen Weiterlesen →

Mark Padmore & Allison Cook singen Schumann, Ryan Wigglesworth und Janáček

05 Donnerstag Apr 2018

Posted by Schlatz in Leoš Janáček, Liederabend

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Mark Padmore singt im Kammermusiksaal Schumann, Wigglesworth und Janáček. Padmore wird begleitet von Ryan Wigglesworth und unterstützt von der Mezzosopranistin Allison Cook.

Kammermusiksaal Berliner Phiharmonie, Ryan Wigglesworth, Allison Cook, Mark Padmore
Ryan Wigglesworth, Allison Cook, Mark Padmore

In den Ton Padmores muss man sich hineinfinden.

In Schumanns Liederkreis op. 39 führt allein schon die helle, knabenhaft-schmale Tenorstimme zu einer ungewöhnlichen Interpretation. Padmores Klang ist unsinnlich, spröde, auch kehlig. Kaum je hört man die mit Vollkraft ausgesungene Bruststimme. Das bedeutet zugleich eine (selbstverordnete) Ausdrucksbeschränkung. Dazu kommt der Vortragsstil des Londoners, Engländers und Briten.

Weiterlesen →

Barenboims Parsifal Festtage 2018: René Pape, Nina Stemme, Andreas Schager

31 Samstag Mär 2018

Posted by Schlatz in Andreas Schager, Anja Schlosser, Daniel Barenboim, Dominic Barberi, Elsa Dreisig, Falk Struckmann, Lauri Vasar, Linard Vrielink, Nina Stemme, Reinhard Hagen, Sónia Grané

≈ 27 Kommentare

Festtage an der Staatsoper Berlin. Unter der Leitung von Daniel Barenboim spielt die Staatskapelle Berlin den Tscherniakow-Parsifal in einer hörenswerten Besetzung.

Nach Tscherniakows Tristan und Isolde (Premiere 2018) nun also dessen Parsifal (Premiere 2015). Gemeinsamkeiten fallen auf. Rückblenden führen in entbehrungsreiche Kindheiten. Die Heldin kleidet sich in urbanem Mainstream-Chic. Der Mythos ist verblasst und die Gegenwart zeichnet sich Weiterlesen →

Michael Wendeberg Boulez Werke für Klavier solo: Douze Notations, Sonaten 1-3, Incises

27 Dienstag Mär 2018

Posted by Schlatz in Michael Wendeberg

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Das gesamte Werk für Soloklavier von Pierre Boulez lässt sich in einem einzigen Klavierabend unterbringen. Genau dies tut der Pianist und Dirigent Michael Wendeberg im Pierre Boulez Saal.

Das ausschließlich Boulez gewidmete Klavierrecital gibt einen Überblick über wichtige Stationen der Vierziger und Fünfziger Jahre, und Incises erlaubt einen Ausblick in das siebte Lebensjahrzehnt des Komponisten. Weiterlesen →

Kritik Premiere Staatsoper Berlin Falstaff: Michael Volle

26 Montag Mär 2018

Posted by Schlatz in Barbara Frittoli, Daniel Barenboim, Daniela Barcellona, Francesco Demuro, Michael Volle, Nadine Sierra

≈ 7 Kommentare

Die Staatsoper Berlin bringt einen neuen Falstaff. Regie führt Mario Martone. Die musikalische Leitung hat Daniel Barenboim.

HIER KRITIK VON FALSTAFF 2020 MIT ZUBIN MEHTA LESEN!

HIER DIE BESPRECHUNG VON FALSTAFF DEZEMBER 2018 LESEN!

Falstaff Premiere Berlin Unter den Linden
Barbara Frittoli und Katharina Kammerloher bei der Liebesbrieflektüre / Foto: Matthias Baus

Martone lässt die Zuschauer wenigstens lachen.

Martone, Italiener, u.a. an der Scala aktiv, setzt die Glanzlichter mit gekonnter Hand. Wir sehen einen herrlich verlotterten, männlichen Falstaff. Wir sehen vier quietschvergnügte, unternehmungslustige Damen. Wir sehen eine prickelnd frische Pool- und Planschszene (2. Bild, 1. Akt). Danach und davor

Weiterlesen →
← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Kommentar

Avatar von SchlatzSchlatz bei RSB, Brahms, Hough, Walküre, R…
Avatar von SchlatzSchlatz bei Thielemann Staatskapelle: Stra…
Avatar von Wolfgang EckWolfgang Eck bei Staatsoper Barbier von Sevilla…
Avatar von Wolfgang EckWolfgang Eck bei Premiere Maskenball Staatsoper…

Top-Kritiken

Die besten Orchester der Welt - oder doch nicht?
Komische Oper: Traviata
Wo die Trompeten flitzen: Wittener Tage für neue Kammermusik 2026
Das Pankegold: Petrenko, Rheingold, Berliner Philharmoniker

Klassik-Tweets aus Berlin

Meine Tweets

Orchester / Ensemble

Berliner Philharmoniker Deutsche Oper Berlin Komische Oper Konzerthausorchester Musikfest Berlin Staatskapelle Berlin Staatsoper Wien Wiener Philharmoniker

Bloggen auf WordPress.com.

  • Abonnieren Abonniert
    • Opern- & Konzertkritik Berlin
    • Schließe dich 137 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • Opern- & Konzertkritik Berlin
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen

Kommentare werden geladen …