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Ich verstehe den empörten Kritiker-Trubel um den Deutsche-Oper-Rigoletto nicht.
Jan Bosse verpflanzt Verdis düsteres melodramma an der Deutschen Oper Berlin in grelles Bühnenlicht und doppelt den Zuschauerraum auf der Bühne (Stéphane Laimé). Das funktioniert recht gut, auch wenn emozione und amore Verdi-untypisch bei Bosse unterrepräsentiert sind. Aber Rigoletto ist nun einmal ein pessimistisches Nachtstück, gerade trotz des Feuerwerks an Arien, Duetten und Ensembles, da darf es auch auf der Bühne trist zugehen. Vom düsteren preludio (Fluchmotiv, finsterstes c-Moll) bis
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Kurz die Eckdaten: Boulez‘ einziges Streichquartett entsteht im Wesentlichen 1948/49. Satz I und II werden 1955 in Donaueschingen uraufgeführt. 1968 entsteht eine Version dieser beiden Sätze für Orchester (Livre pour cordes). 