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Juliette.
Komponist: Bohuslav Martinů (geboren 1890, lernt ab 1923 bei Roussel in Paris). Die Oper komponiert: 1938. Weiterlesen
03 Freitag Jun 2016
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Juliette.
Komponist: Bohuslav Martinů (geboren 1890, lernt ab 1923 bei Roussel in Paris). Die Oper komponiert: 1938. Weiterlesen
28 Samstag Mai 2016
Posted in Claude Debussy
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Das Programm bietet entspannte, iberische Werk-Perspektivik.
Weiterlesen26 Donnerstag Mai 2016
Alvis Hermanis inszeniert nicht eine, sondern zwei Toscas. Eine Bühnen-Tosca, und eine Comic-Tosca. Die Bühnen-Tosca spielt Anno 1900. Die Comic-Tosca spielt
Weiterlesen19 Donnerstag Mai 2016
Posted in Anna Netrebko, Christian Thielemann, Piotr Beczala
Diese Galerie enthält 5 Fotos.
Mehr Informationen unter Facebook Anna Netrebko, Facebook Semperoper und Twitter Semperoper.
17 Dienstag Mai 2016
Premierenkritik Die Meistersinger, Bayerische Staatsoper. Live auf BR Klassik.
Weiterlesen14 Samstag Mai 2016
Posted in DSO, Gautier Capuçon, Konstanze von Gutzeit, Sennu Laine, Tugan Sokhiev
Ein gestaltenreich angelegter Abend mit Tugan Sokhiev und dem DSO.
Prokofjews Leutnant Kische-Suite ist eines jener Stücke, die beim ersten Hören oft den Eindruck von Unerheblichkeit machen. Das Problem sind – besser: scheinen – motivische Dünnsuppigkeit und satztechnischer Simplizismus. Aber Vorsicht! Schon klar, die Suite ist in etwa so wenig symphonisch konzipiert wie Schumanns „Am Kamin“. Prokofjew hielt bei dem Thema der Suite – die zweifelhaften Segnungen des Bürokratismus – offenbar ein Amalgam aus Sowjet-Schneid und motivischer Klarheit für angebrachter als trotzigen Bartókismus. Die Melodik ist nun einmal von so kalkulierter Einfachheit, die auch den unmusikalischsten Komsomolzenstiefel zum Mitwippen veranlasst haben dürfte. Man muss Leutnant Kische hören wie eine Mozartklaviersonate. Kurz und gut, wer die Suite heute Abend nicht umwerfend genial fand, sollte die morgige Wiederholung des Konzerts besuchen. Weiterlesen
10 Dienstag Mai 2016
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Barenboim in den Tiefen des Orchesters / Foto: Anton Schlatz
Ein subtiler Debussy-Leckerbissen, ein oller Ravel-Schlager, dazwischen ein filigran abgetöntes Konzert von Dutilleux.
In Ravels Antiken-Schnulze Daphnis et Chloé (wie meist als Suite Nr. 2) ist die Staatskapelle des Tempos voll. Daniel Barenboim steuert die Höhepunkte an wie ein erfahrener Sturmpilot das Auge des Hurricans. Barenboim gönnt sich im Eifer des Gefechts – gegen Schluss – zwei, drei Fußstampfer. Die Gefahr einer alle Nebenstimmen überstrahlenden, schimmernden Monochromie bannt Barenboim durch eine lebhaft expressive Ausdeutung der Orchesterpalette.
Nicht an Eingängigkeit, doch an Schwung der Phantasie ist Debussy Ravel wie eh und je überlegen. Wenn Debussy wie in der Orchesterversion der Images Landschaftseindrücke und Reiseerinnerungen nutzt, um ein Meisterwerk zu schreiben, so findet Debussy zu einer Sprache der Leidenschaft, die Ravel fern ist. An dreidimensionaler Tiefenschärfe und übersinnlicher Strahlkraft der Farben wird Debussy sowieso jedem Hightech-Fernseher der nächsten 2000 Jahre überlegen sein. Klug, wie Debussy ist, lässt er die Schwierigkeiten der Komposition hinter einer folkloristischen Einfachheit verschwinden. Im Konzert in der Philharmonie stellt mich die Staatskapelle Berlin durch die verschwenderische Kraft der Spannungsmarken, durch dichte Staffelung ebenso kleinräumiger wie knackiger Crescendo-Module und last not least durch die glutvollen Bläsersoli zufrieden.
Ich bin wegen Dutilleux‘ Tout un monde lointain gekommen. Das Cellokonzert des Franzosen (Fertigstellung 1970) steht für das traurige Aufblühen kurzer, aber umso intensiverer Kantilenen und für präzise, aber umso heftigere Ausbrüche der Solistin. Solo-Cellistin Sennu Laine meistert den Solopart. Von den Cello-Solisten, die während der bisherigen Saison mit Tout un monde lointain in Berlin zu hören waren, ist die Interpretation Sennu Laines die expressiv-sprachähnlichste, nachdem Truls Mørk mit den Philharmonikern seltsam verhalten spielte und Konstanze von Gutzeit mit dem RSB das Konzert in erregter Strenge ausspielte.
Das DSO spielt das Dutilleux-Konzert ebenfalls diese Woche. Solist wird Gautier Capuçon sein.
Gleichzeitig nebenan im Kammermusiksaal das Hagen-Quartett.
06 Freitag Mai 2016
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03 Dienstag Mai 2016
Posted in Ailyn Pérez, Anna Netrebko, Kent Nagano, Sondra Radvanovsky, Sonya Yoncheva
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Это интересно.
Ja, wir haben es kapiert. Anna Netrebko will und wird keine Norma singen. Nicht 2016 in London, und nicht 2017 in New York. Diese Meldung ist erst wenige Tage alt. Jetzt überrascht die New York Times mit der Nachricht, dass Anna Netrebko in der Saison 2017/2018 der Metropolitan Opera die Titelpartie in Tosca singen wolle.
Von Norma zu Tosca ist allerdings ein weiter Weg, und ob Netrebko, deren Gemüt eine gewisse gluckenhafte Schwerfälligkeit bislang jedenfalls nicht fremd war, die cojones für die Rolle der Tosca haben wird, darüber darf spekuliert werden. Moment, war da nicht was? Jawoll! „Jeder will, dass ich Tosca singe. Ich weiß wirklich nicht, warum. Es gibt so viele Toscas auf der Welt. Also nein, ich denke nicht, dass ich Tosca singen werde„, teilte die russische Sopranistin 2008 classicfm.com mit. Ну, какого черта?
Und die Norma an der Metropolitan Opera? Wird Sondra Radwanowski singen. Deswegen entbindet die Wiener Staatsoper Radwanowski von ihrem Vertrag für Herbst 2017. Dieser sah vor, dass Radwanowski an der Wiener Staatsoper Leonora aus dem Troubadour singen würde. Raten Sie, wie der Ersatz für Radwanowski heißt? Anna Netrebko. Außerdem scheint Netrebko die Troubadour-Leonora auch in der Saison 2017/2018 an der Met singen zu wollen. Weiterlesen
02 Montag Mai 2016

Уф, я вполне готова: Die Lohengrin-Proben in Dresden fordert Anna Netrebko einiges ab / Foto: facebook.com/annanetrebko/photos/
Das Projekt Rollendebüt als Norma hat Anna Netrebko jüngst sausen gelassen. Das Projekt Rollendebüt als Elsa scheint hingegen voranzukommen.
Dem Vernehmen nach feilt die Russin den ganzen April hindurch mit diversen „Sprach-Coaches“ an ihrem Deutsch. Die deutsche Sprache sei „eine sehr große Herausforderung“, wie die stets gut informierte Presse weiß. 2010 schockierte Netrebko deutsche Wagnerliebhaber noch mit dem Satz „Ich kann mir keine deutschen Sätze merken“. Das scheint sich geändert zu haben. Weiterlesen
30 Samstag Apr 2016
Posted in Andris Nelsons
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Die ersten Takte Parsifalvorspiel rufen Karajan-Gefühl hervor (1984, Peter Hoffmann).
Parsifal ist ja Glaubensfrage. Nicht nur wegen des Grals, sondern wegen des Tempos. Aber es gibt neben der Tempofrage (Nelsons ist da vom langsamen Volk, aber Knappertsbuschs Trödeln bleibt unangefochten) auch eine Religionsfrage.
Weiterlesen29 Freitag Apr 2016
Madama Butterfly, Puccinis raues Teenager-Melodram, an der Staatsoper Berlin.
Weiterlesen27 Mittwoch Apr 2016
Posted in Anna Netrebko, Kent Nagano
Da war doch was? Richtig. Die ganze Welt – zumindest jener Teil von ihr, der schöne Stimmen liebt – dachte, Anna Netrebko bereite sich derzeit mit aller anzunehmenden Sorgfalt auf eines der aufsehenerregendsten Rollendebüts ihrer Laufbahn zu. Norma in London (September 2016) und New York (September 2017), da war der Plan. Denkste. Weiterlesen
23 Samstag Apr 2016
Posted in Jean-Yves Thibaudet, Tugan Sokhiev
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Noch-DSO-Chef und Noch-Berliner Tugan Sokhiev gastiert bei den Philharmonikern.
Gabriel Fauré orchestrierte Pelléas et Mélisande mit einer Mischung aus peinlicher Genauigkeit und Offenheit für Unausgesprochenes. Nicht dass Faurés karges Meisterwerk vor allem aussagekräftig wäre als kräftiger Tritt gegen das Schienbein sämtlicher Wagneristas. Doch das spielt natürlich mit. Weiterlesen
19 Dienstag Apr 2016
Posted in Angela Gheorghiu, Bryn Terfel, Jesús Lóbos-Cobos, Jonas Kaufmann
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So viel Wirbel um Jonas Kaufmann. Erst gibt er E lucevan le stelle zwei Mal bei laufender Opernvorstellung zu und entzückt Fans weltweit – oder entrüstet die Opernpuristen. Und dann auch noch der Eklat im dritten Akt um das Nicht-Erscheinen von Angela Gheorghiu nach Kaufmanns Dacapo.