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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Kritik John Adams, Nixon in China Berlin: Alan Oke, Kathleen Kim, Robert Orth, Gerald Finley

11 Dienstag Sept 2012

Posted by Schlatz in Gerald Finley, James Rutherford, John Adams, Kathleen Kim

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Schlagwörter

Musikfest Berlin

Ich gehöre nicht zu denen, die ausflippen, wenn der Begriff Minimal Music fällt. Doch John Adams‘ Nixon in China ist ein sehr solides Stück Musik, das zwar die Schwäche der Minimal Music für hartnäckige Motivwiederholungen teilt, Weiterlesen →

Kritik Concertgebouworkest Jansons: Strawinsky Psalmensymphonie, Barber Adagio, Varèse Amériques

05 Mittwoch Sept 2012

Posted by Schlatz in Ein Überlebender aus Warschau, Igor Strawinsky, Mariss Jansons

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Musikfest. Nicht ganz ausverkauft.

Das mythische Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam. Es bekommt betont herzlichen Willkommensapplaus an einem Spätsommerabend, der von unberlinischer Freundlichkeit und Wärme ist. Oboist Lucas Macías Navarro ist nicht da. Wo sind die Niederländer? Ich schaue genauer hin und entdecke zwei Herren, deren Aussehen darauf schließen lässt, dass sie mit ziemlicher Sicherheit Niederländer sind. Einer ist der Pauker (Marinus Komst, schätze ich) und der andere einer der Pianisten in der Psalmensymphonie.

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Kritik Berliner Philharmoniker/Rattle: Brahms 2. Klavierkonzert Bronfman, Lutoslawski 3. Sinfonie

25 Samstag Aug 2012

Posted by Schlatz in Johannes Brahms, Simon Rattle, Witold Lutosławski, Yefim Bronfman

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Sie haben uns wieder. Die Philharmoniker. Saisoneröffnung in eine nette Saison mit Lutoslawski-Spitzen, Dutilleux und ein paar Spritzern Wagner. Gauck sieht schick aus. Merkel muss sich wohl erst Mal von Samaras erholen und kommt lieber zum Silvesterkonzert. Lutoslawski – bitte polnisch „Lutoswwooawski“ gesprochen – war das Hauptstück, Brahms Hors d’Oeuvre.

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Der beste Bruckner: Interpretationen von Simon Rattle, Zubin Mehta oder Christian Thielemann? Deutscher Klang?? Berliner Klang????

12 Sonntag Aug 2012

Posted by Schlatz in Christian Thielemann, Zubin Mehta

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Noch einige Worte über den Berliner Bruckner-Frühling. 3 x Berliner Philharmoniker, 3 x Bruckner. Simon Rattle dirigierte die Neunte, Christian Thielemann die Vierte, Zubin Metha die Achte. Wer macht den coolsten, befriedigendsten, ähhh… deutschesten, räusper, mit einem Wort, den besten Brucker? Weiterlesen →

Kritik Bayreuth Lohengrin: Nelsons, Klaus Florian Vogt, Annette Dasch, Thomas J. Mayer

08 Mittwoch Aug 2012

Posted by Schlatz in Andris Nelsons, Bayreuther Festspiele, Klaus-Florian Vogt, Thomas J. Mayer

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Kraftvolles Vorspiel mit energischen Farben. Ein echter Nelsons. Das straffe Orchester tut nach Thielemanns Soft-Tempi gut. Sehr rhythmisch. Die Chöre bekommt Nelsons wunderbar bewegt hin. Klar und schnörkellos auch die Piano-Linie der Celli zu Anfang des 2. Aktes. Genialer Galopp des Fortissimo nach Telramunds „Meine Ehr ist hin“. Das Vorspiel zum 3. Akt hat im lyrischen Teil Schumannsches Melos. Hervorragend die kraftstrotzende, präzise Orchestereinleitung zur 3. Szene, 3. Akt.

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Kritik Bayreuth Tristan: Peter Schneider, Robert Dean Smith Tristan, Iréne Theorin Isolde

06 Montag Aug 2012

Posted by Schlatz in Bayreuther Festspiele, Iréne Theorin, Jukka Rasilainen, Kwangchoul Youn, Michelle Breedt, Robert Dean Smith

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Als Berliner, der einen gehörigen Teil seiner bisherigen Lebenszeit in der hiesigen Staatsoper mit dem Anhören von Barenboims Tristans verbracht hat, höre ich Peter Schneiders Tristan-Dirigat mit demselben konzilianten Snobismus an, mit dem Bekannte aus München oder Madrid die Preise des Berliner Wohnungsmarkts kommentieren.

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Kritik Salzburg La Bohème: Anna Netrebko Mimì, Piotr Beczala Rodolfo, Nino Machaidze Musetta

01 Mittwoch Aug 2012

Posted by Schlatz in Anna Netrebko, Daniele Gatti, Piotr Beczala

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Jessas. Das philharmonische Sommerloch. Es wird einfach nicht kleiner. Wochen, fast hätte ich gesagt Monate, bis zum Saisonstart der Berliner Philharmoniker. Vor lauter Faulenzerei wage ich einen Blick über Panke, Landwehrkanal und Teltowkanal bis runter zur Salzach. Oha, heute 31 Grad in Salzburg.

1. Akt

Piotr Beczala: Beczala singt so gut wie eh und je. Das Hauptmankos sind nach wie vor das fehlende charakteristische Timbre, das mir heute zudem immer wieder künstlich italianisiert vorkommt, und die emotionale Zurückhaltung.

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Kritik Bayreuth Tannhäuser: Thielemann, Torsten Kerl, Camilla Nylund, Michelle Breedt, Günther Groissböck

28 Samstag Jul 2012

Posted by Schlatz in Camilla Nylund, Christian Thielemann, Günther Groissböck, Michelle Breedt, Torsten Kerl

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Livesendung des Bayerischen Rundfunks aus Bayreuth, 16 Uhr, Samstag. Immer noch höllisch heiß hier in Berlin. Tannhäuser volle Dresdner Fassung.

Ouvertüre: Thielemann stellt uns den Venusberg tänzelnd vor, so als wäre Frau Venus eine Balletmaus. Das Orchester: nervös-bewegt, überraschend wenig massiv, leichtsinnig-sinnlich. Man kann auch sagen: festlich-aufgeregt, grad so, wie sich die Gäste im Festspielhaus fühlen dürften, falls sie nicht 1. weiblich, 2. gelangweilte Partnerin eines Wagnerianers und somit 3. aus heroischem Pflichtbewusstsein erschienen sind. Weiterlesen →

Kritik Fliegender Holländer Bayreuth: Thielemann, Samuel Youn, Adrianne Pieczonka, Franz-Josef Selig

25 Mittwoch Jul 2012

Posted by Schlatz in Adrianne Pieczonka, Bayreuther Festspiele, Christian Thielemann, Franz-Josef Selig, Samuel Youn

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Die Besprechung des 2013er-Holländers gibt es hier.

Diese Hitze. Gott sei Dank sitze ich im Hinterhof, Nordseite. Kreuzberg. Naja, in Franken ist es 4°C kühler. In Berlin herrscht das philharmonische Sommerloch. Danke an den Bayerischen Rundfunk für die Direktleitung aus Bayreuth.

Ouvertüre: Thielemann dirigiert straff, hemdsärmlig-draufgängerisch, flott, Thielemanns Tempo gewährleistet Spannung und Übersicht. Thielemann macht kurzen und guten Prozess mit heftigen Orchesterschlägen. Kritik: Es fehlen Wärme und das Feeling für die Rundung des Klangs, die mehr wären als Vollklang und Imposanz. Imponierendes Tutti. Weiterlesen →

Anna Netrebko: Elsa in Dresden unter Christian Thielemann

15 Sonntag Jul 2012

Posted by Schlatz in Anna Netrebko

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Im Rahmen eines Interviews des Zeitmagazins, der Beilage der Wochenzeitung DIE ZEIT (das ist jenes Flaggschiff des deutschen Kulturjournalismus, das pro Jahr ungefähr eine Konzertberichterstattung abdruckt), plauderte Anna Netrebko ganz nett mit Moritz von Uslar. Interviewzeit: 45 Minuten. Netrebkos Outfit: ein bezauberndes Kleid von Dior. Neben der Beantwortung von allerlei unwichtigen Fragen („Putin oder Medwedjew?“ – „Putin“) sprach Frau Netrebko über zukünftige Rollendebüts. Weiterlesen →

Sopran Maria Bengtsson singt

15 Sonntag Jul 2012

Posted by Schlatz in Maria Bengtsson

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Sopran Maria Bengtsson plauscht mit Bariton Don Giovanni // Foto: Ruth Walz / staatsoper-berlin.de

Maria Bengtsson scheint interessiert an Don Giovanni // Foto: Ruth Walz / staatsoper-berlin.de

Noch mal kurz zur Donna Anna von Maria Bengtsson im Don Giovanni an der Staatsoper Berlin. Ich hab das letzten Samstag schon geschrieben, dann war ich in der Uckermark, jetzt schick gemacht und veröffentlicht. Wie gesagt, das Bedauern der Absage von Anna-Ich-hab-sowas-von-keine-Lust-in-Berlin-diesen-bekloppten-Don-Giovanni-zu-singen-Netrebko verwandelte sich rasch in Zufriedenheit über das Erscheinen von Netrebko-Ersatz Maria Bengtsson. Weiterlesen →

Wolfgang Rihm Dionysos Berlin: Georg Nigl Mojca Erdmann Matthias Klink Ingo Metzmacher

11 Mittwoch Jul 2012

Posted by Schlatz in Georg Nigl, Ingo Metzmacher, Mojca Erdmann

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Rihms Dionysos ist wie gemacht für Sie, wenn Sie Stauss‘ Elektra lieben oder die Blumenmädchenszene im Parsifal schon immer für einen der reizendsten Einfälle Wagners hielten. „Anfang Rheingold, Ende Tannhäuser“, sagt auf der Toilette ein Bekannter mit Blick auf die Handlung. Die Szenenabfolge: Meer, Gebirge, Bordell, Turin. Warum um Himmels willen muss es eine Nietzsche-Oper sein? Weiterlesen →

Rücktritt? Hört Barenboim auf? Verlässt er Berlin? Ist er nicht mehr an der Staatsoper?

07 Samstag Jul 2012

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim

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Lieben Staatsopernbesucher improvisierte Reden von der Bühne herab über alles? Jaaaaa. Besonders nach Vorstellungsende und besonders wenn sie von Barenboim kommen. Die Rede zum  – 50.? – Berliner Bühnenjubiläum von Domingo nach dem Boccanegra war sehr rührend. Aber heute Abend.. Erst mal durchatmen. Schön der Reihe nach.

Der letzte Don Giovanni dieser Saison. Schlussapplaus. Barenboim signalisiert: Ich sag noch was. Stille. Dann Barenboims modulierende, leicht näselnde Stimme mit dem typischen, melodischen und behutsamen Auf und Ab. Aha, 20 Jahre leitet er die Staatskapelle also jetzt. Dann: „mein letztes Konzert mit der Staatskapelle“. Für eine halbe Sekunde erleidet der Operngeher in mir den klinischen Tod. Stille im Opernhaus. In mir ballt sich irgendwo etwas in Stecknadelkopfgröße zusammen: Splitter von Barenboim-Sternstunden, Parsifal und Tristan. Sterbende erleben so was. Wildfremde Leute wispern sich zu: „Hat er jetzt gesagt, dass er geht?“ Im Foyer ein Thema: Rücktritt? Hört Barenboim auf? Verlässt er Berlin? Ist er nicht mehr an der Staatsoper? Wo ist Flimm?

Rücktritt, o Gott. Herr Barenboim. Wissen Sie, was Sie mit gewissen Sätzen anrichten? Verehrter Herr Barenboim. Sie wollen einfach nur sagen, dass dies ihr letztes Konzert mit der Staatskapelle IN DIESER SAISON ist? Dann einfach diese 3 Wörter auch noch mit in den Satz packen. Dauert etwas länger, erspart uns armen Eumeln aber Herzstillstände, Nervenzusammenbrüche, Telefonate um kurz vor Mitternacht bei Leuten, die mehr wissen könnten, schlechte Träume und ähnliche Unannehmlichkeiten. Der Giovanni heute Abend war übrigens gewohnt hübsches Niveau.

Bericht Anne-Sophie Mutter: Brahms Violinkonzert

05 Donnerstag Jul 2012

Posted by Schlatz in Anne-Sophie Mutter, Daniel Barenboim, Johannes Brahms

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Ich freue mich auf zwei Dinge, wenn ich zu einem Konzert von Anne-Sophie Mutter gehe. Erstens: welches Kleid trägt sie? Zweitens: bleibt die Frisur auch während der Verbeugung am Platz? Zu erstens: Sie trägt schwarz, unten mit Blumen drauf, bekannte Form: eng oben, eng Mitte, eng halb unten, weit ganz unten. Zu zweitens: Die Frisur bewegt sich keinen Zentimeter.

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Anna Netrebko Iolanta Berlin: Da schaugst!

03 Dienstag Jul 2012

Posted by Schlatz in Anna Netrebko

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Wer hätte es gedacht? Anna-Mann-ey-ick-hab-so-was-von-keine-Lust-auf-den-Berliner-Don-Giovanni-Netrebko tritt völlig überraschend in diesem Jahr noch einmal in Berlin auf. Anna Netrebko singt den Tschaikowski-Eineinhalbstünder Iolanta in der Philharmonie Berlin. Art der Aufführung: konzertant. Zeitpunkt: Mitte November. Orchester: Slowenische Nationalphilharmonie. Mitsänger: weiß noch niemand. Dirigent: weiß auch noch niemand. Nur die Kartenpreise stehen schon fest: 109 bis 229 Euro. Ich werde nicht hingehen. Konzertbesuchern stelle ich nach eingehender Rechtschreibprüfung die Veröffentlichung eines knappen Konzertberichtes (max. 150 Wörter, wenn es gut geschrieben ist 250 Wörter) auf dieser Plattform in Aussicht.

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