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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Claudio Abbado tot

20 Montag Jan 2014

Posted by Schlatz in Claudio Abbado

≈ 10 Kommentare

Claudio Abbado, von 1990 bis 2002 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, ist tot.

In dankbarer Erinnerung an viele Konzerte. Zu den lebhaftesten Erinnerungen zählen im Rückblick das Konzert für Violine und Blasorchester von Kurt Weill (Mai 2007) und die 10. Sinfonie von Mahler. War das 2010? Dann noch La Mer (2009). Das war jenes Konzert, in dem Angelika Kirchschlager Mahlerlieder sang. Ach je, das „Rheinlegendchen“. Was für eine Vollkommenheit.

Berliner Philharmoniker Zubin Mehta Kritik: George Crumb Ancient Voices Marlis Petersen, Bruckner 9.

18 Samstag Jan 2014

Posted by Schlatz in George Crumb, Marlis Petersen, Zubin Mehta

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Zubin Mehta bei den Philharmonikern.

George Crumbs Ancient Voices ist ein umfangreicher Zyklus. Die Besetzung ist klein. Die Musiker des philharmonischen Orchesters sind in Nano-Anteilen zugegen – pas de Streicher, pas de Blech, seulement Spezialinstrumente – fast.

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RSB Marek Janowski Kritik: Brahms 1. Sinfonie, Berg Violinkonzert Gil Shaham

15 Mittwoch Jan 2014

Posted by Schlatz in Alban Berg, Gil Shaham, Johannes Brahms, Marek Janowski, RSB

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Brahms‘ 1. Sinfonie hat eine lange Vorgeschichte.

Bei Janowski ist sie ziemlich kurz. Nicht die Vorgeschichte, die Sinfonie. Marek Janowski ist auf Strenge und Fortgang bedacht. Janowski unterstreicht das Tempo. Das Tempo gewinnt unter seinen Händen belebende Kraft.

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Kritik Neujahrskonzert Wiener Philharmoniker 2014 Daniel Barenboim

01 Mittwoch Jan 2014

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Joseph Lanner, Neujahrskonzert, Radetzky-Marsch

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Schlagwörter

Wiener Philharmoniker

Daniel Barenboim dirigiert das Neujahrskonzert 2014. Ich darf an dieser Stelle die stolzgeschwellte Brust jedes einzelnen der 3,5 Mio. Berliner erwähnen. Die Kritik zum Neujahrskonzert 2016 lesen Sie hier.

Wer eine Barenboim-Komponente entdecken will, kann sie in der warm gedämpften Fülle, in der goldenen Breite finden, die die Wiener Philharmoniker entwickeln. Jawoll, temperamentvolle Steigerungen. Jaaa, „Aus dem Bauch raus“-Rubati. Die Musiker spielen mit großer Sensibilität für jenen unwissenschaftlichen Bereich, den man das Psychologisch-Zwischenmenschliche nennen kann.

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Kritik Silversterkonzert 2013 Berliner Philharmoniker: Rattle Lang Lang Prokofjew Klavierkonzert Nr. 3

31 Dienstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Lang Lang, Simon Rattle

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Arte, Silversterkonzert.

Ach, Kreuzberg. Danke für die Polenböller. Weiterlesen →

Kritik La forza del destino München: Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Vitalij Kowaljow, Ludovic Tézier

28 Samstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Anja Harteros, Asher Fisch, Jonas Kaufmann, La forza del destino, Ludovic Tézier

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Berlin am 28. 12. Wovon man nie zu träumen wagt, es ist da. Berlin ist leer. Busse sind pünktlich. Die Sonne beleuchtet unbeobachtet die Gesimse. Der Nachbar vom 3. frühstückt in langen Unterhosen in seiner Küche.

Die Macht des Schicksals aus München.

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Kritik RSB Janowski: Schumann 3., Brahms 1. Klavierkonzert Anna Vinnitskaja

24 Dienstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Anna Vinnitskaya, Johannes Brahms, Marek Janowski, RSB

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Marek Janowski, der Schrecken der Berliner Weihnachtsmänner, setzt auf Ernst statt auf Konsum. Man hört am 23. 12. weder Humperdinck noch Fledermaus. Dafür spielt das RSB Schumann groß und ernst und Brahms (ein bisschen weniger) ernst und (fast noch ein bisschen) größer. Janowskis Dirigieren zielt auf Gestaltung. Das RSB gestaltet mit. Anna Vinnitskaja lässt Federn.

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Berliner Philharmoniker Andris Nelsons: Barbara Hannigan Uraufführung Hans Abrahamsen Let me tell yo

21 Samstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Andris Nelsons, Barbara Hannigan, Hans Abrahamsen, Johannes Brahms

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Gibt es ein besseres Programm, um kurz vor den festlichen Tagen den Ball flach zu halten? Nö.

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Kritik Berliner Philharmoniker Harding Schumann Faust: Dorothea Röschmann, Christian Gerhaher

17 Dienstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Andrew Staples, Anna Prohaska, Christian Gerhaher, Daniel Harding, Dorothea Röschmann, Franz-Josef Selig

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Ich äußere keine Kritik an der wunderlichen, sorgfältigen, bühnenun- und mäßig podiumstauglichen Vormärz-Komposition. Es lohnt, deren charakteristische Kennzeichen zu nennen.

Der Schumannsche Ton herrscht: Schumanns milde Glut, der allgegenwärtige subjektive Ausdruck. Die Fanfaren (Trompeten, Tarkövi) wirken neben den zeitgleichen Bombasto-Fanfaren des Lohengrin wie blasse allegorische Gestalten. Weiter: Es ist da diese sinfonische Dichte, deren Spannungen sich nicht in glücklich gefundenen thematischen Schlagzeilen lösen.

Zuerst die Solisten.

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Kritik RSB Skrowaczewski: Bruckner 4., Mozart Klarinettenkonzert Martin Fröst

16 Montag Dez 2013

Posted by Schlatz in RSB, Stanislaw Skrowaczewski

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Mein Bekannter: „15. Musste hin. Skrowaczewski. Bruckner. Vierte.“
Ich: „15.? Ist doch 3. Advent.“
Er: „Macht nüscht. Um Vier gehts los.“
Ich: „Vier? Oh Scheiße.“

Der Mozart steigert nicht meine Adventsfreude.

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Kritik Fliegender Holländer Staatsoper Daniel Harding 2013

14 Samstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Daniel Harding, Emma Vetter, Michael Volle, Tobias Schabel

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Der Abend war einer der besten der Staatsoper der letzten Jahre.

Am meisten überraschte das Dirigat Daniel Hardings. Bei der Premiere im April leitete Harding nervös und ansatzweise brillant. Heute Abend leitet Harding durchgehend brillant und so souverän, dass einem die Ohren schlackern. Harding gibt Hardingsche Schlankheit. Das Orchester gibt Barenboimsche Farbe. Höhere Wesen befehlen: hingehen und anhören.

Michael Volle: imponierende Kraft, prägnante Deklamation, die vielen Höhen im Monolog mit sehr guter Klangkonzentration. Schärfe der Charakteristik. Glaubwürdige Schmerzakzente.

Emma Vetter: Die Stimme klingt satter und souveräner in der Höhe als im April. Vetters Sopran lässt die Elsa in der Senta anklingen. Für das zwei Halbe lang gehaltene hohe H, mit der die Oper endet, fehlt ihr die Kraft – geschenkt.

Tobias Schabel: Elegante Kantabilität. Leichter Ton. Schlaksiger Daland.

Stephan Rügamer: Erik.

Simone Schröder: Mary (schöner Sopran).

Philipp Stölzls Inszenierung ist unschlagbar. Auch seine Textgenauigkeit ist gut.

Kritik La Scala Inaugurazione: La Traviata Daniele Gatti, Diana Damrau, Piotr Beczala, Zeljko Lučić

07 Samstag Dez 2013

Posted by Schlatz in Daniele Gatti, Diana Damrau, Piotr Beczala

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Inaugurazione 2013. Ich sitze in Kreuzberg und höre BR Klassik. Mein Nachbar gegenüber hat eine Kerze angezündet und redet mit einem anderen Nachbarn. Hier Kritik zu Inaugurazione 2015 lesen.

Daniele Gatti, Dirigent milder Meistersinger in Salzburg und eines milden New Yorker Parsifal, leitet die Saisoneröffnung. Das Vorspiel zeichnet sich durch Geigen aus, die über gemütvoll ploppenden Vierteln entschweben. Celli erheben sich über schwermütigen Geigen.

Es ist immer wieder ein Erlebnis, wie die Moderatorin des RAI alle Künstlernamen und Verwicklungen vor dem unaufhaltsam nahenden Einsetzen der Musik an den Mann bringt, indem sie kontinuierlich schneller und leiser wird, bis sie den letzten Satz flüsternd 3 Sekunden vor Beginn des Vorspiels zu Ende bringt.

Dass Piotr Beczala nicht der feurigste aller Liebhaber ist, ist in Berlin bekannt.

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Kritik Berliner Philharmoniker Dudamel: Beethoven 4. Sinfonie, Strawinsky Suiten, Schubert 4.

06 Freitag Dez 2013

Posted by Schlatz in Gustavo Dudamel, Igor Strawinsky

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Strawinskys Suiten Nr. 1 und 2.  – sehr schön. Das ist Musik, die keine Kommunikationsbarrieren aufbaut. Sie huldigt hier einem angeschrägten Dadaismus, dort einem zärtlichen Kubismus. Das Ganze kommt mit einer Bombeninstrumentation. Das bunte, disziplinierte Orchester wiegt noch jeden Bruckner auf.

Gustavo Dudamel dirigert.

Beethoven.

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Kritik Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Marek Janowski: Bruckner 9., Messiaen

17 Sonntag Nov 2013

Posted by Schlatz in Marek Janowski, Olivier Messiaen

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Wir alle sind Bruckner-Fans. Ich, du, Sie, jeder. Meine Frau nicht. Hat noch nie Bruckner gehört.

Die harmonische Strategie der Fünf Motetten a Capella klingt ein bissl harmlos – oder nazarenisch. Aber die Stücke machen besonderen Spaß. Im 3. Stück singen die hohen Tenöre die absteigenden Sekundstufen (kratz, kratz, waren das Sekunden?) des abschließenden Halleluja wie ein Gute-Nachtlied. Marek Janowski leitet lebendig, fast unruhig akzentuiert. Der Rundfunkchor singt. Die hohen Soprane singen makellos, mit einer Note fröhlicher Aggressivität. Die Bässe gut gelaunt und selbstbewusst. Wer kann mir sagen, ob diese Brucknermotetten naive Hochromantik oder raffinierter Historismus sind?

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Kritik Berliner Philharmoniker Simon Rattle: Schumann Sinfonien Nr. 1 & 4, Prokofjew Violinkonzert

02 Samstag Nov 2013

Posted by Schlatz in Simon Rattle

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Simon Rattle, Berliner Philharmoniker.

Die 4. Schumannsinfonie (frühe Version) finde ich langweilig. Zum Rattles Schumann-Brahmszyklus 2014 siehe hier.

Dann kommt Prokofjews Konzert für Violine und Orchester Nr. 1.

Daishin Kashimoto, 1. Konzertmeister, ist der Solist. Es ist ein Sieg in Etappen.

Erste Reaktion: och je. Null Rassigkeit. Kein Standing, der Mann.

Zweite Reaktion: Daishin Kashimoto spielt tonschön. Technisch makellos. Dann: der Ton? hellglänzend, strahlend-lyrisch, scheu glühend, schlank, empfindsam.

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