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Wer meint, die tatsächliche Existenzberechtigung von Strauss‘ Alpensinfonie sei das Erkunden von Maximalschalldruckpegeln von Sinfonieorchestern, irrt.
Weiterlesen27 Dienstag Okt 2015
Posted in Gustavo Dudamel, Richard Strauss
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Wer meint, die tatsächliche Existenzberechtigung von Strauss‘ Alpensinfonie sei das Erkunden von Maximalschalldruckpegeln von Sinfonieorchestern, irrt.
Weiterlesen24 Samstag Okt 2015
Posted in Giovanni Antonini, Piotr Anderszewski
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Nette Berliner Dopplungen: Innerhalb von drei Tagen höre ich zwei Mal die Sinfonie mit dem Paukenwirbel (am Montag mit Dudamel). Noch verlockender ist freilich, innerhalb von drei Tagen drei Mal die Alpensinfonie zu hören, grad als wär Berlin ein Vorort von Garmisch (Dudamel Montag, Thielemann Dienstag, Nelsons Mittwoch). Nun aber zu Dirigent Antonini und Pianist Anderszewski. Weiterlesen
17 Samstag Okt 2015
Posted in Simon Rattle
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Sinfonie Nr. 8
Die Achte zählt zu den besten des Zyklus. Rattle stockt das Orchester auf im Vergleich zur Vierten. Die Vierte ist luftiger, die Achte massiver.
Weiterlesen17 Samstag Okt 2015
Posted in Simon Rattle
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13 Dienstag Okt 2015
Posted in Simon Rattle
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Der neue Berliner Beethovenzyklus. 9 Sinfonien.
Die Konstanten dieses Zyklus sind aufgefrischte Tempi, zusammengepresste Orchesterschläge, opaker Tutti-Klang. Bei den Streichern herrscht Strich statt Plüsch. Die allgemeine Haltung ist die hartnäckiger Beethovenerkundung.
Weiterlesen10 Samstag Okt 2015
Posted in Marek Janowski, Robin Ticciati, RSB, Wladimir Jurowski

Jung, erfolgreich, Chef: Wladimir Jurowski ist designierter Chefdirigent des RSB / Quelle: rsb-online.de
Wladimir Jurowski wird Nachfolger von Marek Janowski beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Das teilte das RSB mit. Jurowski wird das Orchester ab der Saison 2015/2015 leiten. Seitens des Orchesters spricht man von einem Wunschkandidaten. Jurowski leitete beim RSB zuletzt eine Aufführung der Sinfonie Nr. 3 von Alfred Schnittke. Marek Janowski teilte im Frühjahr mit, dass er seinen bestehenden Vertrag nicht verlängern wolle. Weiterlesen
10 Samstag Okt 2015
Posted in Nikolaus Harnoncourt, Simon Rattle
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Zyklus! Alle neun! Rattle ist zyklophil. Dennoch verfolgt dieser Beethovenzyklus mehrere Ziele. Der hauptsächliche Zweck dürfte sein, die Berliner zu erfreuen, klar. Zum zweiten geht es aber um das, was von Rattle beethovenmäßig bleiben wird. Eine Ahnung von Vermächtnis zieht durch die Philharmonie. Bei aller Zyklophilie, so viele Rattle-Zyklen wird es nicht mehr geben.
Also Beethovenzyklus, Berliner Philharmoniker, Simon Rattle.
Es gibt viele Gründe wider Rattles Beethoven.
Stimmt alles (oder fast).
08 Donnerstag Okt 2015
Posted in DSO, Robin Ticciati, Tugan Sokhiev
Der Brite Robin Ticciati wird ab 2017 das Deutsche Symphonie-Orchester leiten. Das gab das DSO heute bekannt. Ticciati leitet derzeit das Scottish Chamber Orchestra. Außerdem ist er künstlerischer Leiter des Glyndebourne Festivals. Ticciati machte sich insbesondere als Operndirigent einen Namen. Der Brite dirigierte Eugen Onegin am Londoner Royal Opera House, Peter Grimes an der Scala sowie Hänsel und Gretel an der MET. Ticciatis Vertrag wird laut DSO eine Laufzeit von fünf Jahren haben.
Robin Ticciati ist 32 und gilt als einer der talentiertesten Dirigenten der jungen Generation. In der aktuellen Saison leitet Robin Ticciati das DSO am 28. Februar mit einem Programm, das u.a. La Mer und Korngolds Violinkonzert umfasst. In der vorangegangenen Saison waren Ticciati und das DSO mit der vierten Sinfonie von Bruckner zu hören. Tugan Sokhiev, seit 2012 Leiter des DSO, gab vor knapp 12 Monaten bekannt, dass er seinen Vertrag als Chefdirigent zur kommenden Saison auflösen werde. Er wolle sich verstärkt der Arbeit am Moskauer Bolschoi-Theater widmen.
Die Wahl Ticciatis ist zu begrüßen.
04 Sonntag Okt 2015
Dit is‘ nichts. Andrea Moses‚ Meistersinger sind so interessant wie drei Tage alte Currywurst.
Und nein, ich glaube nicht, dass der dritte Akt am Sonntag, Glock zwölf, an dieser Einschätzung etwas ändern wird.
Weiterlesen30 Mittwoch Sept 2015
Posted in Alexander Soddy, Anna Samuil, Burkhard Fritz, Falk Struckmann, Sónia Grané

Jäger in Hosenträger: Falk Struckmann vor deutschem Rest-Wald / Foto: Katrin Ribbe / staatsoper-berlin.de
Fetter Freischütz.
Nach einer guten Katja Kabanowa und einer sensationellen Entführung inszeniert Michael Thalheimer an der Staatsoper Berlin Freischütz.
Dabei gilt: Selbst wenn Thalheimer den Freischütz verthalheimert, die Wolfsschlucht lässt selbst ein Thalheimer nicht weg.
Es sieht halt nur ein bissl anders aus. Weiterlesen
30 Mittwoch Sept 2015
Die Metropolitan Opera legt in der Saison 2015/2016 den Schwerpunkt auf das italienische Repertoire. Besonders das Verisimo-Repertoire gibt sich Star-gespickt. Es singen u.a. Maria Guleghina, Anna Netrebko, Angela Gheorghiu, Liudmyla Monastyrska oder Kristine Opolais bzw. Massimo Giordano, Marcelo Álvarez, Roberto Alagna, Jonas Kaufmann, Yonghoon Lee, Marcello Giordani und Roberto Aronica.
Weiterlesen23 Mittwoch Sept 2015
Posted in Daniel Barenboim, Edward Elgar, Martha Argerich
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Konzerthaus Berlin.
Beethoven Klavierkonzert Nr. 2.
Martha Argerich.
Wie spielt Martha Argerich? Ihr Spiel ist lyrisch und unberechenbar,
Weiterlesen20 Sonntag Sept 2015
Posted in Florian Boesch, Simon Rattle
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Philharmonie, Schönberg und Nielsen.
Berliner Philharmoniker.
Arnold Schönberg, der größte Melomane aller Zeiten, komponierte auch Die glückliche Hand. Das Stück ist weniger bekannt als das Schwesterwerk im Werkkatalog, die „Erwartung“. Weiterlesen
17 Donnerstag Sept 2015
Posted in Karen Cargill, Marek Janowski, RSB
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Musikfest Berlin. Nielsenschwerpunkt.
Philharmonie. Das RSB. Marek Janowski dirigiert.
Mahler, 10. Sinfonie, das Adagio. Das RSB realisiert es streng ausmusiziert. Der Zusammenhang steht über allem. Marek Janowski ist rasch. Das RSB erreicht ein Höchstmaß an objektiver Sachlichkeit. Weiterlesen
14 Montag Sept 2015
Posted in Michael Boder
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Das Royal Danish Orchestra.
Besser: Det Kongelige Kapel. Wow. Die Kapelle gibt es schon seit 1488. 1488 tendierte die Zahl der Berliner, die Noten lesen konnten, wohl gegen Null. Aha. Hier also war Carl Nielsen ab 1889 Geiger. Für Kenner dänischen Orchesterklanges mag Nielsens Geige bis heute durch das Orchester geistern. Und sicherlich zählte Prinz Hamlet seinerzeit zu den bevorzugten Dirigenten der Abo-Reihe.
Es ist nicht schlecht, neben Nielsens Fünfter ein Werk eines weiteren Dänen zu hören. Weiterlesen