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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Die Guggeis-Salome

14 Samstag Dez 2019

Posted by Schlatz in Annika Schlicht, Ausrine Stundyte, Erik Rosenius, Peter Sonn, Richard Strauss

≈ 17 Kommentare

Auf in die Salome von Hans Neuenfels in einer Besetzung, die im Wesentlichen die der Premiere ist.

Diese kühle, geheimnisvolle, sehr genaue Regiearbeit zählt zu den derzeit triftigsten zwischen Spree und Havel, Panke und Teltowkanal.

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Jurowski + RSB: Haydn Bruckner 3. Sinfonie

10 Dienstag Dez 2019

Posted by Schlatz in Joseph Haydn, Wladimir Jurowski

≈ 5 Kommentare

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin spielt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt und Jurowskis Weg zu Bruckner führt über Haydn.

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Komische Oper: Traviata

09 Montag Dez 2019

Posted by Schlatz in Ainārs Rubiķis, Günter Papendell, Ivan Magrì, Ivan Turšić, Maria Fiselier, Vera-Lotte Böcker

≈ 4 Kommentare

Mit der kühlen La Traviata an der Komischen Oper hat Berlin nun wieder drei Traviatas, eine an der Bismarckstraße, eine Unter den Linden, und seit letzten Sonntag eine an der Behrensstraße, was Verdi-Fans nicht nur in Berlin freuen dürfte.

La Traviata Komische Oper Berlin Iko Freese

Am schönsten an der Neuproduktion an der Komischen Oper von Nicola Raab sind die Bilder, Bilder, die überzeugend von Vergnügungsgier, von Vereinsamung und vom verlöschenden Leben erzählen. Nichts Neues allerdings bei den Kostümen: Die stammen inzwischen Regie-Usus-üblich aus der Entstehungszeit des Werks. Nur Germont Vater (Günter Papendell als Gevatter Tod) trägt modernes Schwarz, und auch der Chor darf im heutigen Anzug ran. Plötzlich stürzt Herbstlaub rostrot vom Himmel. Schön anzuschauen ist das.

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Kritik Tristan und Isolde Deutsche Oper Berlin

03 Dienstag Dez 2019

Posted by Schlatz in Byung Gil Kim, Daniela Sindram, Jörg Schörner, Martin Gantner, Matthew Newlin, Nina Stemme, Peter Maus

≈ 14 Kommentare

Ist der Deutschen Oper bewusst, dass ein Vorstellungsbeginn von 16 Uhr 1.800 Berliner Familien das nachmittägliche Plätzchenessen unmöglich macht?

Das Haus an der Bismarckstraße zahlt es bei der Wiederaufnahme von Tristan und Isolde den Besuchern allerdings heim, zwar nicht in Form von Vanillekipferln, aber – immerhin – in feinen Gesangskipferln. In der Inszenierung von Graham Vick, die aus Wagners Liebessehnsuchtswerk eine Wohnzimmeroper ohne Trost und Illusion macht. Öd das Bungalow-Heim, in dem ein Sarg und tropfnasse Terrassentüren dominieren (Bühne: Paul Brown).

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Staatsoper Berlin: noch mal die lustige Sharon-Zauberflöte

02 Montag Dez 2019

Posted by Schlatz in Albina Shagimuratova, Julian Prégardien, Roman Trekel, Serena Sáenz Molinero, Victoria Randem

≈ 12 Kommentare

Flugs noch in die Sharon-Zauberflöte. Mozarts rätselhaftes Werk präsentiert sich unverbraucht und freigewischt vom Klischeeballast der Rezeptionsgeschichte. 

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Lux:NM in der Villa Elisabeth: Eres Holz hautwärts

01 Sonntag Dez 2019

Posted by Schlatz in Eres Holz

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Drei Uraufführungen auf einen Streich in der Villa Elisabeth an der Invalidenstraße. Sie werden betreut von den Neue-Musik-Experten von LUX:NM.

Den Anfang des Novitätenreigens macht hautwärts für Saxofon, Cello, Posaune, Akkordeon und Klavier von Eres Holz. Weiterlesen →

Britten: Death in Venice

28 Donnerstag Nov 2019

Posted by Schlatz in Alexandra Hutton, Flurina Stucki, Ian Bostridge

≈ 5 Kommentare

Brittens sprödes Lebensabschiedsopus Death in Venice feiert Wiederaufnahme an der Deutschen Oper. Zu mehr als einem zwiespältigen Eindruck reichen Regie (Graham Vick) und musikalische Aufführung nicht, da kann die Bühne in noch so suggestivem Leuchtstiftgelbgrün strahlen (Stuart Nunn).

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Kritik Premiere Staatsoper Berlin: Samson et Dalila

25 Montag Nov 2019

Posted by Schlatz in Brandon Jovanovich, Camille Saint-Saëns, Damián Szifron, Michael Volle, Samson et Dalila

≈ 10 Kommentare

War die Schwert-und-Sandalen-Oper (unübertroffen: Callas als Norma, del Monaco als Pollione) eigentlich nicht so tot wie Alexander der Große? Jetzt wagt die Staatsoper Berlin eine Wiederbelebung. Für Samson et Dalila von Camille Saint-Saëns greift Regisseur und Opernneuling Damián Szifron ganz tief in die Trickkiste der Breitwandoper. Szifron zeigt Bibelspektakel pur. Man traut seinen Augen kaum. Samson wandelt im Heiligen Land in Jesuslatschen. Die Philisterkrieger stecken unter scharfgezackten Helmen und in Rüstungen aus Metallschuppen, während die geknechteten Israeliten sich in antike Wallegewänder hüllen (Kostüme: Gesine Völlm).

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DSO Ticciati: 3 Mozartsinfonien

17 Sonntag Nov 2019

Posted by Schlatz in DSO, Robin Ticciati

≈ Ein Kommentar

Samstagabendkonzert des DSO mit Mozart. Robin Ticciati dirigiert die drei Sinfonien Es-Dur, g-Moll, C-Dur, Nummern 39 – 41. Weiterlesen →

Kritik Deutsche Oper: Chaya Czernowin Heart Chamber

16 Samstag Nov 2019

Posted by Schlatz in Chaya Czernowin, Johannes Kalitzke

≈ 15 Kommentare

Freundlicher Applaus, ein Buh für Czernowin, dazu der übliche lautstarke Enthusiasmus von Fan-Grüppchen. Wie war die jährliche Uraufführung an der Deutschen Oper? Claus Guth liefert eine passgenaue, hyperklare Regiearbeit, die fast für sich alleine bestehen kann. Und Chaya Czernowin schafft mit Heart Chamber eine Oper, die anmutet wie eine mikroskopisch genaue Autopsie der Liebe. Herzkammer ist leidenschaftlich und illusionslos, irre intim und kühlkontrolliert. Weiterlesen →

Staatskapelle Berlin: Saint-Saëns, Lisa Batiashvili 

13 Mittwoch Nov 2019

Posted by Schlatz in Camille Saint-Saëns, Lisa Batiashvili

≈ 3 Kommentare

Die Berliner Konzertsaison hat gerade einmal zwei Monate hinter sich, da wirft die Staatskapelle Berlin ihren Saint-Saëns-Abend in den Ring. Es gibt weniger Saint-Saëns-Abende als wünschenswert wäre.

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Deutsche Oper: Madama Butterfly

09 Samstag Nov 2019

Posted by Schlatz in Burkhard Ulrich, Byung Gil Kim, Dong-Hwan Lee, Irene Roberts, Madama Butterfly

≈ 2 Kommentare

Eine ordentliche Madama Butterfly an der Deutschen Oper in der 32 Jahre alten Inszenierung von Pier Luigi Samaritani, die alles bei Kimono und Obi belässt, mit ihren pastelligen Gazé-Gardinen betagt wirkt, aber keinem wehtut und viele zufriedenstellt.

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Kritik Berliner Philharmoniker: Zubin Mehta mit Bruckner 8.

07 Donnerstag Nov 2019

Posted by Schlatz in Zubin Mehta

≈ 5 Kommentare

Der 83-jährige Zubin Mehta gastiert bei den Philharmonikern mit Bruckner.

Die Sinfonie Nr. 8 mag zwar Bruckners längste Sinfonie sein. Bei Mehta wird der grimmige Koloss aber zum Ohrenschmeichler.

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Barocktage Staatsoper: King Arthur

04 Montag Nov 2019

Posted by Schlatz in Anett Fritsch, Reinoud Van Mechelen, René Jacobs

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Purcells charismatische semi-opera King Arthur zeigt, wie fantasievoll, schräg und anrührend barockes Musiktheater sein kann.

Ein König kämpft gegen Zauberer und Erdgeister, Sirenen und heidnische Sachsen. Er gewinnt die Schlacht, verliert aber seine Liebste. Weiterlesen →

ensemble unitedberlin mit Bochikhina, Gubaidulina, Ligeti, Dorokhov

31 Donnerstag Okt 2019

Posted by Schlatz in György Ligeti, Sergey Neller, Sofia Gubaidulina

≈ 5 Kommentare

Endlich einmal schaffe ich es zum ensemble unitedberlin ins Konzerthaus. Es warten 4 Komponist(inn)en und 5 Stücke. Hoch unter dem Dach, im Werner-Otto-Saal, gruppiert sich ein Abend um Werke von Sofia Gubaidulina. Neben der Grande Dame der zeitgenössischen russischen Musik kommen auch Ligeti sowie Olga Bochikhina und der jung verstorbene Dorochow zu Wort.

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