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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Kategorien-Archiv: Simon Rattle

Late Night: Hindemith, Henze, Walton – Barbara Hannigan singt Henze und dirigiert Walton

16 Sonntag Dez 2012

Posted by Schlatz in Barbara Hannigan, Hans Werner Henze, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Late Night Konzert. War womöglich besser als das große Konzert zuvor. Barbara Hannigan und Simon Rattle dirigieren. Den Anfang machte Hindemiths Kammermusik Nr. 1, deren Pathos der Schnödheit aber gegen die Schönheit von Hans Werner Henzes Being Beauteous und gegen den fröhlichen Kubismus von William Waltons Stücken aus Façade etwas abfiel. Im Zentrum stand Henzes Kantate für Koloratursopran, Harfe und vier Violoncelli, deren tödliche Grazie und lebendige Schönheit fast noch mehr verblüfften als die hingebungsvolle Interpretation der Musiker, allen voran der Frau Hannigans, deren straffer Sopran großer Resolutheit fähig ist. Weiterlesen →

Kritik Rattle Rosenkavalier Staatsoper: Dorothea Röschmann, Magdalena Kozena, Anna Prohaska, Michael Kraus

12 Mittwoch Dez 2012

Posted by Schlatz in Anna Prohaska, Dorothea Röschmann, Jürgen Linn, Magdalena Kozena, Simon Rattle

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Wiederaufnahme. Das Augenmerk liegt auf dem Dirigat von Simon Rattle. Rattles 1. Akt war Einspielen, Fingerübung. Rattles 2. Akt war gut. Rattles 3. Akt war he-raus-ra-gend. Die Besetzung mit Röschmann, Kozena, Prohaska, Muff, Kraus war natürlich ebenfalls ein Grund dafür, dass die Berliner sich glatten Fußgängerwegen, verdammt zugigen U-Bahn-Aufgängen und überhaupt einem äußerst wenig kulturellen Wetter aussetzten. Die Inszenierung von Nicolas Brieger hat mehrere gute Seiten. Sie erlaubt dem wertorientierten Zuhörer Weiterlesen →

Kritik Berliner Philharmoniker Simon Rattle: Ligeti, Lohengrin, Debussy Jeux, Ravel Daphnis, Schumann 3. Sinfonie

14 Mittwoch Nov 2012

Posted by Schlatz in Claude Debussy, György Ligeti, Maurice Ravel, Simon Rattle

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Gutes Konzert. Interessante Programmschleife von Ligeti über Jeux zur Rheinischen. Zweifelt jemand daran, dass ich mit großer Erwartung auf meinem Platz in Block D links (relativ weit vorne) saß?

Ligeti und Lohgengrinvorspiel attacca – ein typischer aber nichtsdestoweniger brillanter Einfall Simon Rattles. Ligetis Atmosphères sind ein Prunkstück des Orchesters (Kontrabassstelle). Das direkte Ansetzen des Wagnerschen Vorspiels verursacht ästhetisches und physiologisches Kribbeln. Das Lohengrinvorspiel wird vom Orchester rein aus dem schimmernden Klang des Beginns mit den achtfach geteilten ersten Geigen herausgeholt.

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Kritik Simon Rattle Berliner Philharmoniker: Strawinsky Sacre du Printemps, Roi des Étoiles

09 Freitag Nov 2012

Posted by Schlatz in Dmytro Popov, Igor Strawinsky, Le sacre du printemps, Luba Orgonášová, Mikhail Petrenko, Simon Rattle

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Kein gutes Konzert.

Am besten gefiel Strawinskys Roi des Étoiles, ein kurzes, effektives Chorstück mit klug gesetztem Giga-Orchester. Vor der Pause Rachmaninows abwechslungsreiche Kolokola oder „Glocken“. Der sichere Rundfunkchor trumpft mit präziser Schallkraft auf. Eindrucksvolle magmatische – oder enigmatische? – Höhepunkte der Philharmoniker. Mikhail Petrenko punktet mit sonor strömender Basslinie. Er ist bestens bekannt als Staatsopern-Hunding. Luba Orgonášová singt großartig. Ihre Stimme hört sich an wie eine Stalinorgel (mit Mezzo-Qualitäten), die zärtliches, dunkelrot glühendes Sopranfeuer spuckt. Dmytro Popov gefällt mit fester Tenorstimme.

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Philharmoniker, Rattle: Beethoven 7., Haydn 95., Widmann Flûte en suite

22 Samstag Sept 2012

Posted by Schlatz in Jörg Widmann, Joseph Haydn, Simon Rattle

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Haben nicht viele die Mahler 9. viel öfter gehört als die 7. Beethovens?

Das zuerst angesetzte Klavierkonzert Jörg Widmanns (Bronfman sollte spielen) wurde nicht fertig, oder Bronfman sagte NJET, oder Rattle sagte NO, oder die Philharmonier NEE.

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Kritik Berliner Philharmoniker/Rattle: Brahms 2. Klavierkonzert Bronfman, Lutoslawski 3. Sinfonie

25 Samstag Aug 2012

Posted by Schlatz in Johannes Brahms, Simon Rattle, Witold Lutosławski, Yefim Bronfman

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Sie haben uns wieder. Die Philharmoniker. Saisoneröffnung in eine nette Saison mit Lutoslawski-Spitzen, Dutilleux und ein paar Spritzern Wagner. Gauck sieht schick aus. Merkel muss sich wohl erst Mal von Samaras erholen und kommt lieber zum Silvesterkonzert. Lutoslawski – bitte polnisch „Lutoswwooawski“ gesprochen – war das Hauptstück, Brahms Hors d’Oeuvre.

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Kritik Rattle Walküre Berliner Philharmoniker: Herlitzius Westbroek Lilli Paasikivi Petrenko

21 Montag Mai 2012

Posted by Schlatz in Anna Gabler, Christian Elsner, Eva-Maria Westbroek, Evelyn Herlitzius, Heike Grötzinger, Lilli Paasikivi, Mikhail Petrenko, Simon Rattle, Susan Foster, Terje Stensvold

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Berliner Philharmoniker

Walküre konzertant ist was für Masochisten, besonders im Mai, und besonders wenn man bis 8 in der Sonne liegen kann. Man erntet mitleidige Blicke von Bekannten. Man lehnt Einladungen ab, in der Luise „noch ein kleines Bierchen“ zu trinken. Man flucht. Ich seufze. Zu allem Überfluss wurde mir heute mal wieder das Fahrrad geklaut.

Und damit zur Sache.

Ladies first…

Eva-Maria Westbroek: Resonante Stimme, resolute Erscheinung. Hübsch ist die spontane Glut des strudelnden Klangstroms, Westbroek gebietet über einen reichen Sopran mit

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Berliner Philharmoniker 2012/2013: Rattle Lutoslawski, Dutilleux, Beethoven, Thielemann Brahms, Dudamel Debussy

14 Montag Mai 2012

Posted by Schlatz in Christian Thielemann, Simon Rattle

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Wie gewohnt sagen die Philharmoniker als eines der letzten Berliner Ensembles, was 2012/13  los ist.

Rattle: Lutoslawski, Dutilleux, Beethoven, Strawinsky, Bruckner, Widmann, Gershwin, Britten

Zuerst zu den Rattle-Konzerten. Der programmatische Wille zu konsequenten Zyklen ist leider passé (siehe die einstigen Pärchen Sibelius-Beethoven, Beethoven-Webern, Brahms-Schönberg sowie Mahler). Aber Gott sei Dank findet der Ligeti- und Berio-Strang Weiterlesen →

Deutsche Oper Berlin 2013/2014: Simon Rattle Ring des Nibelungen

16 Montag Apr 2012

Posted by Schlatz in Daniela Sindram, Eva-Maria Westbroek, Evelyn Herlitzius, Heidi Melton, Lance Ryan, Simon Rattle, Terje Stensvold

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DIE AKTUELLEN KRITIKEN FÜR DEN RATTLE-RING:

SIMON RATTLE DIRIGIERT RHEINGOLD DOB 2013

SIMON RATTLE DIRIGIERT WALKÜRE DOB 2013

SIMON RATTLE DIRIGIERT SIEGFRIED DOB 2013

SIMON RATTLE DIRIGIERT GÖTTERDÄMMERUNG DOB 2013

Hat’s die Deutsche Oper doch geschafft. Simon Rattle wird an der DOB dirgieren. Allerdings erst in der übernächsten Saison. Dann soll es aber gleich der Ring des Nibelungen sein. Rattle dirigiert den kompletten Ring im September 2013, Donald Runnicles einen weiteren Ring im Januar 2014.

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Kritik Berliner Philharmoniker: Elgar Enigma Variations, Dvořák, Debussy, Schönberg

15 Mittwoch Feb 2012

Posted by Schlatz in Antonín Dvořák, Claude Debussy, Edward Elgar, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Der Berliner Winter ist nicht mehr. Stattdessen hört man die Philharmoniker mit einem Programm, das es gestattete, eine Prise Snobismus (Schönberg, Debussy) mit der gesunden Lust am Vergnügen (Dvořák, Elgar) zu verbinden. Ideal wäre gewesen, noch eine Siebte von Beethoven attacca an Elgars Variationen anzuschließen, aber was will man machen? Es war ein Abend ohne pompöse Reprisen und uferlose Sonatenhauptsätze, und wenn es welche gab, haben die Komponisten sie so gut versteckt, dass man sie nicht bemerkte.

Es gab Überraschungen. Debussys zweihufiges Prélude war gar nicht das beste Stück des Abends, Dvořáks Spinnrad war schöner als gedacht, und auf den jugendlichen Rippen von Elgars Enigma-Variationen saß kein Gramm Wagner-Fett – für ein großes Orchesterwerk, dessen Uraufführungsjahr 1899 heißt, erstaunlich und ein unbedingtes Qualitätsmerkmal.

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Berliner Philharmoniker, Simon Rattle: Bruckner Sinfonie Nr. 9 (mit Finale)

09 Donnerstag Feb 2012

Posted by Schlatz in Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich heute lieber Ligetis gute, alte Atmosphères und dann eine Sinfonie Prokofjews gehört, aber nicht die fünfte. Ich habe noch nie eine Brucknersinfonie gehört, die ich von vorne der ersten bis zur letzten Note fesselnd gefunden hätte. An den Abend, an dem Thielemann mit den Wienern Philharmonikern hier in Berlin eine übermäßig verbrucknerte Achte aufführte und meine Langeweile sich in dem Maße vermehrte, wie die Gesamtzahl der gespielten Noten die 50 Millionen mit Leichtigkeit überstieg, erinnere ich mich nur ungern. Und vor drei, vier Jahren fand ich bei Barenboims Bruckner die langsamen Sätze ungemein fesselnd, zur Zeit indes finde ich die langsamen Sätze unter Barenboim nicht so gut und die Ecksätze fesselnd. Liegt es an mir, an Barenboim oder an Bruckner?

Dirigiert Simon Rattle Anton Bruckner, hört man immer Musik, und das ist nicht wenig. Es gibt Dirigenten, die dirigieren ausschließlich Bruckner, wenn sie Bruckner dirigieren, aber dafür keinen Takt Musik.

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Late Night: Gábor Tarkövi Sequenza X, HK Gruber, Kurt Weill und andere Nettigkeiten

21 Samstag Jan 2012

Posted by Schlatz in Simon Rattle, Stefan Dohr

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Berliner Philharmoniker

Das neueste Late-Night-Konzertchen war nicht ganz so aufregend wie das letzte Late-Night-Konzert, aber im Vergleich zum unmittelbar vorangegangenen Philharmoniker-Konzert überaus befriedigend.

Simon Rattle ließ sich entschuldigen. HK Gruber leitete.

Kurt Weills kurze Stückchen hatten stratosphärisches Niveau, was den klaren, scharfen Orchestersatz anging. Gábor Tarkövi spielte eine bombenmäßige Sequenza X. Sein Ton ist zugleich objektiv und subjektiv, Weiterlesen →

Die Berliner Philharmoniker werden (vermutlich) immer reicher und ich werde (mit Sicherheit) immer ärmer

11 Mittwoch Jan 2012

Posted by Schlatz in Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Neulich an der Philharmonie-Kasse. Eine Frau steht vor mir. „Wat? 40 Euro? Dit is dit günstigste? Puuh, dit is aber jans schön teuer.“ Den letzten Satz hat die Dame schon etwas leiser gesprochen. Das Ende des Satzes habe ich kaum noch gehört, denn von Geld spricht man nicht gerne laut, es sei denn man hat zu viel davon. Gute Frau, Sie haben grundsätzlich Recht, dachte ich auf jeden Fall. Weiterlesen →

Das Berliner Silvesterkonzert 2011: Kissin, Simon Rattle, Berliner Philharmoniker, Grieg und andere Kleinigkeiten

01 Sonntag Jan 2012

Posted by Schlatz in Antonín Dvořák, Jewgenij Kissin, Maurice Ravel, Silvesterkonzert, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Ach, diese Neujahrstage in Berlin. Das Gehör ist halb taub, Brötchen gibt’s nur beim türkischen Bäcker, der stets gut gekleidete Herr, der gegenüber im Dritten wohnt, steht mittags um halb zwei in langer Unterhose auf dem Balkon und schüttelt die Bettdecke aus. Es regnet, es ist grau zum Verzweifeln, aber das ist in Berlin selbstverständlich.

Alles in allem also ein gelungener Start ins neue Jahr, das bestimmt viel besser wird als das vergangene, wenn auch das vergangene nicht wirklich besser war als das vorvergangene. Aber in Berlin ist man von Natur aus optimistisch, wobei man den Berliner Optimismus in den meisten anderen Landesteilen mit sicherem Urteil als tief verwurzelten Fatalismus mit einer gehörigen Portion Lust am Hässlichen entlarven würde. Aber ich will nicht um den heißen Brei herumreden. Das 2011er-Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker.

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Berliner Philharmoniker Late Night: Ligeti Avenures, Berio Sequenza VIII, Unsuk Chin und Andreas Buschatz

11 Sonntag Dez 2011

Posted by Schlatz in György Ligeti, Luciano Berio, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Die zweite Late Night hatte mehr Pepp als die erste. Das lag am Programm. Heute war György Ligeti zwei Mal im Programm vertreten, was neben der Mitwirkung der versierten Musiker sowie der von Boss Simon Rattle einen Besuch zu einer sehr empfehlenswerten Sache machte. Beim zweiten Late-Night-Abend musste man auf die reizende Frau Kozena verzichten, aber niemand bezweifelte, dass auch die Damen Sarah Sun, Truike van der Poel und Herr Anzorena Guillermo unterhalten konnten.

Wenn mich nicht alles täuscht, waren Ligetis Aventures neben Mahlers Achter und Neunter vom Herbst das beste, was in dieser Saison bislang in den philharmonischen Konzerten zu hören war. Wenn jemand anderer Meinung ist, bitte aufstehen und die ersten zehn Takte aus Jonathan Harveys Weltethos pfeifen. Sarah Maria Sun (Sopran), Truike van der Poel (Mezzo) und der stämmige Guillermo Anzorena (Bariton) absolvierten ihre Parts mit bewunderungswürdigem künstlerischem Einsatz. Der unfehlbare Andreas Blau (Flöte) konnte sich dabei ein gelegentliches Grinsen nicht verkneifen. Weiterlesen →

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