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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Archiv des Autors: Schlatz

Kein Barenboim, kein Tristan, keine Isolde

26 Montag Mär 2012

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim

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Nein, nein, nein. Ich war nicht in Daniel Barenboims Tristan & Isolde. Ich habe in den letzten sechs Jahren keine Vorstellung des Barenboimschen Tristan ausgelassen – eine Vorstellung ausgenommen, und diese nur aus dringenden allgemein-familiären Gründen (kein Trauerfall). Ich war reif für ein Jahr ohne Tristan und Isolde in der Staatsoper, was mich nicht daran hindern wird, morgen mal in den RSB-Tristan reinzuschnuppern. Danke.

Pollini krank: Festtage 2012 ohne Pollini

23 Freitag Mär 2012

Posted by Schlatz in Maurizio Pollini

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Schade. Die Ostereiersuche 2012 läuft ohne kulturellen Flankenschutz von Pollini ab. Maurizio Pollini ist erkrankt. Er sah im Herbst auch nicht so gut aus, ehrlich gesagt. Pollini muss die höllisch interessanten Klavierrecitals mit Beethovensonaten und zeitgenössischer Musik absagen. Die Konzerte sollten am 2. und 8. April stattfinden. Ich hatte meine Ostereiersuche schon verschoben, um das Konzert am Vormittag des Ostersonntags besuchen zu können.

Zu lesen auf staatsoper-berlin.de .

Kritik SWR Sinfonieorchester, Lothar Zagrosek, Maerzmusik: Wolfgang Rihm, Christian Wolff, Morton Feldman

23 Freitag Mär 2012

Posted by Schlatz in Lothar Zagrosek

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Wolfgang Rihm 3. Doppelgesang (2004) / Morton Feldman Coptic Light (1986) / Christian Wolff John, David (1998) / Wolfgang Rihm Magma (1973)
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg / Lothar Zagrosek / Jörg Widmann / Antoine Tamestit / Robyn Schulkowsky

Das SWR Sinfonieorchester ist jenes Orchester, mit dessen Beseitigung der SWR sich in die erste Reihe der irrelevanten deutschen Sendeanstalten zu stellen beabsichtigt. Weiterlesen →

Berliner Philharmoniker Zubin Mehta: Bruckner Sinfonie Nr. 8

16 Freitag Mär 2012

Posted by Schlatz in Zubin Mehta

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Der Ausgangspunkt für dieses Konzert war meiner Ansicht nach folgender. 1., Zubin Mehta ist ein guter Dirigent, aber nicht für Bruckner. 2., Überlänge und -druss liegen bei Bruckner nah beieinander. Doch es kommt anders.

Bruckners Achte unter Zubin Mehta ist hörenswert. Nur das Finale ist etwas schwächer.

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Staatsoper: Liebestrank Rolando Villazón Anna Samuil

09 Freitag Mär 2012

Posted by Schlatz in Anna Samuil, Rolando Villazón

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Rolando Villazón Berlin

"In diesem Pulli bekomm' ich jede Frau!" Rolando Villazón im Liebestrank an der Berliner Staatsoper // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Wer vor zwei oder drei Jahren den Eugen Onegin in Berlin mit Villazón gehört hat, dürfte das Wiederhören mit Rolando Villazón herbeigesehnt und zugleich gefürchtet haben. Villazóns Stimme befand sich in einem labilen, fragilen Zustand, auch wenn sie größter Zartheit und Feuers fähig war. Weiterlesen →

Konzert Anne-Sophie Mutter: Mozart, Schubert, Lutoslawski, Saint-Saens

08 Donnerstag Mär 2012

Posted by Schlatz in Anne-Sophie Mutter, Witold Lutosławski

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Anne-Sophie Mutters jährliche Auftritte in der Philharmonie sind so sicher wie die Tatsache, dass Thielemann mit den Philharmonikern entweder Strauss oder Bruckner oder beides dirigiert. Weiterlesen →

Barenboim: Brahms Klavierkonzert Radu Lupu, Berg Lulu-Suite Rinnat Moriah. Und Strauss

07 Mittwoch Mär 2012

Posted by Schlatz in Alban Berg, Johannes Brahms, Pierre-Laurent Aimard, Radu Lupu, Richard Strauss, Rinnat Moriah, Till Eulenspiegel

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Staatskapelle Berlin, Philharmonie. Schönes Konzert.

Radu Lupus Understatement fällt auf. Er sitzt auf einem Orchestermusikerstuhl. Seine Körperhaltung ist nachlässig zu nennen, gekrümmter Rücken, betont zufällige Beinhaltung. Lupu reduziert Bewegungen, wo es nur geht. Ich höre nach 2 Minuten auf, die Grifffehler zur Kenntnis zu nehmen.

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Ach Jottchen, nee. Kritik Al gran sole carico d’amore, Staatsoper Berlin

05 Montag Mär 2012

Posted by Schlatz in Ingo Metzmacher, Luigi Nono

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Was würde Luigi Nono dazu sagen?

Al gran sole carico d'amore // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de
Finden Sie die Sängerin in 10 Sekunden! Al gran sole carico d’amore // Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Die Inszenierung von Al gran sole carico d’amore, die im Kraftwerk Mitte an der Köpenicker Straße gezeigt wird, gibt Rätsel auf.

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Kritik Berliner Philharmoniker Thielemann: Bruckner 4., Strauss

04 Sonntag Mär 2012

Posted by Schlatz in Christian Thielemann, Richard Strauss

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Ich mach’s kurz. Es gab zwei Stars des Abends. Der eine war Albrecht Mayer, der andere die Stellen bei Bruckner, die richtig laut sind.

Albrecht Mayer spielt Strauss‘ Oboenkonzert. Das Konzert ist unvorstellbar sicher gearbeitet und überhaupt eine etwas mysteriöse Sache. Es ist sachlich und rätselhaft zugleich. Im subtilen Fließen ähnelt es Strauss‘ wunderbaren Metamorphosen. Albrecht Mayer spielt präzise, konzentriert und unendlich wandelbar im Ton. Christian Thielemann lässt die Philharmoniker entzückend begleiten. Manchmal spielen die Berliner Philharmoniker nur, wenn sie begleiten. Thielemann brachte die Musiker dazu, zu begleiten.

Bruckner, 4. Sinfonie. Zuerst das Schlechte.

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Die schöne Stimme: Kritik Anna Netrebko Philharmonie mit Strauss, Boito, Verdi, Tschaikowskij

01 Donnerstag Mär 2012

Posted by Schlatz in Anna Netrebko

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Das Konzert war ebenso kurz wie der diesjährige Berliner Winter, und Frau Netrebko ebensowenig krank wie beim letzten Konzert mit Barenboim.

Daniel Barenboim dirigiert einen hübschen Till Eulenspiegel, in dem die Holzbläser durch Charme und Flatterhaftigkeit auffielen, einen schmissigen Ungarischen Marsch aus Berlioz‘ Faust und eine grimmige Ouvertüre zu Verdis I Vespri Siciliani. Barenboim dirigiert in bester Laune.

Das Publikum lässt sich Weiterlesen →

Le Nozze di Figaro, Staatsoper: Dorothea Röschmann, Anna Prohaska, Christine Schäfer, Vito Priante, Abdellah Lasri

26 Sonntag Feb 2012

Posted by Schlatz in Anna Prohaska, Christine Schäfer, Dorothea Röschmann

≈ 4 Kommentare

Die Kritik zu Le Nozze die Figaro 2014 mit Dorothea Röschmann, Anna Prohaska und anderen hier lesen sowie die Premierenkritik zu Jürgen Flimms neuer Inszenierung am Schillertheater hier lesen.

Seit Monaten einmal wieder in der Staatsoper im Schillertheater. Nachmittagsvorstellung. Daniel Barenboim dirigiert. Die Ouvertüre hinterließ keinen besonderen Eindruck, vielleicht wegen des mittleren Tempos oder vielleicht weil man weiß, dass es 100 Arten gibt, wie die Ouvertüre gespielt werden kann. Oder weil 15 Uhr keine Zeit für einen Figaro ist, oder weil die Musiker noch das Mittagessen verdauten. Im Laufe des ersten Aktes war ich dann zufrieden. Hinter mir bemerkte eine Dame (vorwurfsvoller Unterton), dass das Orchester mit stattlichen 50 Leuten spiele. Weiterlesen →

Jonas Kaufmann Liederabend: Liszt, Mahler, Duparc, Strauss

18 Samstag Feb 2012

Posted by Schlatz in Franz Liszt, Henri Duparc, Jonas Kaufmann, Richard Strauss

≈ 6 Kommentare

Berlin, Philharmonie. Jonas Kaufmann im Frack. Er trägt ein großes Einstecktuch, Begleiter Helmut Deutsch ein kleines. Bei Liszt gefiel die interpretatorisch unbewältigte Spanne zwischen laut und leise nicht, wenn auch „Im Rhein, im schönen Strome“ mit wundervollem Ernst begonnen wurde. Von den Rückert-Liedern waren vor allem „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ und auch „Ich atmet einen linden Duft“ und „Um Mitternacht“, freilich mit etwas extrovertiertem Ausgang („Du hälst die Wacht“), genau und klangschön gesungen.

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Kritik Berliner Philharmoniker: Elgar Enigma Variations, Dvořák, Debussy, Schönberg

15 Mittwoch Feb 2012

Posted by Schlatz in Antonín Dvořák, Claude Debussy, Edward Elgar, Simon Rattle

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Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Der Berliner Winter ist nicht mehr. Stattdessen hört man die Philharmoniker mit einem Programm, das es gestattete, eine Prise Snobismus (Schönberg, Debussy) mit der gesunden Lust am Vergnügen (Dvořák, Elgar) zu verbinden. Ideal wäre gewesen, noch eine Siebte von Beethoven attacca an Elgars Variationen anzuschließen, aber was will man machen? Es war ein Abend ohne pompöse Reprisen und uferlose Sonatenhauptsätze, und wenn es welche gab, haben die Komponisten sie so gut versteckt, dass man sie nicht bemerkte.

Es gab Überraschungen. Debussys zweihufiges Prélude war gar nicht das beste Stück des Abends, Dvořáks Spinnrad war schöner als gedacht, und auf den jugendlichen Rippen von Elgars Enigma-Variationen saß kein Gramm Wagner-Fett – für ein großes Orchesterwerk, dessen Uraufführungsjahr 1899 heißt, erstaunlich und ein unbedingtes Qualitätsmerkmal.

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Endlich festgelegt? Netrebko: Verdi, Strauss, Boito. Barenboim: Strauss, Berlioz, Verdi.

15 Mittwoch Feb 2012

Posted by Schlatz in Anna Netrebko

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Schlagwörter

Staatskapelle Berlin

Daniel Barenboim hat anscheinend neuerlich mit Anna Netrebko telefoniert. Ergebnis: Das alte Programm für das Benefizkonzert Ende dieses Monats wurde zu großen Teilen über den Haufen geworfen. Der empfindsame Tschaikowsky ist raus geflogen. Strauss hat es mit typisch bayerischer Mir-san-mir-Haltung geschafft, im Programm zu bleiben (Staatskapelle: Till Eulenspiegel, Netrebko: 3 Lieder). Weiterlesen →

Wie singt Jonas Kaufmann?

14 Dienstag Feb 2012

Posted by Schlatz in Jonas Kaufmann

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Schlagwörter

Staatskapelle Berlin

Noch mal zum Jonas-Kaufmann-Konzert mit Liszt (14. Pslam & Faust-Sinfonie) der Staatskapelle in der Philharmonie. Womöglich urteilte ich etwas hart, was die sängerische Leistung von Jonas Kaufmann angeht. Habe ich ein schlechtes Gewissen? Hmmm. Vielleicht.

Aber ich rede um den heißen Brei herum. Herr Kaufmann hat’s ja auch nicht leicht. Der Psalm Nr. 14 ist eine höllische Sache für jeden Tenor. Jonas Kaufmanns Stimme liegt stellenweise so frei wie die Ostsee vor Kühlungsborn bei Vollmond. Weiterlesen →

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