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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Monatsarchiv: Dezember 2017

Kritik Silvesterkonzert 2017 Berliner Philharmoniker: Joyce DiDonato singt Strauss

30 Samstag Dez 2017

Posted by Schlatz in Antonín Dvořák, Igor Strawinsky, Joyce DiDonato, Noah Bendix-Balgley, Richard Strauss, Silvesterkonzert, Simon Rattle

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Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Das Jahresende 2017 naht mit Riesenschritten, schneelos und – in Berlin – fast bibberfrei. Statt Frost und Schnee fliegt jedoch die US-amerikanische Ausnahmesängerin Joyce DiDonato ein, wahrlich keine schlechte Alternative. DiDonato ist also die

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Hänsel und Gretel Berlin Staatsoper Achim Freyer – Kritik

26 Dienstag Dez 2017

Posted by Schlatz in Anna Samuil, Arttu Kataja, Corinna Scheurle, Sarah Aristidou, Sebastian Weigle, Stephan Rügamer

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HänselundGretel Staatsoper Berlin Achim Freyer

Nicht ganz geheuer: hier steckt Hänsel schon in Schwierigkeiten / Foto: Monika Rittershaus / staatsoper-berlin.de

Mit einer klugen und quietschbunten Neuinszenierung von Hänsel und Gretel startete die Staatsoper Berlin Anfang Dezember mit Volldampf in den regulären Spielplan. Regie-Tausendsassa Achim Freyer (Kostüme, Bühnenbild, Regie) inszeniert die als Vorweihnachts-Kassenmagnet immerbeliebte Märchenoper von Humperdinck. Dabei meistert Freyer den Spagat zwischen hintergründig und kulleräugig, zwischen Erwachsenen- und Kinderoper mit viel Charme.

Hänsel und Gretel sind hier wirklich einmal Kindsköpfe. Deswegen agieren sie mit übergroßen Pappmaché-Gesichtern. Gretel trägt Haarschleife und Pünktchenkleid. Hänsel steckt in einer Lausbubenhose, die schnurstracks aus dem Bilderbuch kommt. Auf dem Scheitel sitzen ein keckes Käppi und ein giftgrüner Irokesen-Wisch. Das wirkt kindlich und symbolhaft zugleich. Bei Freyer kam der Stil ja immer schon aus der Überzeichnung. An der Staatsoper haut das hin. Die Gebrüder Grimm – von der Phantasie bonbonbunt beschwipst. Weiterlesen →

Kritik La Bohème Staatsoper Berlin: Gheorghiu Beczala Daza Samuil

23 Samstag Dez 2017

Posted by Schlatz in Alfredo Daza, Angela Gheorghiu, Anna Samuil, Gyula Orendt, Julien Salemkour, Piotr Beczala

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2017 Staatsoper Berlin La Bohème Puccini
Weihnachten im Quartier Latin: Che chiasso! Quanta folla! / Foto: Monika Rittershaus

Eine Bohème an der Staatsoper Unter den Linden in glänzender Besetzung.

(Hier Kritik der Aufführung mit Elena Stikhina und Vincenzo Costanzo vom Januar 2018 lesen.)

Tenor Piotr Beczala und Sopran Angela Gheorghiu singen in Lindy Humes bewährter Inszenierung, die die Handlung aus dem Paris von 1830 ins Jahr 1900 verlegt und bei der pittoresken Milieuschilderung einen Mittelweg einschlägt: nicht zu viel Klischee und nicht zu wenig Gefühl.

Angela Gheorghiu präsentiert – wer hätte etwas anderes erwartet? – eine Mimì, die auch kokett, ja leidenschaftlich ist. Wie Gheorghiu singt, lässt kaum Wünsche offen. Ihre Stimme ist nicht zu groß, doch immer noch wunderbar konzentriert im Ton, voller magischer Pianissimi und kommt ohne verismohaftes Tosca-Röhren aus.

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Kritik Premiere L’Incoronazione di Poppea Staatsoper Berlin

10 Sonntag Dez 2017

Posted by Schlatz in Anna Prohaska, David Oštrek, Diego Fasolis, Evelin Novak, Florian Hoffmann, Franz-Josef Selig, Gyula Orendt, Katharina Kammerloher, Linard Vrielink, Mark Milhofer, Narine Yeghiyan

≈ Ein Kommentar

 

Oh, wie verrucht war das alte Rom.

Oh, wie genial komponierte Monteverdi.

Es ist nicht ganz falsch, Monteverdis L’incoronazione di Poppea als Urknall der Operngeschichte zu bezeichnen. In Poppea, Monteverdis letzter Oper, 1643 in Venedig uraufgeführt, ist alles enthalten: Liebe und Tod, Intrige und Mord, Triumph und Untergang. Das ist der Stoff, aus dem die Oper ist. Die Liebe geht über Leichen und Amor regiert die Welt. In der Krönung der Poppea tappsen affektgesteuert Menschenschicksale durch die frisch gebackene Musikgattung Oper, verstricken sich immer tiefer in ihre Schicksale und singen sich die Seele aus dem Leib.

Die Formel, mit der Regisseurin Eva-Maria Höckmayr nun Monteverdis erstaunlichem, überreichem Meisterwerk beikommen will, Weiterlesen →

Kritik Berliner Philharmoniker Blomstedt: Bruckner Sinfonie 3 & Mozart KV488 Pires

09 Samstag Dez 2017

Posted by Schlatz in Herbert Blomstedt

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Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Bruckners 3. Sinfonie in der Urfassung. Der Eindruck ist so-làlà. Bekanntlich war die Dritte Bruckners Schmerzenskind. Drei Werk- und zwei Druckfassungen existieren. Die Unterschiede zwischen Fassung 1 (1873) und Fassung 3 (1889) sind immens. Meist bekommt man die Version 1889 zu hören. Einst lobte Eliahu Inbal an den Urfassungen die „ungeheure Kraft“. Inbal sagte: „Wer die Urfassung kennt, kann die späteren Versionen nicht ertragen.“ Mir geht es andersherum. Ich kann beim Hören der Urfassung die Urfassung nicht ertragen.

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DSO & Mirga Gražinytė-Tyla & Gidon Kremer: Weinberg Violinkonzert & Sibelius Kritik

08 Freitag Dez 2017

Posted by Schlatz in DSO, Gidon Kremer

≈ 6 Kommentare

Es ist erstaunlich, wie viele Ost-Komponisten neben und nach Schostakowitsch immer noch eine Entdeckung wert scheinen. Dies scheint besonders für den Polen Mieczyslaw Weinberg zu gelten. Dessen Violinkonzert, das im übergroßen Schatten eben jenes Schostakowitsch entstand, wurde 1961 von Leonid Kogan in Moskau uraufgeführt. Angesichts des schmalen Bestands an lebensfähigen Violinkonzerten 20. Jahrhunderts könnte Weinbergs Werk durchaus ein Bereicherung darstellen. Weiterlesen →

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