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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Monatsarchiv: März 2017

Madama Butterfly Staatsoper: Oksana Dyka Teodor Ilincăi Alfredo Daza

24 Freitag Mär 2017

Posted by Schlatz in Alfredo Daza, Arttu Kataja, David Oštrek, Eun Sun Kim, Michael Smallwood, Oksana Dyka, Teodor Ilincai

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Michael Smallwood, Natalia Skrycka, Katharina Kammerloher, Alfredo Daza, Oksana Dyka, Teodor Ilincăi
Michael Smallwood, Natalia Skrycka, Katharina Kammerloher, Alfredo Daza, Oksana Dyka, Teodor Ilincăi, Eun Sun Kim

Diese Madama Butterfly ist anders.

Oksana Dyka ist groß und knochig. Dyka überragt den Pinkerton ebenso wie ihren (einzigen) Freund, den Konsul. Diese Madama Butterfly ist keine Farfalletta, kein süßer Schmetterling. In einem Ehestreit trüge nicht sie, sondern der US-Boy die blauen Flecken davon.

Oksana Dyka, das ist ein Sopran wie ein Traktor. Eine Butterfly mit dem Herz einer Tosca. Unmöglich, dass eine Madama Butterfly mit dieser Stimme noch Jungfrau ist.

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Kirill Petrenko mit den Berlinern: Mozart, Tschaikowsky, Adams

24 Freitag Mär 2017

Posted by Schlatz in Georg Nigl, Kirill Petrenko

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Berliner Philharmoniker

Da ist er. Kirill Petrenko.

Knapp-kompakt das Kraushaar, darunter die fliehende Stirn, dazu die irgendwie ausgemergelte Gestalt. Dirigiert er, beherrscht ein komplizierter Teppich aus Falten die Stirn.

Die Philharmoniker spielen Tschaikowskys Sechste, erster Satz.

Es klingt so locker gefügt und verblüffend genau ausgehört. Selten wurde in der Philharmonie in den letzten Jahren Spätromantik so besessen diszipliniert gespielt. Selten hört man die weiträumigen Spannungs- und Entspannungsfelder so hochbewusst ausgefeilt. Ist das nicht die Strategie Karajans: Überwältigen durch Schönspielen und Formbewusstsein? Den elegischen Kulminationspunkt der Coda spielen die Musiker jedenfalls mit karajanesk schöner Entfaltung der Linien. Erstaunlich andererseits, wie frei virtuos die Holzbläser (Moderato mosso) spielen dürfen. Weiterlesen →

Kritik Rattle Berliner Philharmoniker: HK Gruber Klavierkonzert Bartók Herzog Blaubarts Burg

19 Sonntag Mär 2017

Posted by Schlatz in Emmanuel Ax, HK Gruber, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Das Klavierkonzert von HK Gruber kann ich wieder vergessen.

Oder auch nicht.

Lassen wir die Frage, ob der fluffige Ton von HK Grubers Komposition Ernst oder Jux ist. Das unaufdringliche Tastenparlando gibt Emmanuel Ax jedenfalls klar und akkurat. Aber es ist nichts Neues an Grubers Klavierkonzert. Muss ja nicht. Erfrischend leicht gestrickt ist das Werk immerhin, aber nur selten ironisch augenzwinkernd. Die Instrumentalisten steuern Kostbares bei, Tarkövi die gestopfte Trompete, die Streicher Butterweichheit.

Der Klavierpart ist sterbenslangweilig. Aber der Rest…

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Late Night Rattle: Magdalena Kožená Ravel Berio Sequenza III Laborintus II

19 Sonntag Mär 2017

Posted by Schlatz in Magdalena Kozena, Simon Rattle

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Berliner Philharmoniker

Zuerst Maurice Ravels makellose Trois Poèmes nach Mallarmé.

Magdalena Kožená singt emotional vibrierend, tonlich intensiv (fast hypnotisierend), subtil im Farbenspiel. Typisch die gedämpfte Beweglichkeit ihres Mezzosoprans. Die Orchester-Akademie der Philharmoniker spielt bestechend genau.

Kompositionen von Luciano Berio waren in den Programmen der Late-Night-Konzerte oft vertreten. Heute kommt Berios Sequenza III für Frauenstimme zur Aufführung. Sequenza III erfordert 15 Singtechniken und 44 Vortragsarten. Uraufführung war 1966. Kožená zollt Berio mit kraftvollen Temperament Tribut, artifizielle Spontaneität allerdings war nie ihr Ding.

Luciano Berio Laborintus II für Stimmen, Instrumente und Tonband lässt sich als eine Art experimentelles Musiktheater beschreiben (Uraufführung 1965). Die Besetzung sieht u.a. drei Klarinetten, drei Trompeten (mit Velenczei), drei Posaunen, zwei Harfen, Flöte, zwei Celli und Kontrabass vor. Der Text stützt sich auf Sanguineti, Dante (ja, hab’s gehört, „Lasciate ogni speranza“), Eliot, Pound und die Bibel. Auch Laborintus II ist feinste Sechziger-Jahre-Musik. Weiträumigkeit und Frische klingen wunderbar unverbraucht. Die Qualität der Komposition ist enorm.

Sprecher ist Dino Scandariato.

Gehört über die Digital Concert Hall.

Berliner Tannhäuser: Peter Seiffert, Ain Anger, Ricarda Merbeth

18 Samstag Mär 2017

Posted by Schlatz in Adriana Ferfezka, Ain Anger, Alexei Botnarciuc, Clemens Bieber, Donald Runnicles, James Rutherford, Jörg Schörner, Noel Bouley, Peter Seiffert, Ricarda Merbeth

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Deutsche Oper Berlin

Tannhäuser Deutsche Oper Berlin Peter Seiffert Ain Anger Donald Runnicles
Und ewig baumelt der Landadel: Thüringische Hofgesellschaft unter Blechrittern

Welche sind die fünf Fehler des Tannhäuser?

  1. Die Oper beginnt mit der langatmigen Schilderung einer Trennung. Ungünstig.
  2. Sind Elisabeth und Tannhäuser wirklich ein Liebespaar? Eben.
  3. Den Venusberg zufriedenstellend zu inszenieren ist unmöglich.
  4. Venus ist eine Allegorie, keine Frauenperson aus Fleisch, Flüssigkeiten und Knochen.
  5. „Ein etwas theoretischer Ausgang.“ (Zitat Alfred Kerr).

Die Inszenierung von Kirsten Harms hat ihr tiefsinniges Coming-out, als Wolfram mitansehen muss, wie die tote Elisabeth von den Toten aufersteht wie weiland Lazarus, nur eben als Venus.

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Kritik Ariadne auf Naxos Staatsoper Berlin 2017: Samuil Kammerloher Saccà Kataja

18 Samstag Mär 2017

Posted by Schlatz in Adam Kutny, Anna Samuil, Arttu Kataja, David Oštrek, Eun Sun Kim, Evelin Novak, Grigory Shkarupa, Gyula Orendt, Katharina Kammerloher, Linard Vrielink, Miloš Bulajić, Roberto Saccà, Sónia Grané

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Ariadne auf Naxos Staatsoper Berlin

Gruppenbild mit Ariadne: Ariadne auf Naxos im Berliner Schillertheater

Neuenfels‚ äußerlich kühle, innerlich kluge Inszenierung ist eines der Schaustücke der Staatsoper Berlin.

Ariadne auf Naxos – als Oper – ist durchaus nicht frei von Problemen, Zwiespältigkeiten. Da ist ja nicht nur die Trennung von kammermusikalisch leichtem, sprechtheaterdurchwehtem „Vorspiel“ und operseria-öser „Oper“. Da ist auch die heikle Tatsache, dass Ariadne eine jener Kunst-denkt-über-Kunst-nach-Opern ist – und eine der ersten.  Weiterlesen →

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