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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Kategorien-Archiv: Daniel Barenboim

Barenboims Mahler-Zyklus: Die 9. Mahler-Sinfonie mit der Staatskapelle

21 Donnerstag Jul 2011

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim

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Staatskapelle Berlin

Festtage 2007 Mahler-Zyklus Barenboim/Boulez
Staatskapelle Berlin – Daniel Barenboim: Mahler 9. Sinfonie

Konzertkritik Daniel Barenboim. Überall ist dieses warme Licht, das Parkett ist rammelvoll, die Stehplätze sind mehrfach besetzt. Acht Uhr, das Staatsopernorchester lässt sich Zeit. Dann kommt das Orchester, Applaus, dann kommt der Konzertmeister, Applaus, dann kommt Barenboim, dicker Applaus. Dann geht’s los, Stille. Mahler Neunte.
Sehr schön alles. Das Andante ist gut, der Ländler ist Weltklasse. Die Rondo-Burleske vielleicht das Beste, was es diese Saison bislang in der

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Barenboims Berliner Parsifal mit Plácido Domingo und Waltraud Meier

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Matti Salminen, Plácido Domingo, Waltraud Meier

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Daniel Barenboim Bernd Eichinger Matti Salminen Waltraud Meier Christof Fischesser Hanno Müller-Brachmann Plácido Domingo

Es ist nicht leicht, Prokofiews Fünfte mit den Berliner Philharmonikern unter Gustavo Dudamel zu hören, und 18 Stunden später Barenboims Parsifal. Ich trage es mit Fassung und lese auf dem Besetzungszettel, dass René Pape ausfällt. Matti Salminen springt ein. Nun gut. Bernd Eichingers Inszenierung ist nach wie vor aufgrund ihrer bleiernen Gedankenlosigkeit ein Ärgernis. Insbesondere während der tölpelhaften Filmsequenzen empfiehlt sich über ganze Partiturseiten hinweg das geschlossene Auge. Bernd Eichinger mag mittelmäßige Filme drehen können. Für mittelmäßige Inszenierungen reicht das nicht. Die Schwarzmarktpreise erreichten Weiterlesen →

Tristan Barenboim Harry Kupfer (Deborah Polaski Robert Gambill, Michelle DeYoung)

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Deborah Polaski, Harry Kupfer, Michelle DeYoung, Reiner Goldberg, Robert Gambill

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Kritik Tristan und Isolde Staatsoper Berlin. Oh Mann, was für ein Brocken. Die Vorstellung am 21. 9. 2008 befriedigte viele Wünsche. Mittags sang Thomas Quasthoff „Die Schöne Müllerin“, Daniel Barenboim begleitete. Am Abend zeigte Barenboim, dass zwischen Schubert und Wagner nicht Schumann, Berlioz und Bellini liegen, sondern nur vier Stunden. Dieses Mal sang Polaski „stürbe“, Gambill blieb allerdings bei „starb“. Folgte eine weitere Vorstellung, Gambill würde nun auch „stürbe“ singen. Es gab ein sehr schönes „Ich bin’s, ich bin’s/süßester Freund“ von Deborah Polaski und mitreißendes simultanes Singen von Polaski und Gambill. Gambill sang zudem nuanchenreicher als zuvor. Michelle DeYoung fand differenzierte, geradezu berückende Farben. Ihr „Einsam wachend“ klang betörend, das verhaltene Strömen des Melos und die Stuktur ihrer Stimme waren exquisit verwoben. Entzückend lodernd kam vieles aus dem ersten Auftritt Weiterlesen →

Staatsoper Berlin. Der Spieler. Daniel Barenboim Alexander Vitlin Kristine Opolais, Misha Didyk, Stefania Toczyska

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Alexander Vitlin, Daniel Barenboim, Kristine Opolais, Misha Didyk

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Kristine Opolais Wladimir Ognovenko Didyk Stefania Toczyska Stephan Rügamer

Wot nastojachtchij Schwung! Prokofjews Spieler ist ein ganz eigener Fall von einer Oper. Sie klingt, als hätte Prokofjew alle rhythmischen Ideen, die er jemals hatte, in einen Mixer gesteckt, auf den Knopf gedrückt, fünf Minuten gemixt und das Ergebnis über zweieinhalb Stunden Musik ausgeschüttet. Die Sänger haben Verständnis für das, was sie singen. Etwas besseres gibt es nicht. Tscherniakov inszeniert mit Leichtigkeit in der Personenführung und mit Kühle im Optischen und lässt durch das Kuddelmuddel von Prokofjews Orchester den Ingrimm Dostojewskis wie ein Gewitterleuchten durchscheinen. Psychopathen, Musikfanatiker und Spielsüchtige werden ihre helle Freude an Prokofjews Spieler finden, letztere insbesonderen, weil Alexej alles gewinnt, was man in einer Spielbank überhaupt gewinnen kann. Misha Didyk (Alexej) singt mit angemessener Stimmspannung und nie endender Deklamationslust, Kristine Opolais (Polina) mit weiß schneidendem, Kühle und Leidenschaft in schmalen, grandiosen Höhepunkten freilegendem Sopran, Wladimir Ognovenko ist der tragisch vertrottelte General, der immer mehr verliert, je länger Prokofjews Spieler dauert, nur nicht stimmlich.

Stefania Toczyska (Babulenka) trägt Pelz, verspielt ihre und des Generals Erbschaft und hat ihre Diener mit napoleonischer Nonchalance im Griff. Toczyska verfügt über eine in allen Registern sehr farbreiche, energische Stimme. Alexander Vitlin dirigierte zugleich kalt- und heißblütig und zudem sehr erfahren. Er machte seine Sache sehr gut. Aufmerksame, feurige Staatskapelle. Vitlin sehr gut. Viel Arbeit gab es für die Tuba. Das Schlagzeug macht ritsch-ratsch. Nur: wie es ausgeht, habe ich nicht kapiert. Es geht um die letzten 30 Sekunden. Ist Polina sauer? Spielt Alexej doch noch weiter? Die Inhaltsangabe auf staatsoper-berlin.de hilft auch nicht weiter: „Polina fühlt sich beleidigt, provoziert Alexej erneut und erfüllt sich endlich ihren Wunsch, das Geld jemandem ins Gesicht zu werfen – nur dass es nun nicht den Marquis, sondern den erschütterten Alexej trifft.“ Ja, aber was heißt das? Nu, wce rawno, ochen priwlekatelnaja opera.

Berliner Philharmoniker – Claudio Abbado: Schubert Rosamunde Mahler Orchesterlieder Debussy La Mer (Angelika Kirchschlager)

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Claude Debussy, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Jonas Kaufmann, La Mer, René Pape, Waltraud Meier

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Berliner Philharmoniker

Zum Tod von Claudio Abbado.

Es war gar nicht schlecht, am Abend zuvor Beethovens Neunte vor dem Brandenburger Tor, im Beisein einer gut gelaunten Frau Merkel und einer simsenden Frau Künast, gehört zu haben. Von der Beethoven-Sinfonie blieben besonders die Paukenschläge in Erinnerung, die wie Musik nach der Musik klangen. Anne Schwanewilms trug ein rotes Samtkleid, das wirkte, als verbrächte es die größte Zeit seiner Existenz in einem dunklen Kleiderschrank. Jonas Kaufmann trug Krawatte. Waltraud Meier (ich bringe an dieser Stelle ein Hoch auf ihre Staatsopern-Isolde aus) grinste breit, sah blendend aus und trug als einzige auf dem Podium Sonnenbrille. Wahrscheinlich wagte Barenboim nicht, ihr diese zu verbieten. René Pape trug Joppe. Nie erträgt man jene Banausen, die vor dem Alla turca des Finales klatschen, entspannter als an diesem prächtigen Frühsommervorabend.

Und damit zu Claudio Abbado rund 24 Stunden später. Claudio Abbado kommt zu immer wunderlicheren

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Staatskapelle Berlin/Daniel Barenboim: Schumann Klavierkonzert Maurizio Pollini

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Elliott Carter, Maurizio Pollini

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Staatskapelle Berlin

Neues Jahr, neues Glück. Langsam aber sicher beginnt man, Elliot Carter zu mögen. Das Allegro Scorrevole ist ein konzentriertes Stück Musik, das sich selbstbewusst einem spezifischen Klang und dessen überraschenden Abläufen zuwendet. Maurizio Pollini eilt mit vorgebeugtem Oberkörper an den Flügel. Bei den ersten Takten des ersten Satzes denkt man: das könnte auch jeder andere Pianist der Welt sein. Doch als der von Barenboim insistierend dirigierte erste Satz in Gang kommt, übertrifft Pollinis Spiel alles in den letzten Monaten (eigentlich seit Pollinis Klavierabend im letzten Mai) in Berlin Gehörte an Konsequenz und Logik.

Der aufregend fokussierte Klang, die überragende Klarheit des Spiels, die Zugkraft und der Logik des Passagenwerks, die dynamische (und seelische) Dämpfung der Phrasenhöhepunkte, die plötzliche Kraft der Abphrasierungen überzeugten vollkommen. Die stechende Leuchtkraft des Anschlags in der Kette von Spitzentönen in der Kadenz des ersten Satzes erscheint in nie gehörter Komprimierung und über das Hörbare hinaus nadelartig geschärft. Es gibt mehrere Stellen, an denen Ungeheuerliches geschieht, oftmals im ersten Satz, in den Zierfiguren des Intermezzos, in den stürmischen Mollteilen des Finales. Das Mitsingen ist dezent und gar nichts gegen Alfred Brendels Stöhnen. Das zweite Thema im ersten Satz beginnt Pollini eine Sekunde, bevor er es anfängt zu spielen, zu singen. Nach dem Konzert dankt Pollini dem Orchester mit rechtwinkelig erhobenem Arm in einer Mischung aus Grüßen und Zuwinken.

Während des Applauses, bei einem seiner unzähligen Gänge vom Künstlerzimmer zurück aufs Podium, glaubt er einmal Barenboim hinter sich, schaut auf Höhe des Konzertmeisters nach hinten, bemerkt, dass er alleine unterwegs und Barenboim im Künstlerzimmer geblieben ist, hält inne, will kehrt machen und kann nur aufgrund einer einladenden aber bestimmten Geste des Konzertmeisters Wolf-Dieter Batzdorf vom Umdrehen zurückgehalten werden. In der Philharmonie spielte er keine Zugabe. Die pianistische Technik Pollinis gebiert die Wunder der Beherrschung des Stoffs. Ein derartiger Grad an Objektivität erreicht kein anderer Pianist zur Zeit. Schade. In einer halben Stunde ist alles vorbei. Von Ravel ein ander Mal. Die Staatskapelle wirkte im Vergleich zur Perfektion Pollinis unsauber und ungenau sowie pauschal im Ausdruck.

Staatskapelle Berlin – Daniel Barenboim: Schönberg Lieder op. 8 Bruckner Sinfonie Nr. 4 (Deborah Polaski)

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Daniel Barenboim, Deborah Polaski

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Staatskapelle Berlin

Vom zweiten Saisonkonzert der Staatskapelle gibt es Nebensächlichkeiten zu berichten. Schönbergs Lieder op. 8 fallen durch eine Richtungslosigkeit auf, die Anton Webern schon bei seinem Opus 1, wie im Frühjahr von Simon Rattle vorzüglich dargeboten gehört, vermied. Es gefiel dennoch die Sorgfalt und Sicherheit der Orchesterbehandlung Arnold Schönbergs. Schönberg gestaltet Anheben und Abebben der Lieder mit einer Perfektion, als ginge es um die ganze Musikgeschichte. Deborah Polaski trägt ein Kleid, an dem Gustav Klimt Gefallen gefunden hätte. In Philharmonie wie Konzerthaus werden die Konzerte der Staatskapelle von wohltuend wenigen Nicht-Berlinern besucht. Daniel Barenboim leitet die Sinfonie Nr. 4 Anton Bruckners ohne Partitur. Barenboim ist der einzige Dirigent, der sich bei laufender Musik am Hinterkopf oder im Gehörgang kratzt. Die Achte ein paar Wochen zuvor klang irgendwie besser. Die Berliner Spatzen pfeifen es von den Dächern der Staatsoper: Es steht in allernächster Nähe – schätzungsweise 2009/10 – ein Bruckner-Zyklus unter Barenboim an. Die Staatskapelle kostet den Applaus vor ihren Pulten stehend bis an die Grenze des Möglichen aus.

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