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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Kategorien-Archiv: Mirela Ivičević

Berlin Ultraschall Festival: Hèctor Parra, Trio Accanto, Ensemble Mosaik, DSO

19 Montag Jan 2026

Posted by Schlatz in Georges Aperghis, Michael Wendeberg, Mirela Ivičević

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Dieser Bericht bündelt die Konzerte der letzten zwei Festivaltage.

Hier die Eindrücke von Mittwoch bis Freitag.

Am Samstag, am Festivaltag 4, geht’s für den Spanier Hèctor Parra zurück ins Radialsystem. Das Porträtkonzert Parra zählt zu den informativsten Konzerten von Ultraschall Berlin 2026. Es bringt die Sonate (2010, 22′) und Cell (Arch of Hysteria) (2016), beides für Klavier, sowie drittes und viertes Streichquartett. Die Sonate spielt Michael Wendeberg. In der unablässigen Mehrstimmigkeit in der Art eines sich selbst regelnden Kontinuums liegt ein unwiderstehliches Faszinosum. Das Werk wirkt bedeutend. Einmaliges Hören macht jedoch ein Urteil unmöglich. Das 4. Streichquartett (2020, 17′) bündelt in ähnlicher Weise hektisches Vorwärtsdrängen und Unabhängigkeit der Stimmen. Dazu kommen ein nervöser Überdruck und flirrende Klanglichkeit. Es interpretiert das Fabrik Quartet. Das Werk wirkt um einige Grade konventioneller.

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Visions of Was weiß ich: Ultraschall Berlin Festival 2026

15 Donnerstag Jan 2026

Posted by Schlatz in Enno Poppe, Mirela Ivičević

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Da ist man wieder, Festival-vergnügt und Neue-Musik-bedürftig, und hofft auf krassen Input und hemmungslose Innovation. Anders ausgedrückt: auf fünf anständige Festivaltage beim Berliner Ultraschall-Festival.

Nach alter, 2014 (damals aber noch mit „Prolog“ im Berghain) etablierter Festivaltradition beginnt das Festival – die Neue Musik bedarf der Traditionen – im Haus des Rundfunks mit dem Orchesterkonzert. Also Arschbacken zusammenkneifen und rein ins Vergnügen. Das DSO startet mit einem Werk des wenig gespielten US-Amerikaners Stephen Alexander Chambers (später Talib Rasul Hakim). Im Zentrum von Visions of Ishwara stehen Steigerungswellen, die von störrischen Wiederholungen von Orchsterrufen wimmeln (1970, 9′). Woraufhin das Werk zu den frugalen Flötenlinien des Anfangs zurückkehrt. Von der Aussage her konzentriert, ja rätselhaft, besitzt Visions of Ishwara eine Weite, die reinhaut. Dazu kommt die klare Dramaturgie. Was man von Lauf von Zeynep Gedizlioğlu kaum sagen kann (2022, 13′). Kritik? Das tönt bunt, spritzig, nervös Glissando-überzuckert. Und etwas sorglos zusammengebaut.

DSO mit Albrecht: frugale Visions

Ich höre über Deutschlandfunk.

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Von unbegrenzten Gleichzeitigkeiten: Donaueschinger Musiktage 2025

20 Montag Okt 2025

Posted by Schlatz in Mark Andre, Mirela Ivičević

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Eröffnungs- und Schlusskonzert der Donaueschinger Musiktage 2025 werden live übertragen, beide Male klangverkörpert durch das SWR Symphonieorchester. Beide Konzerte sind Uraufführung-only.

Ich höre über SWR.

Am Freitag also das Eröffnungskonzert. Es startet mit Mark Andre, Im Entfalten (15′). Das Pierre Boulez gewidmete Werk erscheint streng und fließend, ein ruhiger Puls trägt. Man meint einen Andre-Stil zu hören, solide und souverän, abgeklärt die Ereignisabwicklung. Andererseits bleibt Im Entfalten zu subtil, um einem Minimalismus zuzugehören. Freilich bleibt das Stück ohne Überraschungen.

Wie sich herausstellt, bleibt dies Altneu-Neualte von Mark Andre das Beste heute Abend. Was kommt, tritt kürzer.

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Ultraschall III: LUX:NM, Yiran Zhao, Schöllhorn, DSO

24 Montag Jan 2022

Posted by Schlatz in Clara Iannotta, Enno Poppe, Eun Sun Kim, Johannes Kalitzke, Johannes Schöllhorn, Mirela Ivičević, Yiran Zhao, York Höller

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Entspannt und locker geht es auch bei den letzten zwei Tagen von Ultraschall Berlin zu. Maske, 2G+Booster, Ausweiskontrolle, ausreichend Platz, Leute, die vernünftig sind – dann klappt das auch mit dem Festival, selbst wenn das Virus durch Berlin schwappt. Gut auch, dass es anders als bei den diesbezüglich arg gebeutelten Berliner Opern nicht zu Veranstaltungsabsagen kommt.

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Ultraschall I: zwei Klavierkonzerte, Francesconi + Christensen, Djordjević, Ivičević, Newski

21 Freitag Jan 2022

Posted by Schlatz in Christian Winther Christensen, Dieter Ammann, Malte Giesen, Milica Djordjević, Mirela Ivičević, Sergej Newski, Simon Steen-Andersen

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Ultraschall Berlin geht ins zweite Pandemie-Jahr. Nach der Online-only-Ausgabe von 2021 offeriert man dem erwartungsfrohen Publikum im Jahr 2022 wieder dreizehn Präsenzkonzerte, die an drei Spielorten gebündelt werden. Flankiert wird das klassische Präsenz-Angebot durch eine dicht gestaffelte Folge von Live- oder Fast-Live-Übertragungen, die von den Festival-Trägern Deutschlandfunk Kultur und RBB passgenau ausgestrahlt werden, oft zu bester Sendezeit.

Los geht Ultraschall Berlin ganz traditionell im Haus des Rundfunks an der Masurenallee, Traditionen zählen auch bei Neuer Musik.

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Philharmoniker: jetzetle aber, Witten: viel Neues, DSO: piekfein mit Louis Lortie

26 Montag Apr 2021

Posted by Schlatz in Birke Bertelsmeier, Christian Winther Christensen, DSO, Jacques Ibert, Mirela Ivičević, Yefim Bronfman

≈ 42 Kommentare

Das livegestreamte Philharmonikerkonzert am Samstagabend war hörenswert. Barenboim springt für Mikko Frank ein, und Yefim Bronfman spielt Brahms, 1. Klavierkonzert. Beim ersten Hören spielt Bronfman fesselnd, konzentriert, immer lebendig.

Die Triller des Themas donnert Bronfman nicht in schneidendem Gleichmaß, stattdessen will er jeden Ton einzeln hörbar machen. Beim 2. Thema spielt die linke Hand die Figurationen als Formungen von wunderbar eigenem Gewicht. Es ist ein wirklich eindrucksvolles Konzert von Bronfman, der gebürtig aus Taschkent stammt, Israeli und US-Amerikaner ist („this sturdy little barrel of an unshaven Russian Jew“, schreibt Philip Roth in Der menschliche Makel). Bronfman spielt kraftvoll, der Ton ist breiter als bei Trifonow, der Musizierfluss überlegener und gelassener.

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Berliner Lockdown-Früchtchen II: Karajan-Akademie mit Jacquot und Weill, Unerhörte Musik, DSO mit Adámek

22 Montag Feb 2021

Posted by Schlatz in Bohuslav Martinů, Daniela Terranova, Marie Jacquot, Mirela Ivičević, Ondřej Adámek, Robin Ticciati, Trio Catch

≈ 23 Kommentare

Man lernt nie aus. Im Radialsystem gibt es Online-Konzerte, die ausverkauft sind. Drei Minuten vor Beginn will ich mein Ticket für das Trio Catch mit Musik von Daniela Terranova erwerben – geht nicht, ausverkauft. Dann eben Jack Reacher mit Tom Cruise geschaut. Wo im deutschen Fernsehen gibt eigentlich noch vernünftige Verfolgungsjagden?

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Ultraschall II: Minguet Quartett, Golem, Mirela Ivičević

19 Sonntag Jan 2020

Posted by Schlatz in Clara Iannotta, Dai Fujikura, Jörg Widmann, Mirela Ivičević, Sara Glojnarić, Sarah Nemtsov

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Ultraschall Berlin läuft auf Hochtouren. Ultraschall-Etappe Nr. 4 verschlägt es ins Radialsystem V – der Festival-Tag ist vollgepackt mit vier Konzerten. Neue-Musik-Fans können froh sein, bis kurz vor Mitternacht gibt es Festivalprogramm satt an diesem januarsonnigen Berliner Wintertag.

Ultraschall Nemtsov
Vier Notenständer, Minguet Quartett, Sarah Nemtsov
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