• Opernkritik/Konzertkritik
    • Bayreuther Festspiele News & aktuell
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2016
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2017
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2018
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2019
      • Bayreuther Festspiele Spielplan 2020
  • Die besten Orchester der Welt – oder doch nicht?
  • Anton Schlatz
  • Impressum
  • Christian Thielemann
  • Richard Strauss
  • Kirill Petrenko

Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Kategorien-Archiv: Katharina Kammerloher

Il Turco in Italia oder der Türke in Berlin

21 Donnerstag Jul 2011

Posted by Schlatz in Christine Schäfer, Katharina Kammerloher

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Constantinos Carydis David Alden Christine Schäfer Renato Girolmai Osborn Alexandr Vinogradov Katharina Kammerloher

Premiere Il Turco in Italia. So unglücklich die Staatsoper oft mit ihren Verdi- und Bellini-Opern fährt, so glücklich gelingt vieles bei Rossini und Donizetti. David Alden machte aus der Verwechselungsburleske des 22-Jährigen Rossini eine gagreiche, lieblich-bunte Klamotte, der gegen Ende allerdings die komödiantische Puste ausgeht. Christine Schäfers Donna Fiorilla klang, als dirigiere Boulez Mozart. Nichts Überschüssiges, kein Fett, haydnsche Mathematik. Die Eigentümlichkeit des Tons, die vollkommene Beherrschung der stimmlichen Möglichkeiten und die Ernsthaftigkeit der Darstellung machen ihre Fiorilla zu einem der schönsten Porträts der Saison. Constantinos Carydis dirigierte, wie die Inszenierung gelang: lebhaft verwickelt, mit Sinn für Farbe und Tempo, vor der Pause, pauschaler nach der Pause. Vinogradovs („Hört ihr Leut‘, und lasst euch sagen…“ – prächtig war es, prächtig) knorriger, kübelhohler Bassbariton (Selim), Renato Girolamis Don Geronio, Katharina Kammerlohers mehrschichtige Zaida und John Osbornes athletisch singender Don Narciso gewährleisteten das Niveau. Rossinis Eheposse ist den psychologisch unbeweglichen Stereotypen der Opernfiguren des 18. Jahrhunderts verpflichtet (wie der Fidelio). Der zweite Akt hätte einer deutlicheren Stütze durch Personenführung bedürft. Hier tröpfelte der Witz Aldens nur noch. Kritik: Beginnt gut, hört… nicht mehr ganz so gut auf.

Staatsoper Rosenkavalier: Angela Denoke Marschallin, Katharina Kammerloher, Margareta Klobucar

21 Donnerstag Jul 2011

Posted by Schlatz in Angela Denoke, Katharina Kammerloher

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Heinz Fricke Nicolas Brieger Angela Denoke Katharina Kammerloher Margareta Klobucar

Opernkritik Rosenkavalier Staatsoper Berlin. Der Rosenkavalier, naja, war halt ein Rosenkavalier. Die Partitur läuft ja quasi selbstantreibend (wie auch bei Figaros Hochzeit), von daher war die auszeichnungslose Leitung von Heinz Fricke nur ein kleiner Schaden. Aber dennoch war der Rosenkavalier partiturenweit entfernt von einem saftigen, oder subtilen oder auch nur sehr guten Abend. Angela Denoke sang schön und rein. Weiterlesen →

Mozart, Figaro, Berlin: Anne Schwanewilms, Roman Trekel, Hanno Müller-Brachmann

21 Donnerstag Jul 2011

Posted by Schlatz in Anne Schwanewilms, Hanno Müller-Brachmann, Katharina Kammerloher, Roman Trekel

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Dan Ettinger Thomas Langhoff Hanno Müller-Brachmann Anne Schwanewilms Roman Trekel Katharina Kammerloher Adrienne Queiroz

Da fällt die Besprechung schwer. Von den nicht ganz wenigen Figaros, die man im Laufe der Zeit so sieht, war dies einer der mäßigen, um nicht zu sagen einer jener Figaros, dies sich überall mäßigen, nur nicht in der Mäßigkeit. Vielleicht lag es an der Inszenierung von Thomas Langhoff, die ansehnlich war, einen gewissen Pfiff besaß, ohne es mit dem Pfiff zu übertreiben, und die reizende, durchseelte Plauderhaftigkeit vermissen ließ, die den Figaro zuweilen so umwerfend macht. Vielleicht lag es am Dirigat Dan Ettingers, der genug Routine besitzt um Mozart auf Linie zu halten, doch Mozarts Figaro nicht so anhaucht, dass die Figuren zu schweben beginnen. Vielleicht lag es auch daran, dass der Mai 2007 mit Claudio Abbados Abstecher nach Berlin (Brahms, Bach und Kurt Weill), mit Martha Argerichs Ravel, dem Alban Berg Quartett und Mariss Jansons (Mahler) einfach zu viel war für einen Figaro von Ettinger und Langhoff. Dabei sangen Hanno Müller-Brachmann (ein ruppiger Figaro) und Anne Schwanewilms (eine Gräfin mit dem gewissen Extra), Katharina Kammerloher (ein langgewachsener Cherubino) und Roman Trekel (ein robuster Graf) sowie Adriane Queiroz (eine in zweierlei Hinsicht voluminöse Susanna) hübsch, prächtig. Berlin ist keine Mozartstadt. Also, Kiel oder Oldenburg zum Beispiel ja auch nicht, aber so ein bissl Mozartstadt wäre schon gut. Für Berlin meine ich, und natürlich für mich. Ich gehe nicht wieder rein. Opernkritik Figaro Berlin Staatsoper: anstrengend, fahrig, ergebnislos.

Così fan tutte – Julien Salemkour Doris Dörrie (Anna Samuil, Katharina Kammerloher, Jeremy Ovenden)

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Anna Samuil, Hanno Müller-Brachmann, Julien Salemkour, Katharina Kammerloher

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Anna Samuil Katharina Kammerloher Adrienne Queiroz Hanno Müller-Brachmann Jeremy Ovenden

Der glatzköpfige Julien Salemkour dirigierte wendig, farbreich, animierend (weite Armbewegungen beim Abphrasieren, Zweifel sind angebracht, ob sie wirklich etwas bewirken). Spaß machten besonders die Tempovariationen und die Bläser. Ich muss sagen, dass ich, inspiriert vom Brahms-Zyklus der Philharmoniker unter Rattle, jeden Schlenzer von Klarinette oder Bratschen begeistert aufnehme, und sei das Orchester noch so mittelmäßig unterwegs. Dieser Zustand hielt übrigens ca. sechs Wochen an. Von daher machte es mir nichts aus, dass Salemkour manchmal so laut dirigierte, als wollte er den Weihnachtsmarkt vorm Operncafé mitbeschallen. Die Gliederung der Ensembleszenen hätte kaltblütige Übersicht vertragen. Doch unter Julien Salemkour war es hübsch, der Staatskapelle zuzuhören. Es gab keinen Leerlauf, wie man so schön sagt. Wenn’s doch alle so wie Salemkour machen würden. Anna Samuil: orgelhafter Sopran.

Neuere Beiträge →

Kommentar

Avatar von Wolfgang EckWolfgang Eck bei Staatsoper Tosca: catch Grigol…
Avatar von Wolfgang EckWolfgang Eck bei Staatsoper Tosca: catch Grigol…
Avatar von Wolfgang EckWolfgang Eck bei Staatsoper Tosca: catch Grigol…
Avatar von Wolfgang EckWolfgang Eck bei Staatsoper Tosca: catch Grigol…

Top-Kritiken

Die besten Orchester der Welt - oder doch nicht?
Tosca? Pérez, Grigolo, Burdenko, Mentuccia
Staatsoper Tosca: catch Grigolo wenn du kannst
Linden-Volltreffer: Turandot mit Pankratova

Klassik-Tweets aus Berlin

Meine Tweets

Orchester / Ensemble

Berliner Philharmoniker Deutsche Oper Berlin Komische Oper Konzerthausorchester Musikfest Berlin Staatskapelle Berlin Staatsoper Wien Wiener Philharmoniker

Bloggen auf WordPress.com.

  • Abonnieren Abonniert
    • Opern- & Konzertkritik Berlin
    • Schließe dich 139 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • Opern- & Konzertkritik Berlin
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen