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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

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Kategorien-Archiv: Gustavo Dudamel

Berliner Philharmoniker & Gustavo Dudamel: Schostakowitsch Sinfonie Nr. 12

22 Freitag Jul 2011

Posted by Schlatz in Gustavo Dudamel, Sofia Gubaidulina

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Musikfest Berlin Berliner Philharmoniker GUSTAVO DUDAMEL Gubaidulina Glorious Percussion Schostakowitsch Sinfonie Nr. 12

Gustavo Dudamel, Berlin – so richtig hat es noch nicht gezündet. Gubaidulinas Stück für Orchester und umfangreiches Schlagzeug war hörenswert, solange die Philharmoniker mitspielten. Das Stück heißt Glorious Percussion, das Schlagzeugensemble ebenso. Ach, Gubaidulina, den Passagen solistischen oder kollektiven Schlagzeugeinsatzes mangelt es an Ausgegorenheit. Das individuelle Können der fünf Perkussionisten lag meinem Eindruck nach erheblich unter dem der entsprechenden Philharmoniker. Es war gut, als die Pause erreicht war. In der Pause besah ich mir englische Cordjacken, japanische Kimonos und die Büste Furtwänglers. Apropos Chefdirigenten. Schostakowitschs Zwölfte haben weder Karajan, noch Abbado, noch Rattle hier jemals mit den Berlinern dirigiert. Man bekommt nach der Pause eine Vorstellung davon, warum. Das Finale repräsentiert den voll ausgebildeten Sowjetstil in Reinkultur. Am Ende überwiegt das Gefühl, der Revolution von 1917 in voller Länge beigewohnt zu haben. Ein derartiges Maß an unironischer Pompösität zeugt entweder von schlechtem Geschmack oder guten Nerven, und da Schostkowitsch beides nicht hatte, mag man über die Gründe für diesen außergewönlichen Fall sinfonischen Totalitarismus weiterrätseln. Weiterlesen →

La Bohème: Jonas Kaufmann, Alexia Voulgaridou, Gustavo Dudamel, Staatsoper Berlin

21 Donnerstag Jul 2011

Posted by Schlatz in Alexia Voulgaridou, Gustavo Dudamel, Jonas Kaufmann

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Gustavo Dudamel Lindsey Hume Jonas Kaufmann Alexia Voulgaridou Alferdo Daza Anna Samuil

Bericht Staatsoper Berlin / Kritik Gustavo Dudamel. Ächz. Am Abend vorher Simon Rattles phantastische Sechste von Beethoven gehört. Zwei Tage später den Abend des Alban Berg Quartetts gehört. Dazwischen dann die mehrfach ausverkaufte La Bohème besucht. Gustavo Dudamel dirigierte leidenschaftlich schön. – Die Kritik zur Bohème 2016 mit Sonya Yoncheva und Joseph Calleja lesen! – Was die Dirigenten angeht, gleicht das italienische Repertoire an der Lindenoper einem Dornröschen, das auf den wartet, der es wachküsst. Gustavo Dudamel ist ein Kuss in die richtige Richtung. Das Dudamelsche Tohuwabohu stellte sich im ersten und zweiten Akt tatsächlich ein, man hatte es schon vermisst. Beethovens Siebente im Konzerthaus ist schon ein halbes Jahr her. Unter Dudamels Tempo fuhr die Bohème zusammen wie ein aufgeschrecktes Huhn. Aber es war großartig.

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Plácido Domingo, Rolando Villazón, Magdalena Kozena, Vesselina Kasarova, Christine Schäfer: die Saison 2008/2009 der Staatsoper Berlin

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Gustavo Dudamel, Plácido Domingo

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Die Premieren gelangen. Achim Freyers ästhetisch paranoider Eugen Onegin, Stefan Herheims hartnäckiger Lohengrin, Michael Thalheimers exemplarisch klare Entführung sind zeitgemäßes Musiktheater. Sasha Waltz‘ Dido und Aeneas ist nach wie vor ein Juwel. Weder Freyers noch Herheims Inszenierungen werden Barenboim gefallen haben, doch was soll’s, solange Barenboim dirigiert, wie er dirigiert. Die Reibungen, die durch das Ineinander von Barenboims expansiver Kraft und der – mal virtuosen (Herheim), mal imperativen (Freyers) – Freiheit gelungenen Regietheaters entstehen, waren faszinierendes Charakteristikum dieser Spielzeit. Musikalisch gelangen die drei hypnotischen Tristans sowie die zwei Parsifals von Weiterlesen →

Gustavo Dudamel dirigiert Don Giovanni an der Staatsoper Berlin

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Aga Mikolaj, Anna Samuil, Gustavo Dudamel, Hanno Müller-Brachmann, Sylvia Schwartz, Tomislav Mužek

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Aga Mikolaj Anna Samuil Sylvia Schwartz Andrea Concetti Hanno Müller-Brachmann Tomislav Muzek Arttu Kataja

Mussbachs Don Giovanni hielt, was die Premiere, vor gut einem Jahr, versprach. Die ständig sich verschiebenden Bühnenmauern öffnen den Raum über das Reale hinaus. Die szenische Kargheit fördert die Aufmerksamkeit des Zuschauers. So ist Raum für die die rührende Impulsivität Aga Mikolajs, für das Pathos Anna Samuils, für die darstellerische Süße Sylvia Schwartz‘. Zerlinas Versöhnungskavatine („Vedrai, carino“, Sylvia Schwartz) schließt mit dem Schmerz des Misslingens der Liebe. Für den Abgang Giovannis („A cenar teco“) findet Mussbach nur Wolken von Bühnennebel. Die Besetzung: René Pape war weg, Pavol Breslik war weg, Annette Dasch war weg. Wahrscheinlich trank Andrea Concetti in der Champagnerarie beim abschließenden „bevi“ mehr Luft, als dass er Noten sang, Weiterlesen →

Berliner Philharmoniker – Gustavo Dudamel: Rachmaninow Toteninsel Strawinsky Violinkonzert Prokofjew Sinfonie Nr. 5 (Victoria Mullova)

18 Montag Jul 2011

Posted by Schlatz in Gustavo Dudamel, Sergej Rachmaninow

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Schlagwörter

Berliner Philharmoniker

Wie sagte die New York Times zum Violinkonzert Strawinskys im Jahre 1931: „ignoble artifice, vacuity and cynical sophistication…“ Es ist nun einmal eines der schönsten Werke des zwanzigsten Jahrhunderts. Viktoria Mullova spielte versiert und kontrolliert, und etwas zu eifrig. Irgendwie war es langweilig. Ihr Spiel besitzt keine Spannung und wenige Details. Es war die schlechteste Interpretation eines Violinkonzertes seit langem. Dudamels Interpretation des Strawinsky-Konzerts erreichte bei weitem nicht die Vollkommenheit des Agon, den Rattle im Herbst 2006 w polnom cowerschennstwe dirigierte. Rachmaninows Toteninsel erwies sich als uninteressanter als das die Tondichtung inspirierende, zwei Kilometer weiter hängende Gemälde Böcklins. Die Beliebtheit der Toteninsel kann ich nicht verstehen.

Es gibt in Prokofjews Sinfonien immer die eine oder andere Stelle, wo es nach bequemem Komponieren riecht. Bei der Fünften betrifft das eigentümlicherweise die ganze Sinfonie. Die Fünfte hat nicht die Leidenschaft der Dritten, nicht die Trauer der Sechsten und den Wagemut des ersten Satzes der Zweiten. Gustavo Dudamel drang nicht ganz durch. Irgendwie war es ärgerlich. Dudamel dirigiert Rachmaninow, als würden ihn aufquellende Magmablasen durchziehen, Strawinsky, als wäre er Petruschka am Marionettendraht, und Prokofjew, als wäre er ein Zappelphilipp auf Hasch. Unablässiges Lächeln auf den Lippen.

Das Orchester schien ein bisserl unbeteiligt. Dudamels fabelhafter Don Giovanni zwei Wochen später an der Staatsoper war im Vergleich dazu ein staunenswerter Qualitätssprung. Die ausladende Gestik Dudamels scheint den Philharmonikern hin und wieder etwas zu viel des Guten zu sein. Sie lassen Dudamel dirigieren und spielen, wie sie es für gut befinden. So der Eindruck. Ich fühle mich an Dan Ettinger erinnert, der an der Staatsoper mit barenboimscher Gestik unbarenboimsche Wirkungen erreicht.

Wer war denn die kulleräugige Cellistin? Na, der Rachmaninow hatte doch was. Schlechtes Konzert, alles in allem.

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