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Opern- & Konzertkritik Berlin

~ Klassik-Blog für Konzertberichte und Opernkritiken aus Berlin

Opern- & Konzertkritik Berlin

Kategorien-Archiv: Henri Dutilleux

Kritik Berliner Philharmoniker Rattle: Lutosławski Doppelkonzert, Dutilleux L’Arbre des songes, Beethoven Sinfonie Nr. 6

20 Samstag Apr 2013

Posted by Schlatz in Henri Dutilleux, Leonidas Kavakos, Simon Rattle, Witold Lutosławski

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Simon Rattle // Foto: k.A. / simonrattle.de
Simon Rattle confesses: „Oh my Gott, I love Dutilleux fast mehr than pickled eggs“ // Foto: k.A. / simon-rattle.de

An dem Konzert der Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle gäbe es nichts auszusetzen, wenn nicht der erste Satz der 6. Sinfonie gewesen wäre. Das Allegro war laut wie Horst Seehofer und stämmig wie Sigmar Gabriel – seufz. Wie selten stören mich die bei Rattle ja gerne prominenten Bässe. Der Rest war Augen zu und Genussseufzen.

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Kritik Berliner Philharmoniker Rattle: Schumann, Lutosławski Klavierkonzert Krystian Zimerman, Dutilleux Correspondances Barbara Hannigan

16 Samstag Feb 2013

Posted by Schlatz in Barbara Hannigan, Henri Dutilleux, Krystian Zimerman, Simon Rattle, Witold Lutosławski

≈ 8 Kommentare

Ein nostalgischer Berliner Spätwinterabend, der Robert Schumann mit zwei altersweisen Altmeistern kombiniert. Zugleich Auftakt für einen interessanten Dutilleux-Lutosławski-Schumann-Mini-Zyklus.

Krystian Zimerman spielt. Barbara Hannigan singt. Das alleine reicht für mindestens zwei Ewigkeiten, die heute Abend 2:15 Stunden brutto dauern.

Lutosławski: Zimerman, der Uraufführungspianist, spielt. Das Klavierkonzert wurde sehr genau komponiert und verzichtet auf Effekte. Genialer Beginn (Bläser), genialer Schluss (Celli, Bässe). Krystian Zimerman: mathematische Klarheit, durchdachte Poesie. Er spielt mit einem Konzentrationsgrad, den Normalsterblichen nicht erreichen, auch wenn sie regelmäßig die Philharmoniker hören. Federnder, stählerner Anschlag. Krystian Zimerman hat was, das an Christoph Waltz in Django Unchained erinnert, nur dass dieser kein Klavier spielte. Vorteil des Klavierkonzerts: Es ist komplex genug, um es nicht gleich beim ersten Mal zu verstehen.

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Kommentar

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