Ein Opernabend der inferior class, für den es auch keine Bonus-Meilen gibt.
Die Inszenierung von Violanta durch David Hermann ist mittel bis unteres Niveau. Die Tänzer sehen aus wie eine Mischung aus Triadischem Ballett von Schlemmer und Hähnchenschlegel von Tönnies, die Militärs erinnern an eine Erstsemester-Startrek-Party. Wahrscheinlich ist die Idee auch nicht gut, bei einer Oper, die keiner kennt, den Schluss komplett neu zu gestalten.
Das ginge, wenn die Gesangsleistungen nicht ungenügend wären. Violanta singt Laura Wilde indiskutabel leise, die Höhe heult, sie ist ärgerlich unverständlich. Lispelt sie? Ich verstehe bei Wilde literally kaum ein Wort. Die Stimmfarbe erinnert an Sara Jakubiak.
Weiterlesen